(© Unsplash / Aliona Gumeniuk )

Mix Markt Tonndorf: Diese 7 russischen Leckereien solltet ihr probieren!

Der Mix Markt in Tonndorf versorgt euch mit russischen Leckereien unterschiedlichster Art. Von Berjozka bis Wareniki findet ihr hier (fast) alles. Aber auch andere osteuropäische Spezialitäten zum Beispiel aus Polen und Rumänien gibt es hier.

Pelmeni: Gefüllte Teigtaschen als Leckerbissen

Pelmeni könnte man durchaus als eines der beliebtesten russischen Nationalgerichte bezeichnen. Und auch in Deutschland werden die gefüllten Teigtaschen immer bekannter. Die Füllung besteht in der Regel aus Fleisch. Neben Hühnchen kommen auch Rind oder Schwein in den Teigmantel hinein – oder eine Mischung aus beiden. Zubereitet werden Pelmeni, indem ihr sie in Wasser oder Brühe kocht. Danach wandern die kleinen Leckerbissen als Hauptspeise oder Suppeneinlage auf den Tisch. Tipp: Als Hauptgericht schmecken Pelmeni zusammen mit einen Löffel Schmand und Schnittlauch besonders gut.

Wareniki: Das Nationalgericht ist ein Alleskönner

Wareniki sind im Grunde die Pelmeni für alle, die es etwas größer und vielseitiger mögen. Die kleinen Teigtaschen sind meist mit Kartoffel oder Kohl gefüllt. Es gibt sie aber auch mit Fleischfüllung, Pilzen und in anderen deftigen Varianten. Wer gern eine Süßspeise auf den Tisch bringen möchte, greift zu Wareniki mit einer Füllung aus Frischkäse und Beeren oder Obst. In der Ukraine gelten Wareniki übrigens als Nationalgericht und werden meist entweder mit Butter und Schmand oder mit Honig und Konfitüre serviert.

Plombir-Eis: Ein Traum von Karamell & Co

Eisfreunde sollten unbedingt einmal russisches Plombir probieren. Die frostige Süßigkeit geht auf das französische Glace plombière zurück, hat aber inzwischen eine ganz eigene Rezeptur entwickelt. Als Zutaten kommen unter anderem Vollmilch, Sahne und Eier ins Eis. Und natürlich die jeweiligen geschmacksgebenden Aromen. In Deutschland sind vor allem die Geschmacksrichtungen Vanille, Karamell, Schokolade, Johannisbeere und Erdbeere zu bekommen. In Russland sind zudem Plombir-Sorten etwa mit Nüssen oder Früchten beliebt.

Tworog Derewenskij: Vielseitigkeit ist Trumpf

Tworog Derewenskij ist ein körniger Frischkäse aus Kuhmilch, vergleichbar mit dem hierzulande besser bekannten Hüttenkäse. Das russische Milchprodukt ist in unterschiedlichen Varianten mit 2, 15, 16 oder auch 30 Prozent Fett erhältlich. Und das Beste: Ihr könnt ihn auf zahlreiche Arten genießen. Tworog Derewenskij schmeckt zum Frühstück mit Obst oder Nüssen nämlich genauso lecker, wie als Füllung für Blini-Pfannkuchen, Watruschki-Quarktaschen oder Syrniki, den Klößen aus Quarkteig.

Berjozka: Salamigenuss der deftig-würzigen Art

Ihr mögt es deftig-würzig? Dann versucht mal Berjozka. Die Kochsalami wird aus Schweinefleisch gemacht und im aromatisierenden Heißrauch gegart. Ob pur in kleinen Stücken abgeschnitten, als Scheiben auf dem Brot oder als deftige Beigabe in der Nudelpfanne – die feste Salami schmeckt einfach in jeder Variante.

Kwas: Das Geheimnis liegt in den Zutaten

Kwas wird traditionell aus Brot oder Zwieback hergestellt. Es gibt aber auch Varianten aus Birnen, Beeren oder anderen Früchten. Ihr denkt jetzt, Kwas wäre etwas zu essen? Weit gefehlt! Hierbei handelt es sich vielmehr um eines der beliebtesten Getränke in Russland. Auch in Polen, der Ukraine und weiteren osteuropäischen Ländern ist Kwas weit verbreitet. Durch Gärung wird aus den Zutaten ein Erfrischungsgetränk, das in Farbe und Geschmack an Malzbier erinnert. Und ganz ähnlich wie Malzbier hat auch Kwas einen niedrigen Alkoholgehalt, der in der Regel zwischen 0,05 und 1,44 Prozent liegt – je nach Rezeptur. Das Geheimnis seines Erfolgs liegt eben in den Zutaten.

Ajvar: Feinster Kaviar für Gemüsefans

Paprika-Fans vor! Mit Ajvar holt ihr euch eine weitere Variante des gesunden Gemüses ins Haus. Bei Ajvar handelt es sich um einen sogenannten Gemüsekaviar, also ein Mus aus angerösteter, gehäuteter und entkernter und dann zerkochter Paprika. Als Gewürze kommen oft unter anderem Olivenöl, Peperoni und Knoblauch an die Mischung. Auf jeden Fall aber Salz und Pfeffer. Alternativ kann Ajvar übrigens auch aus Paprika und Auberginen gemischt zubereitet werden. Und wie isst man das leckere Mus? Traditionell am besten kalt zu Fleischgerichten oder als Brotaufstrich. Aber auch als Würzmittel kommt Ajvar zum Einsatz.

Infos: Mix Markt Tonndorf, Tonndorfer Hauptstraße 66, 22045 Hamburg

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