(© ©SIGNA_Chipperfield )

Muster aufgestellt: So wird die Fassade des Elbtowers aussehen

Der Bau des Elbtowers soll 2021 starten. Nun hat die Bauherrin SIGMA Prime Selection AG bereits ein Musterstück der Fassade errichtet.

Hamburg plant ein neues Wahrzeichen: Am Elbpark Entenwerder in Rothenburgsort entsteht zwischen den Freihafen Elbbrücken und den Neuen Elbbrücken etwas ganz Großes. Die Rede ist natürlich vom Elbtower. 700 Millionen Euro lässt sich die Stadt ihren neuen Statement-Bau kosten.

Das stadthöchste Gebäude

In fünf Jahren soll der 245 Meter hohe Tower fertig sein. Dann wird er das Mahnmal St. Nikolai mit 148 Metern Höhe als höchstes Gebäude der Stadt ablösen. Deutschlandweit reicht es für Platz drei der höchsten Gebäude. Zum Vergleich: Bis zur Spitze des Michels sind es übrigens 132 Meter und die Elbphilharmonie bringt es immerhin auf 110 Meter. Höher hinaus geht es nur für Sendemasten, unter anderem den Heinrich-Hertz Turm – uns wohl eher bekannt als Telemichel. Er ragt knappe 280 Meter in den Himmel. Winzig wirken die Elbbrücken dagegen.

Elbtower als großes Finale der HafenCity

Auch von der HafenCity aus wird man den Elbtower sehen können. Er dient als Verlängerung und Abschluss des Stadtteils über die Elbe. In den insgesamt 61 Stockwerken sind Mietflächen geplant. 70.000 der 104.000 Quadratmeter werden zu Turmbüros. Im 55. Stockwerk entsteht eine öffentliche Aussichtsplattform, zusätzlich ist eine Gastronomie geplant. Für weitere Flächen sind Einzelhandel, Fitness- und Wellnessbereiche, ein Kinderland, ein Boarding Haus und Co-Working-Spaces angedacht. Sogar einen Bootsanleger wird es geben. Aufgrund der hohen Lärmbelastung durch die Billhorner Brückenstraße ist der Elbtower nicht als Wohnraum geeignet.

Prototyp an den Elbbrücken

Am Bahnhof Elbbrücken steht nun ein Musterstück der zukünftigen Fassade der David Chipperfields Architects Berlin – maßstabsgetreu. Ganze elf Meter hoch und 13,5 Meter breit. Wer also schon mal einen ersten Blick auf das Konstrukt aus Glas und Stahl riskieren mag, hat jetzt die Möglichkeit. Das Bauprojekt soll so erlebbar gemacht werden. Netter Gedanke, doch was mit dem Prototypen passiert, sobald der Elbtower steht, ist fraglich.

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