(© Kiyo Kanemaki )

Kulinarisches Highlight: Ramen-Restaurant "Takumi" neu in Ottensen

Ein neues kulinarisches Highlight kommt auf Ottensen zu: Takumi Hamburg. Mit der "Ramen"-Station will Geschäftsführer Kiyo Kanemaki authentische japanische Esskultur in Hamburg verbreiten. Was dahinter steckt und wie das Ganze aussehen wird, erzählt Kiyo im Gespräch.

Ramen in der Schüssel, Japan im Herzen

Kiyo, wer steckt hinter Takumi?
Kiyo Kanemaki: Es gibt Takumi bereits in einigen deutschen und europäischen Städten. Doch der Ursprung liegt in Düsseldorf, wo viele Japaner leben und dort ist es mittlerweile fast schon legendär. Wir möchten das jetzt nach Hamburg bringen, wo wir natürlich unseren regionalen Touch einbringen.

Was ist eure Vision?
Wir sehen uns als Botschafter des japanischen Geschmacks und der japanischen Esskultur. Ich, als Norddeutscher Japaner, möchte die japanische Kultur weitertragen, denn japanisches Essen ist ja nicht nur Sushi, sondern sehr umfangreich und ein weites Feld. Mit Takumi begebe ich mich zurück zu meinen Wurzeln. Genauso wie mein Chefkoch. Wir beide sind norddeutsch aufgewachsen und haben unsere japanische Seite längere Zeit vernachlässigt. Jetzt machen wir uns gemeinsam auf eine Reise.

Ramen liegt ja gerade sehr im Trend ...
Ja, ich habe das Gefühl nach dem Burger-Boom kommt jetzt Ramen. Aber ich bin tatsächlich nicht auf den Trend aufgesprungen, sondern hatte schon immer diesen Traum, einen Ramen-Laden aufzumachen.

(© W36 Creative Agency )

Was findest du an Ramen so toll?
Abgesehen davon, dass Ramen supergut schmeckt, ist es aus meiner Sicht ein Vorteil, dass es schnell zuzubereiten ist. Das heißt, wenn alles gut vorbereitet ist, kann man in vier Minuten eine dampfende, leckere Nudelschüssel dem Gast servieren. Ramen kann man jeden Tag essen. Allein in Tokio gibt es neuntausend Ramen-Läden. Es ist allgegenwärtig in der Esskultur. Eigentlich ist Ramen kein abendfüllendes Essen, eher eine Kleinigkeit, die man isst, bevor man auf den Swutch geht oder hinterher nachts um eins nochmal. Zum Abendessen ist es hier in Europa geworden.

Und was ist euer Konzept, mehr Restaurant oder eher Snack-Bar?
Unsere Ramen Station ist eine Mischung. Wenn man reinkommt, ist es sehr gemütlich ausgestattet mit alten Fliesen und einem alten Boden. Man hat das Gefühl, es ist wie in einer Izakaya. Das ist eine typische Bar in Japan, in der es auch kleine Snacks gibt. Dort treffen sich die Menschen und verbringen ihre Zeit mit Freunden. Denn die Japaner laden niemanden zu sich nach Hause ein, sondern sie gehen essen. Deshalb werden wir im vorderen Bereich frischgezapftes japanisches Bier anbieten und Kleinigkeiten, die gut dazu passen. Wer dann noch eine Suppe oder Ramen essen möchte, kann dies in den Räumen daneben machen. Wir sind authentisch japanisch und möchten das Originale rüberbringen, und dazu gehört auch die Atmosphäre.

Was bedeutet "Takumi"?
Takumi steht für den Begriff "Meister" im handwerklichen Sinne. Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, dass wir jeden Tag mit Herzblut und Seele nach Perfektion streben, um das bestmögliche Essen anzubieten und unsere Gäste glücklich zu machen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Infos findet ihr auf der Facebook-Seite.

Mehr Ramen-Programm

Dass Ramen der kulinarische Trend des Jahres werden könnten, zeigt die Tatsache, dass Ramen-Läden aus dem Boden schießen wie Maiglöckchen. Wer im "Takumi" keinen Platz findet oder die Karte schon rauf und runter gegessen hat, kann zum Beispiel bei "The Lesser Panda" vorbeischauen, das liegt quasi um die Ecke. Die Abenteurer unter euch, treten den langen beschwerlichen Weg nach Eimsbüttel an und speisen bei "Tanaka Ramen". Wie ihr euch auch entscheidet: Wir wünschen einen gesegneten Appetit, hoffentlich bleibt alles im Ramen!

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