Die Köpfe hinter der Kleiderei: Thekla, Vik, Aline und Pola (v.l.) freuen sich auf euren Besuch. Kleiderei )

"Kleiderei" in der Grindelallee: Klamotten leihen statt kaufen!

Die Kleiderei ist endlich wieder offline zu erreichen! Seit dem 14. Dezember könnt ihr Vintage- und Designer-Kleidung im neuen Pop-Up-Store in der Grindelallee leihen und kaufen.

Nachdem Hamburgerinnen die Kleiderei in den vergangenen Monaten nur online nutzen konnten, gibt es in der Grindelallee 129 jetzt wieder einen Offline-Store. Das Label bleibt vom 14. Dezember bis zum 7. Februar 2018 in den Räumlichkeiten am Grindel. Neben der Kleiderei präsentieren sich im Pop-Up-Store weitere internationale Marken.

Eimsbütteler Nachrichten / Samantha Tirtohusodo )

Leihen statt kaufen

Thekla Wilkening und Pola Fendel gründeten die Kleiderei 2012 aus einer Laune heraus. "Wir dachten, es muss doch eine anderen Weg geben, an neue Kleidung zu kommen ohne sie zu kaufen", erklärt Pola. "Schon wenn man in den Kleiderschrank seiner besten Freundin schaut, findet man ein Teil schön, von dem sie sagt: 'Das hatte ich noch nie an, nimm es mit.' Und solche Teile hat jeder im Schrank.” Genau auf dieser Idee beruht das Konzept der Kleiderei.

Ihr kauft den Inhalt eures Kleiderschranks nicht, ihr leiht ihn euch aus. Einmal im Monat erwartet euch ein Paket mit vier Teilen, auf euren Style zugeschnitten. Am Ende des Monats könnt ihr euer Paket wieder zusammenpacken und zurücksenden. Dann wird euch automatisch ein neues zugesendet. Teile, die euch gut gefallen, dürft ihr auch länger als einen Monat behalten. Und Lieblingsteile können auch gekauft werden. Das Ganze läuft über ein monatliches Abo von 49 Euro.

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Einmal im Monat oder jeden Tag?

Ihr erstes kleines Geschäft hatten die zwei Mode-Enthusiastinnen auf St. Pauli, später zogen sie weiter in die Schanze. Im Jahr 2014 sind die beiden mit ihrer Kleiderei online gegangen. Aktuell gibt es noch einen Kleiderei-Laden in Köln. In Berlin und Hamburg hatten die zwei Freundinnen in den vergangenen Jahren immer wieder Pop-Up-Stores. Im Kleiderei Pop-Up-Store in der Grindelallee habt ihr jetzt für acht Wochen die Möglichkeit, euch immer vier Teile auszuleihen. Der "Monats-Turnus" wird offline ausgesetzt. Ihr könnt eure Kleider so oft austauschen wie ihr wollt.

Die Kleiderei schreibt Nachhaltigkeit groß

Thekla Wilkening und Pola Fendel arbeiten mit vielen, oft lokalen, Jungdesignern zusammen. Ihr Sortiment setzt sich außerdem aus Vintage-Teilen und aussortierten Kleidungsstücken ihrer Kundinnen zusammen. Damit wollen die zwei nicht nur den Geldbeutel, sondern vor allem die Umwelt schonen. "Selbst recyclen braucht viel Energie und Wasser", erläutert Pola. Durch die Kleiderei erhält die Kleidung eine viel höher Lebensdauer. Für ihre Kunden sind die Kleidungsstücke immer etwas Neues. Und wenn sie ihre Garderobe nach ein paar Wochen nicht mehr sehen können, freut sich die nächste Kundin über die Stücke.

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Obey Clothing

Neben dem Sortiment der Kleiderei, die ihr im Pop-Up-Store sowohl leihen als auch kaufen könnt, präsentieren sich in der Grindelalle 129 verschiedene Marken. Die Accessoires und Kleidungsstücke der Labels können nur gekauft werden. Den Anfang macht Obey Clothing: Ein Streetwear-Label, das 2001 von Illustrator, Grafiker und Street-Art-Künstler Shepard Fairey gegründet wurde. Er ist der Begründer der “Obey Giant-Kampagne”, die als Ziel hat, Plakate und Aufkleber, welche nicht Teil einer Marketing-Kampagne sind, überall auf der Welt zu verteilen. Obey Clothing lehnt sich an den Military-Style und die klassische "Work Wear" an. Auch hier kommen nur die Damen auf ihre Kosten, den Obey hat ausschließlich Frauenkleidung im Pop-up-Store.

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