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Nächster Halt UKE: Bekommt das Krankenhaus eine eigene U-Bahn-Station?

Die neue Hochbahn-Linie U5 könnte einen Schlenker Richtung UKE machen. Dort soll womöglich eine eigene Haltestelle für das Krankenhaus entstehen.

Wer als Patient oder Besucher ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) muss und nicht direkt um die Ecke wohnt, ist bislang auf Bus, Taxi oder das eigene Auto angewiesen. Das gleiche gilt für die 11.000 Mitarbeiter der Uniklinik Eppendorf. Entsprechend voll wird es zu Stoßzeiten auf den Parkplätzen und in den Bussen rund um die Anlage. Die Hamburger Hochbahn prüfe darum gerade "mit Hochdruck", ob das Krankenhaus an die neue U-Bahn-Linie U5 angeschlossen werden könne, berichtet das "Hamburger Abendblatt" unter Berufung auf Informationen des HVV.

Schlenker Richtung Eppendorf?

Die U5 soll langfristig Bramfeld und Steilshoop mit den Arenen im Volkspark verbinden. Auf dem Weg über die Innenstadt sind die Haltestellen Gärtnerstraße und Siemersplatz bereits fest eingeplant. Dazwischen könnte die U-Bahn einen Schlenker Richtung UKE einlegen. Entfallen würde dafür ein Stopp am Lokstedter Steindammm. Aktuell prüft der HVV, ob die ungeplante Haltestelle baulich überhaupt machbar wäre. Die Initiative zur U-Bahn-Station "UKE" kommt von drei CDU-Politikern. Christoph Ploß, Dennis Thering und Andreas Schott wollen ihren Antrag bei der nächsten Bezirksversammlung Hamburg-Nord vorbringen. Bis die U5 dann wirklich quer durch Hamburg saust, dauert es allerdings noch eine ganze Weile: Die Linie soll frühestens in 15 Jahren fertig werden.

Neues aus dem HVV

Wenn ihr wissen wollt, welche Streckenabschnitte gerade gesperrt sind, ob es wieder Fahrpreiserhöhungen gibt und was sich eigentlich bei der U5 tut, dann solltet ihr mal einen Blick auf unsere HVV-Themenseite werfen. Dort halten wir euch immer auf dem Laufenden.

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