(© Unsplash / Patrick Baum )

Küstenfieber: 10 schöne Ausflüge an die Nordsee

Egal ob Wattwanderung oder Sonnen am Strand: Die Nordsee hat viele schöne Ecken, die sich immer für einen Kurztrip lohnen. Wir verraten euch, wo es die besten Krabben und schönsten Strandkörbe gibt.

1. Geht immer: St. Peter-Ording

Es soll an die Nordsee gehen? Dann schnell nach St. Peter-Ording! Das Städtchen an der Nordsee ist nicht umsonst eines der beliebtesten Ausflugsziele, wenn es ans Meer gehen soll. Hier warten postkartenwürdige Dünenlandschaften, rauschendes Meer, geringelte Leuchttürme und Watt, soweit das Auge reicht, auf euch – wer also einmal richtige Nordseeluft schnuppern will, macht mit St. Peter-Ording eigentlich nie etwas falsch.

Infos: Mit dem IC und der Regionalbahn über Husum bis nach Bad St. Peter-Ording, Dauer je nach Verbindung ca 3 Stunden; mit dem Auto über die A23, Dauer ca. 2 Stunden

2. Nicht nur für die Schönen und Reichen: Sylt

Zurück nach Westerland wollten schon die Ärzte – Qualitätskriterium Nummer eins also, wenn's um schöne Nordsee-Ziele geht. Auch wenn Sylt das Klischee anhaftet, Urlaubsdomizil der Reichen des Landes zu sein, kann niemand bestreiten: Hier ist es einfach schön. Wer auf Gesehen-und-Gesehen-Werden verzichten will, umschifft Westerland einfach ein wenig und wandert durch die weitläufigen Heidelandschaften der Insel. Für die perfekte Portion Natur und Erholung könnt ihr außerdem durchs Watt stampfen oder euch zwischen Dünen sonnen. Das Auto könnt ihr außerdem getrost Zuhause lassen: Die Anreise mit der Bahn ist von Hamburg aus deutlich entspannter.

Infos: Mit der Regionalbahn direkt von Hamburg bis nach Westerland, Dauer 2 Stunden und 48 Minuten; mit dem Auto über A23 und B5 bis nach Niebüll und ab dort mit dem DB Autozug nach Westerland, Dauer (ohne Wartezeit am Zug) 3 bis 3,5 Stunden

3. Sandstrand olé: Cuxhaven und Duhnen

Wer an der Elbe entlangfährt, der landet irgendwann zwangsläufig an der Nordsee – und damit auch in Cuxhaven. Die Stadt an der Elbemündung ist das größte deutsche Seeheilbad und damit von Hamburg aus immer einen Ausflug wert. Besonders schön ist der Stadtteil Duhnen. Denn hier liegt der lange Sandstrand, für den Cuxhaven bekannt ist. Mit den Zehen im weichen, weißen Sand sonnen, an der Promenade bummeln oder auf Wattwanderung aufbrechen – geht alles in Duhnen.

Infos: Mit der Regionalbahn vom Hauptbahnhof direkt nach Cuxhaven, Dauer 1 Stunde und 44 Minuten; mit dem Auto über die B73, Dauer ca. 2,5 Stunden

4. Die absolute Ruhe: Neuwerk

Zum Bezirk Hamburg-Mitte gehört ein Stadtteil, der außerhalb des Stadtgebiets liegt: Die Insel Neuwerk vor Cuxhafen liegt, zumindest politisch, in Hamburg und zählt ganze 40 Einwohner. Stadttrubel und Hektik? Gibt's hier nicht. Stattdessen findet ihr auf der Insel idyllische Ruhe, grüne Felder und ein paar süße Häuschen. Dazu trägt auch die Abwesenheit von Autos bei. Wer nach Neuwerk möchte, der nimmt in Cuxhaven eine Fähre – oder wartet auf die Ebbe, und macht dann einfach einen kleinen Spaziergang durch's Wattenmeer.

Infos: Ab Cuxhaven mit der Fähre "MS Flipper" nach Neuwerk, Dauer ca. 2 Stunden; mit einem der 11 Wattwagen, Dauer ca. 1 Stunde; zu Fuß (am sichersten mit Wattführer), Dauer 2,5 bis 3 Stunden

5. Ausflugsziel für Seafood-Fans: Büsum

Büsum ist sogar in Süddeutschland bekannt – der Ort an der Nordsee genießt überregionale Berühmtheit vorallem für die leckeren Krabben. Foodies werden im Fischereihafen also besonders am Fischbrötchenstand glücklich. Neben den leckeren Meerestierchen hat die Stadt aber auch noch einiges mehr zu bieten: Einen künstlich aufgeschütteten Strand zum Plantschen beispielweise, einen mit Gras bewachsenen Hauptstrand und natürlich Wattwandern. In den Sommermonaten sogar inklsuive eine 100 Jahre alten Tradition: Dem "Wattenlaufen mit Musik", bei dem Wattwanderer von der örtlichen Kurkapelle begleitet werden.

