Eimsbütteler Nachrichten / Vanessa Leitschuh )

"MOMO Ramen": Neues japanisches Restaurant in Eimsbüttel

Ein neues Restaurant hat diese Woche in Eimsbüttel seine Türen geöffnet: "MOMO Ramen" in der Margaretenstraße 58 lockt mit coolem Design und authentischen Ramen.

Ramen für Eimsbüttel: Anfang der Woche eröffnete ein neues Ramen-Restaurant in der Margaretenstraße. Liebhaber der japanischen Spezialität können fortan im "MOMO Ramen" neben Ramen auch Sake oder Cocktails schlürfen.

Ramen sind eine spezielle Art japanischer Nudeln. In Kombination mit verschieden zubereiteten Brühen und Beilagen gibt es zahlreiche Variationen der asiatischen Nudelsuppe.

Ein langer Weg von der Idee zur Eröffnung

Die Geschäftsführer Vena Steinkönig und Valentin Broer kennen sich schon sehr lange und sind selbst oft durch Asien gereist. "Wir haben uns schon immer für Ramen interessiert. Die Idee gibt es seit fast fünf Jahren, letztes Jahr haben wir dann den Laden hier angeboten bekommen", erklärt Valentin.

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"Letztendlich hatten wir uns das einfacher vorgestellt als es am Ende war. Im März 2016 haben wir uns den Laden hier angeschaut und sofort verliebt. Aber es war ein anstrengender Umbau." Mit der Lage in Eimsbüttel nahe des Schanzenviertels sind die Inhaber jedoch sehr glücklich.

Ramen – so authentisch wie möglich

Und was ist das Ziel von "MOMO Ramen"? "Es gibt einige Einschränkungen, da nicht alle Lebensmittel, die in Japan für Ramen verwendet werden, importiert werden dürfen. Aber das sind nur minimale Abstriche, die wir machen müssen", so Valentin weiter. "Abgesehen davon versuchen wir die Ramen so authentisch wie möglich zu kochen." Authentizität gibt es nicht nur beim Essen: Selbst Geschirr und Dekoration haben die Restaurant-Besitzer aus Tokyo mitgebracht.

Viele Gäste beim Soft Opening am Wochenende

Vergangenes Wochenende öffnete das Lokal für ein Soft Opening vorab das erste Mal seine Türen für Gäste. "Bis auf eine technische Panne am Freitag war die Voreröffnung ein Erfolg", erklären die Geschäftsführer. "Wir haben nicht damit gerechnet, dass bei Ladenöffnung schon etwa 50 Leute vor dem Laden stehen. Ab Punkt 18 Uhr war das Restaurant gewissermaßen voll. Und dann hatten wir ein Problem mit dem Kassensystem, weshalb wir alle Bestellungen analog aufnehmen mussten – das hat natürlich Zeit gekostet."

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Am Samstag waren alle Probleme behoben und die Besucher konnten von Shoyu-Ramen über Miso und Tonkotsu verschiedenste Ramen-Variationen probieren. Die beliebteste Ramen des Wochenendes waren Tantanmen. Jedoch gab es zum Soft Opening nur eine limitierte Karte, ab dieser Woche bietet das "MOMO Ramen" noch weitere Gerichte an.

Künstler aus Paris eingeflogen

In vier Räumen finden vierzig bis fünfzig Gäste Platz. Gestaltet haben die Inhaber das Restaurant selbst, bis auf drei Wandgemälde in den oberen Räumen. Dort zeigen drei Künstler ihre Werke. Zwei davon wurden für die Graffitis extra aus Paris eingeflogen. Im unteren Bereich des Restaurants gibt es außerdem noch eine kleine Bar. Dort können Gäste neben Sake und japanischem Whiskey auch reguläre Cocktails und Longdrinks genießen.

Infos: Am Montag ist bei "MOMO Ramen" Ruhetag. An allen anderen Tagen öffnet das Restaurant von 18 Uhr bis 22 Uhr. Im kommenden Jahr sind erweiterte Öffnungszeiten auch zur Mittagszeit geplant.

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