Flashh / Anna Stubbe )

Bouldern in Hamburg: 7 Top Adressen für Kletteräffchen

Wir haben 7 Hotspots für Bouldern in Hamburg, an denen ihr zwar nicht nach den Sternen, wohl aber nach dem nächsten sicheren Halt greifen könnt.

1. Bouldern in Hamburg: Klettern am Bunker

Rauf auf den Betonklotz: Am 20 Meter hohen Bunker im August-Lütgens-Park sind rund 800 Klettergriffe befestigt. So wurde aus dem Betonklotz ein Kletterfelsen für Kinder und Jugendliche, Eltern und pädagogische Einrichtungen. Um Anfängern das Klettern zu erleichtern, wurden geneigte Elemente konstruiert, die leichter zu erklettern sind als senkrechte. Neben dem kostenlosen Samstagsklettern wird außerdem der Einführungskurs "Toprope-Schein" angeboten. Hier lernt ihr das Sichern und damit, den Turm selbstständig zu nutzen. Die Kurse kosten 35 Euro, Termine sind von April bis Oktober möglich. Die Kletterwand könnt ihr auch für Kindergeburtstage mieten. Wer schon klettern kann, muss entsprechende Kenntnisse nachweisen und kann für 10 Euro eine Klettercard kaufen.

Infos: HausDrei, "Kletter-August" am Bunker im August-Lütgens-Park, 22767 Hamburg; April bis Oktober: offenes Samstagsklettern 15 bis 18 Uhr (wenn es nicht regnet)

Kletteraugust (© Mirjam Rüscher )

2. Der Kilimanschanzo

Mitten im Schanzenviertel klettern? Das geht auf dem Kilimanschanzo. Auch hier wurde ein 20 Meter hoher Bunker zum Kletterberg. An der nicht kommerziellen, freien Kletterwand im Florapark können sich Kinder, Jugendliche, Gruppen und Sportkletterer austoben. Das kostenlose Sonntagsklettern richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern, aber auch an alle anderen, die das Klettern einmal ausprobieren möchten. Geklettert wird unter Aufsicht der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Wer sich auch außerhalb des offenen Kletterns mit der Höhe messen möchte, kann Vereinsmitglied werden. Für Mitglieder wird ein regelmäßiger wöchentlicher Kletterkurs angeboten.

Infos: Kilimanschanzo, Schanzenstraße 69, 20357 Hamburg; April bis Ende Oktober: offenes Sonntagsklettern 15 bis 17.30 Uhr

Kilimanschanzo (© Mirjam Rüscher )

3. Bouldern in Hamburgs DAV Kletterzentrum

Anfänger und Fortgeschrittene kommen im DAV Kletterzentrum Hamburg gleichermaßen auf ihre Kosten. Der Deutsche Alpenverein bietet auf seiner Kletteranlage Routen aller Schwierigkeiten und Bouldermöglichkeiten. Mit rund 3.800 Quadratmetern Kletterfläche ist das DAV Kletterzentrum die größte Kletteranlage in Norddeutschland. Ein Anfängerbereich bietet Neugierigen die Möglichkeit, das Klettern für sich zu entdecken. Hier könnt ihr auch einen Kletterschein erwerben.

Infos: DAV Kletterzentrum, Döhrnstraße 4, 22529 Hamburg; Mo–Fr 10 bis 23 Uhr, Sa+So+Feiertage 10 bis 22 Uhr

4. Das Flash in Bahrenfeld

Im Bahrenfelder Flashh dreht sich alles ums Bouldern, dem Klettern ohne Seil in Absprunghöhe. Die Flashh-Halle gilt mit 2.000 Quadratmetern als größte Boulderhalle in Norddeutschland. Die Boulderrouten sind kurz, erfordern aber viel Geschicklichkeit und Fitness. Die Routen werden auch Probleme genannt. Über weiche Matten klettert und hangelt ihr an felsenartigen Gebilden, die mit Griffen versehen sind. Es gibt einen speziellen Kinderbereich sowie Gruppenbereiche, die man für Veranstaltungen mieten kann. Die Tageskarte kostet für Erwachsene 12,50 Uhr, Kinder bis 17 Jahre zahlen 8,50 Euro.

Infos: Flashh, Haus 1, Gasstraße 18, 22761 Hamburg; Mo–Fr 10 bis 23 Uhr, Sa+So 9 bis 22 Uhr

(© Flashh Boulder Spot )

5. Auch hier könnt ihr Bouldern in Hamburg: Urban Apes in Wandsbek

Im vergangenen März erst eröffnete Hamburgs größte Boulderhalle urban apes in Wandsbek. Auf zwei Etagen und 1.500 Quadratmetern können Boulderbegeisterte hier nicht nur sprichwörtlich die Wände hochgehen. Um auch optisch zu begeistern und sich von den anderen Boulderhallen in der Hansestadt abzuheben, setzt urban apes auf einen Industrial-Style mit viel Holz in Form von Paletten. Jede Woche bringen Schrauber neue Boulderrouten an die Wand, damit auch die Stammgäste viel Abwechslung bekommen.

Infos: Urban Apes, Wandsbeker Zollstraße 87-89, 22041 Hamburg; Mo–Do 11 bis 23 Uhr, Fr–So 10 bis 22 Uhr

urban apes )

6. Für Profis: Salon du Bloc

Die Boulderstube liegt mitten in der Schanze – und wird vor allem aufgrund ihres familiären Charakters geschätzt. Das wirklich coole hier: Jede Woche wird neu geschraubt und umgebaut. Langweilig wird's also nie! Schuhe können direkt vor Ort ausgeliehen werden und danach kann in der hauseigenen Sauna entspannt werden. Nichts wie hin!

Infos: Salon du Bloc, Eppendorfer Weg 4, 20259 Hamburg; Mo+Mi 15 bis 24 Uhr, Di+Do 10 bis 24 Uhr, Fr 15 bis 22 Uhr, Sa 12 bis 18 Uhr, So 12 bis 22 Uhr

7. Klettern und Bouldern an Hamburgs Hafen: Rickmer Rickmers

Klettern vor besonderer Kulisse ist auf der Rickmer Rickmers möglich. Jeden Sonnabend bietet „schnurstracks“ das Klettern in der Takelage des 1896 gebauten Segelschiffes an. Die Kletterstrecke führt am Großmast über die Wanten bis zur 2. Saling. In bis zu 35 Metern Höhe gibt es zur Belohnung eine tolle Aussicht über den Hamburger Hafen. Kosten: 30 Euro inklusive Eintritt für das Museumsschiff und Sicherheitsausrüstung. Jugendliche ab 12 Jahren dürfen ohne ihre Eltern in die Takelage, das Angebot richtet sich jedoch vor allem an Erwachsene.

Infos: Rickmer Rickmers, bei den St. Pauli-Landungsbrücken 1a, 20359 Hamburg; Ende März bis Ende Oktober: Sa 11 bis 17 Uhr, Juli bis August: zusätzlich Mi 11 bis 17 Uhr

Klettern auf der Rickmer Rickers (© schnurstracks )

Mehr für Bewegungsfreudige

Ihr seid motiviert und ständig in Bewegung? Dann haben wir noch ein paar Adressen für euch. Wie wäre es mit der wohl heißesten Yoga-Art der Welt: Bikram Yoga in Barmbek. Oder auch den schönsten Fahrradtouren in Hamburg? Wer immer mal wieder ins Hamburger Umland flieht, bekommt außerdem einen herrlichen 16-Kilometer-Rundwanderweg durch die Lüneburger Heide.

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