(© MuseumsdienstHH / MarioSturm )

Lange Nacht der Museen: Forscht euch durch die Nacht!

Am 21. April ist es wieder soweit: Hamburgs Museen öffnen eine Nacht lang ihre Türen und laden euch unter dem Motto "Forsch dich durch die Nacht" auf einen kulturellen Rundgang ein. Wir sagen euch, welchen Museen ihr einen Besuch abstatten solltet.

Und jährlich grüßt in Hamburg das kulturelle Murmeltier: Seit dem Jahr 2000 gehört die Lange Nacht der Museen zu einem der Highlights der Hansestadt. In der diesjährigen Auflage beteiligen sich nicht weniger als 59 Häuser an dem Gemeinschafts-Event. Wie ihr die Nacht bestreitet, bleibt komplett euch überlassen: Entweder ihr geht auf eigene Erkundungstour durch so viele Museen, wie ihr zwischen 18 und 2 Uhr schafft, oder ihr nehmt an einer der zahlreichen Aktionen rund um die Kulturnacht teil.

Tolle Museen - von Altona bis auf die Veddel

Natürlich hat jedes Ausstellungshaus, das sich an der Langen Nacht der Museen beteiligt, seinen ganz eigenen Charme. Folgende Museen möchten wir euch nichtsdestotrotz dennoch besonders ans Herz legen:

Altonaer Museum (Altona)
Motto 2018: "Gehen Sie weiter, hier gibt's nichts zu sehen." Das Altonaer Museum befasst sich mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig-Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee.

FC St. Pauli Museum (St. Pauli)
Motto 2018: "Museum selber machen!" Das Motto Motto des FC St. Pauli-Museums am Millerntor lautet: "Ein Verein wie kein anderer verdient ein Museum wie kein anderes." Als Neuzugang der Hamburger Museumslandschaft nimmt es erstmals an der Langen Nacht der Museen teil. Wie vieles beim FC St. Pauli geht auch sein Museum auf das Engagement seiner Anhänger zurück: Es wird geplant, betrieben und finanziert vom 2012 von Fans gegründeten Verein 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V.; derzeit als "Museum in Progress" mit wechselnden Sonderausstellungen und Veranstaltungen.

Geologisch-Paläontologosches Museum im CeNak (Eimsbüttel)
Motto 2018: "Massenaussterben – Wendepunkte der Evolution." Das 2014 gegründete Centrum für Naturkunde umfasst das Mineralogische, das Geologisch-Paläontologische und das Zoologische Museum. Diese drei sind aus dem 1943 zerstörten Naturhistorischen Museum hervorgegangen. Im Geologisch-Paläontologischen Museum wird über die Geschichte der Erde und des Lebens informiert. Saurierfossilien können hier ebenso bewundert werden wie Bernsteininsekten und Urpferde. Weitere Themen sind die Geologie in Hamburgs Umgebung und berühmte deutsche Fossillagerstätten.

Museum der Arbeit (Barmbek)
Motto 2018: "Art of Work. Work of Art." Ob Druckerei, Handelskontor, Metallwerkstatt oder Sonderausstellung: Das Museum der Arbeit zeigt Hamburger Industrie-, Technik- und Sozialgeschichte. In seinen Ausstellungen und Veranstaltungen geht das Museum der Frage nach, wie die vor rund 150 Jahren einsetzende Industrialisierung und ihre Begleiterscheinungen die Arbeit und den Alltag der Menschen veränderten und welche Folgen dieser Wandel für Gesellschaft und Natur hatte.

Astronomiepark Hamburger Sternwarte (Bergedorf)
Motto 2018: "Sonne, Mond und Sterne." Die um 1910 erbaute Sternwarte in Bergedorf ist ein kulturhistorisch bedeutsames Ensemble von internationalem Rang aus denkmalgeschützten Gebäuden und einem Bestand an wertvollen Teleskopen. Ein vielfältiges Programm wird angeboten: Der Förderverein Hamburger Sternwarte und die Amateurastronomen ermöglichen nicht nur den Blick durchs Fernrohr, sondern machen das einzigartige Kulturdenkmal der Öffentlichkeit zugänglich durch Vorträge, Führungen und Ausstellungen - umrahmt von künstlerischen, kulinarischen und musikalischen Angeboten.

BallinStadt (Veddel)
Motto 2018: "Albert Ballin – Visionär. Reeder. Erbauer der Auswandererhallen." Direkt am historischen Standort der ehemaligen Auswandererhallen erzählt die BallinStadt die spannende Geschichte der Ein- und Auswanderung über vier Epochen hinweg. 2018 steht das Auswanderermuseum ganz im Zeichen von Albert Ballin, dem Gründer der damaligen Auswandererhallen und Namensgeber des Museums. Sein Leben hat nicht nur bedeutende Spuren in Hamburg hinterlassen, sondern auch das Geschehen in ganz Deutschland und Europa geprägt.

(© MuseumsdienstHamburg/SonjaLesinski )

Infos: Tickets gibt es für 17 Euro (12 Euro ermäßigt) an den Kassen aller teilnehmenden Museen oder im Online-Vorverkauf. Eine Übersichtsliste aller Ausstellungshäuser und Veranstaltungen findet ihr zudem auf der Homepage der Langen Nacht der Museen. Los geht's am 21. April um 18 Uhr. Wir wünschen euch viel Spaß!

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