Let's grill together!

Vom Innocentiapark bis zum Niendorfer Gehege: Hier kommen nette Grillplätze, ein paar Benimm-Tipps und Rezepte, die satt und glücklich machen.

Auch wenn es nicht allen schmeckt: Die meisten Eimsbütteler freuen sich, dass Grillen fast uneingeschränkt in allen Parks erlaubt ist. Denn wer selbst keinen Garten besitzt (auf dem Balkon darf man ohnehin nur einmal im Monat grillen), hat jetzt buchstäblich die Chance auf beste Naherholung! Natürlich sollte man ein paar Dinge beherzigen, zum Beispiel keine Fertiggrills benutzen, weil sie die Grasnarbe kaputt machen und – logisch! – seinen gesamten Krempel wieder mitnehmen. Auch der Müll gehört nicht neben, sondern in die Tonne. Bei Überfüllung den Müll bitte Zuhause entsorgen.

Aber ansonsten: Decke, Grillgut, Zubehör und ein paar bunte Getränke einpacken und los geht’s:

Zum Beispiel in den Innocentiapark zwischen Brahms- und Parkallee. Er wurde 1884 als erste Grünanlage der Stadt nach englischem Vorbild angelegt. Die leicht hügelige Wiese wird von altem Baumbestand umrahmt und bietet sowohl sonnige als auch schattige Plätze. Dazu gehört auch ein großer Spielplatz mit Wasserpumpe. Im Sommer feiern viele Familien ganze Kindergeburtstage hier, schleppen Tische und Stühle in den Park – warum auch nicht?!

Urban und lässig geht’s am Kaiser-Friedrich-Ufer zu. Die Umbauarbeiten sind fast erledigt und auf der Wiese neben dem Spielplatz bis hin zur Bundesstraße findet sich immer ein Plätzchen für Familie und Freunde. Es ist aber nicht nur schön am Isebekkanal, durch die vielen Spaziergänger und Jogger hat man einiges zu gucken. Ab Juni gibt es an vier Donnerstagen im Sommer wieder nett was auf die Ohren mit „Musik im Park“. Von der Schülerband bis zur Jazzkapelle bringen Eimsbütteler ihr Viertel zum Klingen. Ob der alte Grillplatz Höhe Boßdorfstraße wieder zur Verfügung steht, wird im Juli, nach der Erneuerung der Wiesen zu besichtigen sein.

Schattiger und grün ohne Ende zeigt sich der Park am Weiher bei der Unnastraße, wenn es im Sommer heißer wird. Der Park mit seinem hübschen Teich (eigentlich die verbreiterte Ottersbek, die in den Isebekkanal fließt) und den riesigen Trauerweiden hat auch das gemütliche „Café im Park“ mit Außenterrasse zu bieten, es geht also notfalls auch ohne Grillen.

Grillplätze mit Bänken und Tischen findet man im Niendorfer Gehege zwischen dem „Waldcafé Corell“ und dem „Niendorfer Ponyhof“ – für Großfamilien bestens geeignet, weil die Kinder sich von Ponys durch die Gegend tragen lassen können – und es gibt kostenlose Toiletten beim Waldcafé!

Auch der idyllische Haynspark in Eppendorf hat einen ausgewiesenen Grillplatz: Auf der Meenkwiese darf man grillen und chillen mit Blick auf die Alster, Schwäne und Boote, während die Kinder in dem vom berühmten Landschaftsarchitekten Otto Linne entworfenen Planschbecken spielen.

Noch ein paar Rezepte gefällig? Diese drei gehen immer!

Satéspieße mit Erdnusssoße (4 Personen)

Zwei Hähnchenbrustfilets in schmale Längsstreifen schneiden in eine Marinade aus 4 EL Sojasoße, 1 EL Erdnussöl, 1 EL Currypaste , 1 TL Sambal Oelek 15 Minuten einlegen. Wellig auf lange Metallspieße spießen und in einer Plastikbox kalt stellen. Für die Soße ein Glas Erdnussbutter in einen Topf geben, zirka 200 ml Kokosmilch dazu rühren und erwärmen, Mit Sojasoße und Chilisoße abschmecken. Zum Mitnehmen in ein verschließbares Glas füllen.

Über die fertig gegrillten Spieße gestoßene Erdnüsse und ein paar Limonenspritzer geben – schmeckt!

Für Vegetarier: Gegrillte Avocados

Dafür sollten Avocados noch ein bisschen Biss haben! Zwei Früchte halbieren, entkernen und die Innenfläche mit Öl bestreichen. Mit der flachen Seite auf den Grill legen, je nach Hitze drei bis sechs Minuten grillen. Anschließend salzen und mit süßer Cilisoße oder Sour Cream auslöffeln. Dazu passt frisches Fladenbrot

Kartoffelgurkensalat

500 g gekochte Kartoffeln (festkochend) und 1 Salatgurke in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben, 1 Bund gehackte Frühlingszwiebeln, 4-5 gehackte Gewürzgurken, 1 kleines Glas Kapern und Schnittlauch dazu. 2 EL gekörnte Brühe in einer Tasse mit sehr heißem Wasser auflösen, Sud mit 400 ml kaltem Wasser verlängern und über den Salat geben. Vorsichtig vermengen, mit Salz, Pfeffer und ein bisschen Essig oder Kapernwasser abschmecken – fertig!

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