Magische Momente, bald im Baakenhafen: "Märchenwelten". (© Tamschick Media+Space )

"Märchenwelten" in der HafenCity: Hamburgs neue Attraktion

Die Hafencity bekommt im Frühjahr 2019 eine neue Attraktion: In der interaktiven, multimedialen Erlebnisausstellung "Märchenwelten" erlebt ihr die Grimm'schen Erzählungen mal ganz anders.

Märchen gelten bei vielen als Kinderkram. Dabei sind sie uraltes Kulturgut, die grundlegende Werte und Gefühle ausdrücken: Angst, Liebe, Hass, Gier, Tapferkeit, Verrat, Mut. Diesen Emotionen müsst ihr euch stellen, wenn ihr vom Frühjahr 2019 an die neue, große Erlebnisausstellung "Märchenwelten" im Baakenhafen (HafenCity) besucht: Mithilfe modernster Technik taucht ihr auf 3000 Quadratmetern ab ins Grimm'sche Universum, müsst Entscheidungen fällen und Herausforderungen bestehen, um es schließlich bis in die "Wunderkammer" zu schaffen. Klingt nach einer Mischung von Escape Room und Disney World – und ist modernstes Edutainment, bei dem ihr spielerisch lernt. Denn, wie es in der Pressemitteilung heißt: "Bei den Märchenwelten stehen weniger die klassischen Märchenhandlungen im Vordergrund als vielmehr eine aktive Auseinandersetzung der Besucher mit den Gefühlen und Werten der Märchenhelden."

Märchenhaftes Ambiente, das ihr interaktiv steuern könnt

Wie genau diese neueste Attraktion in der HafenCity aussehen wird, wissen wir noch nicht: Am 21. November 2018 wird der Bau mit dem traditionellen Spatenstich begonnen. Doch einiges hat "Märchenwelten" schon verraten. Ihr wandelt durch lebensgroße Scherenschnitte, kunstvoll gestaltete Bühnenbilder und Malereien, die aber mittels interaktiver Sound-, Licht- und Computertechnologie für euch zum Leben erweckt werden. Ihr könnt Wände, Böden und projizierte Elemente bewegen, Schatten werden zu Fantasiefiguren, Spiegelbilder werden lebendig. Während ihr euch durch eure Zauberwelt kämpft, werdet ihr in der Ausstellung "automatisch erkannt und individuell angesprochen", so die Macher. Klingt ein bisschen gruselig, das alles? Gehört sich ja auch so für ein Märchen.

Magische Momente bei der neuen Erlebnisausstellung "Märchenwelten". (© Tamschick Media+Space )

Wissenswertes und originale Schriften der Gebrüder Grimm

Spannend wird ein Trip durch die Märchenwelten gewiss. Wenn ihr euch mit dem bösen Wolf, der fiesen Schwiegermutter oder der grausamen Königin auseinandergesetzt habt (oder es vielleicht selbst wart?), findet ihr in der "Wunderkammer" originale Schriften, Bücher und Illustrationen der Gebrüder Grimm. Auch diese seien "zeitgemäß" präsentiert, verspricht "Märchenwelten". Nach euren Abenteuern werdet ihr euch im Restaurant laben können, es soll hochwertige regionale Küche geben – vom Snack bis zum Drei-Gänge-Menü.

Rechtzeitig Tickets sichern: Jährlich 300.000 Besucher

Um nochmal auf's Thema Kinderkram zu kommen: Eure ganz Kleinen, denen ihr sonst die Märchen vorlest, dürfen leider nicht mitkommen. Der Eintritt ist erst ab sechs Jahren erlaubt. Empfohlen wird, sich rechtzeitig ein Ticket (Verkauf demnächst online) im gewünschten Time-Slot zu reservieren. Vermutlich eine gute Idee: "Märchenwelten" erwartet jährlich 300.000 Besucher.

Eintrittspreise: Erwachsene 20 Euro, Kinder (6-18 Jahre) 15 Euro; Familienticket: 49,50 Euro; weitere Ermäßigungen für Gruppen und Schulklassen

Öffnungszeiten: "Märchenwelten" wird täglich außer Heilig Abend und Neujahr geöffnet sein. Von 9 bis 10 Uhr ausschließlich für Schüler, von 10-18 Uhr für jedermann.

Die HafenCity mausert sich

Nicht nur "Märchenwelten" bereichert und belebt bald die HafenCity. Auch ein neues Luxuskino, die "Astor Film Lounge" ist in der Mache. Auch im Bereich Bauen und Wohnen tut sich etwas: In der HafenCity entsteht das "Quartier der Generationen."

Melde Dich für unseren Newsletter an und sei immer ganz nah dran an deinem Hamburg

Jetzt anmelden

Weitere Artikel aus deinem Viertel

kiekmo verbindet Hamburger mit ihrer Stadt, ihrem Viertel, ihren Nachbarn.

Suche und biete, was du brauchst oder kannst, entdecke ständig Neues und nutze die kostenlosen Schließfächer der Haspa-Filialen in deiner Nähe.