(© KLIMAAPFEL )

Klimaapfel: Angeschlagen, aber lecker – und den Obstbauern freut's

Sie haben Dellen und kleine Macken, sind darum nur 2. Wahl. Doch die angeschlagenen Äpfel schmecken genauso aromatisch wie ihre makellosen Geschwister in den Supermärkten. Ihr könnt die "Klimaäpfel" jetzt zum fairen Preis kaufen und dem Obstbauern damit Gutes tun.

Dass dem Waterkant-Team die Umwelt am Herzen liegt, liegt auf der Hand. Schließlich gibt es bei ihnen nicht nur wasserneutralen Kaffee, sondern auch Hilfe für einen Brunnenbau in Uganda. Und jetzt ein neues Projekt: Mit der Aktion #klimaapfel hilft Waterkant direkt vor der Haustür und unterstützt die Obstbauern im Alten Land. Und ihr könnt ganz einfach Teil der Bewegung werden.

Diese Äpfel sind nur zweite Wahl

Doch was ist ein Klimaapfel? Genau genommen erst einmal das hässliche Entlein unter den schönen Schwänen. Ein Apfel, der als zweite Wahl eingestuft wurde, weil er – zum Beispiel durch Sonnenbrand oder einen Hagelschauer – beschädigt wurde. Im Alten Land traf das dieses Jahr nach ein paar Wetterkapriolen im Juni wieder eine ganze Menge. In Deutschlands größtem Apfelanbaugebiet wachsen – je nach Wetterlage – jährlich zwischen 200.000 und 350.000 Tonnen Äpfel.

Einbußen für Obstbauern

Und weil die Äpfel genauso gut schmecken wie die schönen Geschwister und lediglich ein paar Dellen haben, will Waterkant sensibilisieren. Dafür, dass schließlich nicht nur makellose Früchte am Baum wachsen. Und dafür, dass auch die weniger schönen Äpfel Aufmerksamkeit verdienen. Schließlich zählen doch die inneren Werte, oder? "Wenn es wie in diesem Jahr zur Unzeit Mitte Juni heftig hagelt, kann das für die Obstbauern existenzbedrohend werden", betont Waterkant-Chefin Anne Meier. "Wir geben auch den Mängelexemplaren eine Chance auf ihren großen Auftritt und zahlen den Obstbauern dafür einen fairen Preis. Wir lieben unsere Dellen!"

Normalerweise können Obstbauern die zweite Wahl nur zu sehr niedrigen Preisen an Mostereien verkaufen – oder lassen sie manchmal sogar gleich am Baum verschimmeln, da die Ernte in keiner Relation zum monetären Ertrag steht und die Kosten mit dem Verkauf an Mostereien nicht gedeckt werden können.

Angeschlagen, aber nicht k.o.

Oberflächlichkeit steht niemandem. Also schenkt den angeschlagenen Äpfeln die verdiente Aufmerksamkeit – denn k.o. sind sie noch lange nicht. Zu kaufen gibt es die Sorten Elstar und Holsteiner Cox sowie den naturtrüben Apfelsaft bei den Waterkant-Partnern wie vju im Energiebunker, Trinkhalle im Stadtpark und vielen Cafés von Schmidt und Schmidtchen. Das Netzwerk wird weiter wachsen, denn mitmachen kann jeder und die Äpfel ebenfalls anbieten.

Infos: Die vollständige Liste der Verkaufsstellen, findet ihr auf der Website von Klimappfel.

Sinn für Nachhaltigkeit

Auch der Kaffee schmeckt dem Klima: Hier erfahrt ihr mehr über den wasserneutralen Waterkant-Koffeinkick. Und wenn ihr wissen wollt, was ihr in Sachen Nachhaltigkeit in Hamburg tun könnt, solltet ihr mal unseren Artikel checken. Dort geben wir euch 12 Tipps für Einsteiger.

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