(© Sebastian Fuchs Fotografie )

Monika Fuchs: Hamburgs angesagteste Köchin

Die Kontaktdaten von Monika Fuchs werden nur noch unter der Hand weitergegeben – ihre Events sind Monate im Voraus ausgebucht. Die Geschichte einer Hamburgerin, die vor Jahren den ersten "Supper Club" Hamburgs gründete und mit 80 Jahren nun ihre Blogger-Karriere startet.

Hamburgs Gastro- und Food-Fans ist sie längst ein Begriff: Monika Fuchs. Mit 53 Jahren schmiss die Hamburgerin ihren damals gut bezahlten Job als Journalistin und übernahm das Catering für Hamburger Fernsehstudios. 20 Jahre kochte sie für die Teams von Kerner und Beckmann. Doch nach einem Leben mit Trubel, Menschen und Herausforderungen einfach in Rente zu gehen, machte Monika Fuchs nicht glücklich.

Also gründete sie vor ein paar Jahren den wohl coolsten und ersten Supper Club der Stadt: Jeden Freitag serviert sie rund zwanzig Gästen ein mehrgängiges Abendessen – in ihrem Wohnzimmer. Ihre Kinder und Enkelkinder spannt sie beim Kochen und als Kellner mit ein. Die Hamburger lieben sie. Ihre Kontaktdaten werden nur noch unter der Hand weitergegeben, denn das Dinner der ganz besonderen Art ist – völlig berechtigt – über Monate hinweg ausgebucht.

"80 Jahre und immer noch eine Prise Salz hinter den Ohren"

Ans Aufhören denkt die Rentnerin noch längst nicht. Lieber startete die heute 80-Jährige vor kurzem ihren eigenen Blog und YouTube-Kanal "Monika Fuchs kocht". Unter dem Motto "80 Jahre und immer noch eine Prise Salz hinter den Ohren" verrät sie die Rezepte, nach denen sie ihre Gäste seit jeher fragen. Saltimbocca oder Vitello Tonnato? Schnitzel à la Monika oder selbstgemachte Mayonnaise? Es ist eigentlich egal, was man als erstes nachkocht, denn ihr könnt euch sicher sein: Ihre Gerichte gelingen alle.

Nur gucken, nicht kochen? Auch damit könnte man Stunden verbringen. Denn man kann wohl behaupten, dass Monika Fuchs eine der interessantesten und herzlichsten Frauen dieser Stadt ist, mit der man nur zu gern Zeit in der Küche verbringt.

Mehr Kulinarisches aus Hamburg

Auch wenn ihr in nächster Zeit wohl nicht bei Monika Fuchs speisen werdet: Nicht verzagen! Die Hansestadt ist voll kulinarischem Luxus. Wie wäre es zum Beispiel mit Deutschlands teuerster Bratwurst? Wem das nicht hip genug ist, zieht sich Hamburgs hipste Neuauflage des guten, alten Hamburger Fischbrötchens rein. Wohl bekomms!

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