(© Shutterstock / Mike Fouque )

Neubau des EKZ Berliner Platz in Jenfeld: Planung kommt endlich voran

Es geht voran! Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek hat der Einleitung des Bebauungsplanverfahrens für das EKZ Berliner Platz, auch bekannt unter dem Namen "Jenfeld 28", zugestimmt. Zum Neubaukonzept gab es Streitigkeiten.

Leerstand, Risse in den Wänden und eine undichte Decke im Parkhaus: Das EKZ Berliner Platz ist eindeutig baufällig. Deshalb soll das Nahversorgungszentrum abgerissen und neu gebaut werden – 140 Wohnungen inklusive. Doch der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek weigerte sich bislang, der Einleitung des Bebauungsplanverfahrens zuzustimmen. Der Grund dafür: Streitigkeiten zwischen den Ladenmietern und der Eigentümerin Matrix GmbH. Beide Parteien scheinen nun eine einvernehmliche Lösung gefunden zu haben. Denn der Planungsausschuss hat sein Jawort zum Bebauungsplanverfahren gegeben. Daran sind weitere Vorgaben für den Investor geknüpft.

Insgesamt 13 Maßnahmen beschlossen

Unter den 13 vom Planungsausschuss festgelegten Maßnahmen dürfte dies der wichtigste Absatz sein: "Die Investoren stellen sicher, dass die für die am Standort existierenden Unternehmen und Arztpraxen gefundenen einvernehmlichen Lösungen gegenüber dem Bezirksamt schriftlich bestätigt und umgesetzt werden." Ferner soll sich die Matrix GmbH darum bemühen, die kleineren Gewerbebetriebe, die am Standort verbleiben wollen, während der Bauphase ortsnah unterzubringen. Supermärkte an der Schöneberger Straße gewährleisten außerdem die Versorgung der Anwohner auch während des Umbaus. Weitere wichtige Maßnahmen, die der Planungsausschuss festgelegt hat, zielen auf eine insektenfreundliche Außenbeleuchtung, 30 Prozent öffentlich geförderte und barrierefreie Wohnungen sowie die Kostenübernahme für eine StadtRAD-Station durch den Investor im ersten Jahr. Nach der Feststellung des Bebauungsplans kann die Stadt im nächsten Schritt eine Baugenehmigung erteilen.

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