(© picture-alliance / Mary Evans Pi )

Kult-Kino: "Trainspotting" in der Pony Bar

Drogensucht, die Jagd nach dem nächsten High und die Sehnsucht nach einem cleanen Leben. Der Film "Trainspotting" thematisiert Drogen und ihren Missbrauch auf eine schockierende und doch emotionale Weise und kombiniert das Ganze mit einem packenden Soundtrack. Eine Vorführung aus der Reihe "Sound der Revolte" beim Kino in der Pony Bar.

Im Film "Trainspotting" aus dem Jahr 1996 geht es um Drogensucht, Alkohol und Trips. Mark lässt sich keine Gelegenheit auf einen Schuss oder Zug entgehen, Renton ist sowieso meistens high und Spud ist dem Dope verfallen. Alle der Charaktere im Film sind Heroin-süchtig, auch wenn die eigentliche Leidenschaft die freie Natur oder James Bond-Filme sind. Den Titel erhielt der Film in Bezug auf die sogenannten Trainspotter, die hobbymäßig Züge beobachten und den seltenen Exemplaren regelrecht hinterherjagen.

Hier sind es keine Züge, sondern die Drogen, die das Leben der Clique rund um Mark bestimmen. Und doch geben sie die Hoffnung nicht auf, irgendwann auch ohne ihren Stoff auszukommen. Auf Vorlage des Romans "Trainspotting" von Irvine Welsh hat Regisseur Danny Boyle ein packendes Drama geschaffen, welches das Leben einer Heroin-abhängigen Gruppe junger Schotten zeigt und dabei sowohl schockierend als auch einfühlsam ist.

Großes Kino, grandioser Soundtrack

Sehr bekannt ist auch der Soundtrack zum Film: Iggy Pop mit "Lust for Life", Brian Eno mit “Deep Blue Day” oder Lou Reed mit “Perfect Day”. Alles Songs, die weltweite Berühmtheit erlangt haben und den Film zu einer echten Besonderheit machen. Hier ist sowohl der Sound der Sixties als auch der Nineties zu finden. 2017 kam mit "T2 Trainspotting" die Fortsetzung des Klassikers in die Kinos.

Bei der Reihe "Der Sound der Revolte" zeigt die Pony Bar diverse Musikfilme, die als Klassiker in die Kinogeschichte eingegangen sind. Eines haben sie alle gemeinsam: sie zeigen Protestkulturen und ihre Besonderheiten auf. Dazu zählen die 50er mit Rock’n’Roll und wildem Tanzen, die 60er mit Songs inklusive politischen Botschaften gegen Krieg, die 70er mit Punk und New Wave, die 80er mit Rap für die Gleichberechtigung der Schwarzen sowie Techno aus den 90ern mit all seinen Freiräumen.

Wann? Dienstag, 24. April, 20 Uhr. Einlass ab 19.30 Uhr.
Wo? Pony Bar, Allende-Platz 1
Preis: Eintritt frei

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