Infos: Mit der Regionalbahn und Nordbahn über Heide nach Büsum, Dauer ja nach Verbindung 2 Stunden und 10 Minuten; mit dem Auto über die A23, Dauer ca. 1,5 Stunden

6. Auf die hohe See: Helgoland

Während sich die meisten deutschen Inseln ans Festland ankuscheln, liegt Helgoland vergleichsweise weit enfernt von der Küste – und wird deshalb auch oft als einzige deutsche Hochseeinsel bezeichnet. Trotz der Entfernung eignet sich gerade Helgoland für einen spontanen Inselausflug von Hamburg aus. Denn direkt am Hamburger Hafen startet ein Katamaran und schippert euch auf geradem Wege zum Strand. Auf der Hauptinsel Helgoland könnt ihr an kunterbunten Hummerbuden entlangspazieren oder dem Wahrzeichen – dem Felskoloss "Lange Anna" – einen Besuch abstatten. Mit der Fähre geht es auf die kleine Nebeninsel "Düne", auf der es genug Sandstrand zum ausgiebigen Sonnenbaden gibt.

Infos: Entweder mit der Fähre ab Cuxhafen, oder per Helgoline ab den Landungsbrücken bis nach Helgoland, Dauer ca. 3,5 Stunden

7. Für Tierfreunde: Friedrichskoog

Tierfans aufgepasst: In Friedrichskoog liegt die einige autorisierte Aufnahmestelle für Seehunde in Schleswig-Holstein. Seehunde und Kegelrobben, die verlassen wurden oder krank sind, werden hier aufgezogen – manche bleiben sogar ihr Leben lang hier zuhause. Und wer kann den großen Augen und niedlichen Flossen schon widerstehen? Neben der Seehundstation, die ihr ganzjährig besuchen könnt, bietet Friedrichskoog außerdem noch mehr Natur: Im Marschenland nisten viele verschiedene Küstenvögel, der Nationalpark Wattenmeer liegt außerdem direkt vor der Tür.

Infos: Mit Nordbahn und Regionalbahn über Itzehoe nach St. Michaelisdonn und dann mit dem Bus weiter nach Friedrichskoog, Dauer je nach Verbindung ca. 2,5 Stunden; mit dem Auto über A23 und B5, Dauer ca. 1,5 Stunden

8. Nordsee-Feeling Pur: Westerhever

Nordsee ist: Wattenmeer, Deich und endlose Weiten. Richtiges Nordsee-Feeling fernab der malerischen Sandstrände von Sylt und Co. kommt in Westerhever auf. Das Örtchen an der Spitze der Halbinsel Eiderstedt liegt mitten in flachem Land. Hügel? Gibt's hier nicht. Dafür aber Wattenmeer, soweit das Auge reicht. Und einen rot-weiß geringelten Leuchtturm, der locker als Postkartenmotiv dienen kann. Für Romantiker gibt es hier sogar ein charmantes Hochzeitszimmer für standesamtliche Trauungen – norddeutscher heiraten geht fast nicht mehr.

Infos: Mit der Regionalbahn über Husum nach Garding und dann weiter mit dem Bus, Dauer je nach Verbindung ca. 4,5 Stunden; mit dem Auto über die A23, Dauer ca. 1,5 bis 2 Stunden

9. Schöner Städtetrip: Husum

1852 bezeichnete Theodor Storm seine Heimatstadt Husum in einem Gedicht als "graue Stadt am Meer". In den Herbst- und Wintermonaten mag das Wetter hier tatsächlich rau und betrübend sein – bunt ist das Städtchen trotzdem allemal. Entlang des alten Hafens drängen sich Häuschen in blau, gelb oder rosa aneinander, ebenso im Gässchen "Wassereihe" oder rund um den weitläufigen Marktplatz. Die Husumer Bucht ist außerdem perfekt für lange Spaziergänge entlang der Deiche oder für Wattwanderungen.

Infos: Mit dem IC direkt oder mit der Regionalbahn über Elmshorn nach Husum, Dauer ca. 2 Stunden; mit dem Auto über die A34, Dauer 1,5 bis 2 Stunden

10. Familienurlaub in Sahlenburg

Der Cuxhavener Stadtteil Duhnen ist bekannt für seinen langen Strand – ein Örtchen weiter, in Sahlenburg, kommt ebenfalls Strandfeeling auf, auch, wenn es hier ein bisschen weniger Sand gibt. Besonders für Familien hält der Kurort einiges bereit: Von Ferien auf dem Reiterhof oder dem Bauernhof, Campen am Strand, ein Besuch beim Hochseilgarten im Wald. Wer Abwechslung zum Meer braucht, kann auch ins Becken des Waldfreibads hüpfen oder auf dem großen Abenteuerspielplatz herumturnen.

Infos: Mit dem Regionalzug nach Cuxhaven und dann weiter mit dem Bus nach Sahlenburg, Dauer je nach Verbindung 2 bis 2,5 Stunden; mit dem Auto über die B73, Dauer ca 2,5 Stunden

Noch mehr Ausflüge an's Meer

Ihr sehnt euch nach Seeluft und Sand zwischen den Zehen? Dann ab an's Meer! Wir verraten euch 10 schöne Ausflüge an die Ostsee, die ihr von Hamburg aus unternehmen könnt. Wer hingegen neue Ecken von Hamburg entdecken will, der wird bei den vielen Ausflugszielen in Hamburg bestimmt fündig.

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