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Musiker, Rebell, Visionär: Wandsbeker Legendenstück über Fela Kuti

Er kämpfte gegen Korruption und Ausbeutung in Nigeria: Am 23. Juni wird Musiker und Aktivist Fela Kuti durch Musik wieder zum Leben erweckt – im Kulturschloss in Wandsbek.

Fela Kuti war Musiker, Afrobeat-Pionier und politischer Aktivist. 1997 starb der Nigerianer und mit ihm eine Stimme, die den Widerstand einer ganzen Generation gegen Ausbeutung und Korruption gestärkt hatte. Das Kulturschloss Wandsbek widmet Fela Kuti am Samstag, den 23. Juni 2018, ein Theaterstück namens "Fela Rewind". Star des Abends ist Tony Allen, der Drummer, der viele Jahre Felas Leben begleitete und der gemeinsam mit ihm den Afrobeat erfand. Durch Musik soll Fela an diesem Abend zurück ins Hier und Jetzt geholt und der Blick der Zuschauer auf die Gegenwart auf den Prüfstand gestellt werden.

Fela Kuti: Rebell oder Visionär?

Als Fela Kuti vor fast 21 Jahren starb, strömten eine Million Menschen in das Fußballstadion von Lagos, um ihn zu verabschieden. In seinen Songtexten sprach er sich offen gegen das Militärregime und die korrupten Politiker Nigerias aus. Für die einen war er ein anarchischer Rebell, für andere ein Visionär.

Wo? Kulturschloss Wandsbek, Königsreihe 4, 22041 Hamburg
Wann? Samstag, 23. Juni 2018 | 20 Uhr
Wie viel? Tickets gibt es ab 8 Euro

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