(© Unsplash / Waldemar Brandt )

Kühne-Ausstieg: Bekommt das Volksparkstadion einen neuen Namen?

Nach dem verpatzten Aufstieg in die Erste Bundesliga verliert der HSV wohl nicht nur seinen Hauptsponsor, sondern womöglich auch seinen Stadionnamen.

Seit 2015 hatte Milliardär Klaus-Michael Kühne vier Millionen Euro pro Spieljahr für die Namensrechte am Volksparkstadion gezahlt. Im letzten Jahr hatte er die Vereinbarung verlängert, für 2020 aber klargemacht: Wenn der HSV den Aufstieg auch beim zweiten Versuch nicht schafft, steigt er aus.

Ultras protestieren gegen Namensänderung des Volksparkstadions

Das war leider nichts. Der Hamburger Verein bleibt in der Zweiten Bundesliga. Kühne ist damit raus. Nun muss der HSV die Namensrechte erneut verkaufen – allein schon, um die finanziellen Verluste aufzufangen. Bei den Fans sorgt das für Furore. Die HSV-Ultras sind strikt gegen einen neuerlichen Verkauf der Namensrechte. Die Ultra-Gruppierung "Castaways" etwa ließ Mitte Juli ein Banner an der Westseite des Volksparkstadions aufhängen mit dem Spruch: "Volksparkstadion seit 1953 und für immer".

Bevor Kühne einsprang und dem Volksparkstadion seinen ursprünglichen Namen zurückgab, hieß das Stadion AOL-Arena (2001 bis 2007), HSH-Nordbank-Arena (2007 bis 2010) und Imtech-Arena (2010 bis 2015).

Auch der Hauptsponsor springt ab

Auch der Hauptsponsor des Hamburger Vereins, Emirates, ist nach 14 Jahren (!) zum 30. Juni 2020 ausgestiegen. Eigentlich hatte die Fluggesellschaft den Vertrag bis 2022 verlängert – allerdings ebenfalls unter der Bedingung, dass der HSV 2020 wieder aufsteigt. Sollten weitere Verhandlungen mit dem langjährigen Partner scheitern, muss also nicht nur ein neuer Namensgeber, sondern auch ein neuer Großsponsor her. Nächste Saison heißt es dann mit großer Wahrscheinlichkeit: neuer Trainer, neuer Stadionname, neue Trikots. Vielleicht gelingt ja ein Neuanfang und damit die Rückkehr in die Erste Bundesliga. Aller guten Dinge sind drei, sagt man doch.

Warum wir kein Hamburger Stadtderby brauchen

Der HSV bleibt also in der Zweiten Bundesliga – der FC St. Pauli auch. Also werden die beiden Mannschaften in der kommenden Saison wieder gegeneinander antreten. Puh. Wir haben zehn Gründe, warum Hamburg kein Stadtderby braucht.

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