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Kommt die Maut für den Ohlsdorfer Friedhof?

Der Ohlsdorfer Friedhof ist beliebt. Auch Autofahrer steuern die Grünanlage gerne als zeitsparende Abkürzung an. Nun wird eine Maut als Lösung diskutiert.

Der Friedhof Ohlsdorf ist mit 389 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt und Hamburgs größte Grünanlage. Kein Wunder also, dass es hier ab und an etwas trubeliger zugeht. Eine Ort der Stille ist das Gebiet vor allem dann nicht, wenn Autofahrer den Friedhof als praktische Abkürzung nutzen. Rund 5000 Autos fahren täglich über das Friedhofsareal. Dabei ist das 17 Kilometer lange Straßennetz der Anlage ausschließlich für Trauernde, Radfahrer und den HVV gedacht.

Weil sich Angehörige der Verstorbenen von der intensiven Straßennutzung gestört fühlen, prüft die Friedhofsverwaltung nun eine ungewöhnliche Maßnahme: Sie will eine Maut einführen, um den Durchfahrtsverkehr einzuschränken.

Maut-Beträge zwischen 50 Cent und 3 Euro

Zur Diskussion stehen Beträge von 50 Cent für einen mehrstündigen Aufenthalt auf dem Friedhof und 3 Euro für die Durchfahrt in weniger als 30 Minuten. Ob für die Maut-Kontrolle aber wirklich Schranken aufgestellt werden, steht noch nicht fest. Die Prüfung läuft noch bis Mai 2019.

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