Flashh / Anna Stubbe )

Klettern und Bouldern in Hamburg: 6 Top Adressen für Kletteräffchen

Ob Klettern oder Bouldern: Wir haben 6 Hotspots in Hamburg, an denen ihr zwar nicht nach den Sternen, wohl aber nach dem nächsten sicheren Halt greifen könnt.

Der Kletteraugust

Rauf auf den Betonklotz: Am 20 Meter hohen Bunker im August-Lütgens-Park sind rund 800 Klettergriffe befestigt. So wurde aus dem Betonklotz ein Kletterfelsen für Kinder und Jugendliche, Eltern und pädagogische Einrichtungen. Um Anfängern das Klettern zu erleichtern, wurden geneigte Elemente konstruiert, die leichter zu erklettern sind als senkrechte. Von April bis Oktober wird jeden Sonnabend zwischen 15 und 18 Uhr kostenloses Klettern am Kletteraugust angeboten. Außerdem werden Einführungskurse "Toprope-Schein“ angeboten. Hier lernt ihr das Sichern und damit, den Turm selbstständig zu nutzen. Die Kurse kosten 35 Euro, Termine sind von April bis Oktober möglich. Die Kletterwand könnt ihr auch für Kindergeburtstage mieten. Wer schon klettern kann, muss entsprechende Kenntnisse nachweisen und kann für 10 Euro eine Klettercard kaufen. Betreiber der Kletterwand ist das HausDrei in der Hospitalstraße 107.

Info: www.haus-drei.de

Kletteraugust (© Mirjam Rüscher )

Der Kilimanschanzo

Mitten im Schanzenviertel klettern? Das geht auf dem Kilimanschanzo. Auch hier wurde ein 20 Meter hoher Bunker zum Kletterberg. An der nicht kommerziellen, freien Kletterwand im Florapark können sich Kinder, Jugendliche, Gruppen und Sportkletterer austoben. Von April bis Ende Oktober gibt es jeden Sonntag von 15 bis 17.30 Uhr ein kostenloses offenes Klettern. Es richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern, aber auch an alle anderen, die das Klettern einmal ausprobieren möchten. Geklettert wird unter Aufsicht der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Wer sich auch außerhalb des offenen Kletterns mit der Höhe messen möchte, kann Vereinsmitglied werden. Für Mitglieder wird ein regelmäßiger wöchentlicher Kletterkurs angeboten.

Info: www.kilimanschanzo.de

Kilimanschanzo (© Mirjam Rüscher )

Das DAV Kletterzentrum

Anfänger und Fortgeschrittene kommen im DAV Kletterzentrum Hamburg gleichermaßen auf ihre Kosten. Der Deutsche Alpenverein bietet auf seiner Kletteranlage Routen aller Schwierigkeiten und Bouldermöglichkeiten. Mit rund 3800 Quadratmetern Kletterfläche ist das DAV Kletterzentrum die größte Kletteranlage in Norddeutschland. Ein Anfängerbereich bietet Neugierigen die Möglichkeit, das Klettern für sich zu entdecken. Hier könnt ihr auch einen Kletterschein erwerben.

Info: Geöffnet ist das Kletterzentrum an der Döhrnstraße 4 in Lokstedt Montag bis Sonnabend von 10-23 Uhr, sonn- und feiertags von 10 bis 22 Uhr. Mehr unter www.dav-hamburg.de/kletterzentrum

Das Flash in Bahrenfeld

Im Bahrenfelder Flashh dreht sich alles ums Bouldern, dem Klettern ohne Seil in Absprunghöhe. Die Flashh-Halle gilt mit 2000 Quadratmetern als größte Boulderhalle in Norddeutschland. Die Boulderrouten sind kurz, erfordern aber viel Geschicklichkeit und Fitness. Die Routen werden auch Probleme genannt. Über weiche Matten klettert und hangelt ihr an felsenartigen Gebilden, die mit Griffen versehen sind. Es gibt einen speziellen Kinderbereich sowie Gruppenbereiche, die man für Veranstaltungen mieten kann. Geöffnet ist die Halle Montag bis Freitag von 9 bis 23 Uhr, am Wochenende und an Feiertage bis 22 Uhr. Die Tageskarte kostet für Erwachsene 12,50 Uhr, Kinder bis 17 Jahre zahlen 8,50 Euro.

Info: www.flashh.de

(© Flashh Boulder Spot )

Klettern auf der Rickmer Rickmers

Klettern vor besonderer Kulisse ist auf der Rickmer Rickmers möglich. Jeden Sonnabend bietet „schnurstracks“ das Klettern in der Takelage des 1896 gebauten Segelschiffes an. Die Kletterstrecke führt am Großmast über die Wanten bis zur 2. Saling. In bis zu 35 Metern Höhe gibt es zur Belohnung eine tolle Aussicht über den Hamburger Hafen. Geklettert werden darf hier zwischen 31. März und 27. Oktober jeden Samstag von 11 bis 17 Uhr. Im Juli und August öffnet die Takelage zusätzlich mittwochs von 11 bis 17 Uhr. Kosten: 30 Euro inklusive Eintritt für das Museumsschiff und Sicherheitsausrüstung. Jugendliche ab 12 Jahren dürfen ohne ihre Eltern in die Takelage, das Angebot richtet sich jedoch vor allem an Erwachsene.
www.rickmer-rickmers.de

Klettern auf der Rickmer Rickers (© schnurstracks )

Urban Apes in Wandsbek

Im vergangenen März erst eröffnete Hamburgs größte Boulderhalle "urban apes" in Wandsbek. Auf zwei Etagen und 1.500 Quadratmetern können Boulderbegeisterte hier nicht nur sprichwörtlich die Wände hochgehen. Um auch optisch zu begeistern und sich von den anderen Boulderhallen in der Hansestadt abzuheben, setzt "urban apes" auf einen Industrial-Style mit viel Holz in Form von Paletten. Jede Woche bringen Schrauber neue Boulderrouten an die Wand, damit auch die Stammgäste viel Abwechslung bekommen.

Info: Wandsbeker Zollstraße 87-89, 22041 Hamburg, Mo-Do von 11 bis 23 Uhr, Fr-So von 10 bis 22 Uhr; www.urbanapes.de

urban apes )

Mehr für Bewegungsfreudige

Ihr seid motiviert und ständig in Bewegung? Dann haben wir noch ein paar Adressen für euch. Wie wäre es mit der wohl heißesten Yoga-Art der Welt oder auch den schönsten Fahrrad-Strecken in Hamburg? Wer immer mal wieder ins Hamburger Umland flieht, bekommt außerdem einen herrlichen 16-Kilometer-Rundwanderweg durch die Lüneburger Heide. Die kiekmo-Redaktion wünscht euch ganz viel Spaß!

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