Mojo Snowboarding: Bester Stoff aus Eimsbüttel

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Die Straße trägt Mojo: Hamburgs beliebtes Streetwear-Label und sein Gründer Andre Gießelmann im Portrait.

Wenn Andre Gießelmann, der Gründer und Kopf von Mojo Snowboarding, über sein kleines Unternehmen spricht, beginnen seine ohnehin so wachen Augen zu leuchten. Seit nunmehr zehn Jahren liebt und lebt der 33-jährige Eimsbütteler seinen Mojo-Lifestyle mit jeder Faser seines Körpers. „Ich mache Mode nicht für den Kommerz. Das habe ich noch nie getan. Meine Klamotten sehen so aus, weil ich die Schnitte und Farben persönlich toll finde“, plaudert Andre aus dem emotionalen Nähkästchen. „Niemals würde ich etwas designen, was ich selbst nicht leiden kann, nur weil es gerade Trend ist.“ Auch aus diesem Grund gibt es bei Mojo keine Massenware: Qualitativ hochwertige Shirts, Pullover, Hosen und Caps in limitierter Stückzahl – das einfache Erfolgsrezept einer außergewöhnlichen Marke.

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Mehr Familie als Big Business, mehr Nachbarschaft als Global Player

Die Reise des Streetwear-Labels begann 2007, als Andre während seiner Studienzeit in Braunschweig damit anfing, T-Shirts von Hand zu bemalen. Nicht gegen Bezahlung, sondern zunächst nur für Freunde und Bekannte. Zwei Jahre später zog es den Mojo-Chef nach Hamburg, direkt ins Herz von Eimsbüttel. Hier wuchs Mojo langsam, aber stetig über einen klassischen Online-Versand und auch die Mojo-Familie wurde immer größer: „Der persönliche Kontakt ist mir sehr wichtig und alle Menschen, die mittlerweile in dieses Projekt involviert sind, bezeichne ich gerne als meine Familie“, sagt Andre und man glaubt es ihm aufs Wort. Hier, in seinem Laden in der Kampstraße in der Sternschanze, geht es mehr ums Zwischenmenschliche als ums Big Business. Es geht mehr um die Nachbarschaft als darum, vielleicht irgendwann ein Global Player zu sein.

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Eimsbüttel ist mein Rückzugsort, dafür liebe ich diesen Stadtteil

Apropos Nachbarschaft: Wie bereits erwähnt, lebt und wirkt Andre in Eimsbüttel. Und das aus gutem Grund. Für ihn stellt Eimsbüttel die perfekte Verbindung zwischen Hamburgs lauten und leiseren Stadtteilen dar: „Es ist sehr familiär, ich habe hier meine Lieblingskneipe, meinen Friseur und meinen Schlachter direkt um die Ecke. Du kannst hier abschalten, aber genauso schnell bist du auch wieder mitten im Trubel von St. Pauli und der Schanze.“ Wer Andre noch nicht kennt, und das können nicht allzu viele Hamburger sein, trifft ihn an Wochenenden mit hoher Wahrscheinlichkeit in der BVB-Fankneipe „Dreißig“ in der Fruchtallee oder unter der Woche in seinem Store in der Kampstraße. Gute Gespräche über Klamotten, Fußball, Hamburg und das Leben sind garantiert.

Weitere Infos findet ihr im Netz unter www.mojo-shop.de.

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