(© Unsplash / Laura Mitulla )

Kaufen fürs Karma: Nachhaltig shoppen in Eimsbüttel

Wir wollen keinen Billigquatsch und keine Ausbeutung. Und kaufen daher möglichst fair und sozial. Wo ihr in Eimsbüttel mit gutem Gewissen kaufen könnt, verraten wir euch hier.

1. SoFair für Flaschensammler und Obdachlose: Hafendieb

Alle Produkte sind fair gehandelt und ökologisch nachhaltig. Denn beim Hafendieb sind die Kollektionen in der Regel aus zertifizierter Biobaumwolle oder Bambusviskose, bedruckt werden die Shirts in Hamburg oder Berlin. Und besser noch: Das Berliner Label, das im Henriettenweg einen eigenen Shop betreibt, arbeitet eng mit dem Projekt "Pfand gehört daneben" zusammen. Gemeinsam haben sie mit den "fairsten und sozialsten Shirts der Welt" ihre erste Non-Profit-Kollektion auf den Markt gebracht: Der gesamte Erlös der "SoFair"-Shirts kommt Flaschensammlern sowie Obdachlosen in Hamburg und Berlin zugute. "SoFair" bedeutet übrigens: sozial und fair.

Infos: Hafendieb, Henriettenweg 1, 20259 Hamburg; Mi–Fr 11 bis 19 Uhr, Sa 11 bis 18 Uhr

2. Hundertprozentig natürlich: Hej Eis

Hach, was war das für ein Sommer! Fast täglich verschlug es uns in die Schwenckestraße, wo erst in diesem Jahr Hej Eis seinen Laden eröffnet hat. Hier wird das Eis täglich frisch aus natürlichen Zutaten und in liebevoller Handarbeit produziert. Und dabei kommt am Ende auch die eine oder andere schräge Sorte raus. So lange das Wetter noch mitspielt: Traut euch an eine Kugel Franzbrötcheneis. Ansonsten: Der nächste Sommer kommt bestimmt.

Infos: Hej Eis, Schwenckestraße 56, 20255 Hamburg; Mo–So 12 bis 19.30 Uhr

3. Natürlich(e) Torten: Biokonditorei Eichel

In dieser Konditorei werden die Kuchen und Torten noch gebacken wie in längst vergangenen Zeiten: mit rein natürlichen Zutaten. Die Biokonditorei Eichel weist damit alle die Fachleute in ihre Schranken, die behaupten, das ginge heutzutage eigentlich gar nicht mehr. Doch künstliche Aromen, chemisch verändertes Fett und Backmischungen kommen hier schon seit 2005 auf gar keinen Fall in die Rührschüssel. Verwendet werden ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau und möglichst saisonale Produkte. Es gibt auch vegane und glutenfreie Torten.

Infos: Biokonditorei Eichel, Osterstraße 15, 20259 Hamburg; Di–So 11.30 bis 18 Uhr

4. Die Ernte teilen: Hofladen Eimsbüttel

Der Kattendorfer Hof aus Schleswig-Holstein setzt auf Nachhaltigkeit und ist Demeter zertifiziert. Mit seinen FoodCoops ist der Hof das Vorzeigeprojekt einer solidarischen Landwirtschaft. Wer Mitglied wird, wird über die FoodCoops mit frischem Ernteanteil versorgt. Doch auch wer nicht Mitglied ist, profitiert. In Eimsbüttel betreibt der Kattendorfer Hof nämlich einen Hofladen. Und in dem bekommen die Eimsbüttler Bio-Lebensmittel und Hofprodukte wie Roggen und Dinkel, Gemüse frisch vom Acker oder Wurst und Fleisch von den hofeigenen Tieren. Und wer sich von der Idee, die Ernte zu teilen begeistern lässt, kann hier gleich Mitglied der Solidargemeinschaft werden.

Infos: Hofladen Eimsbüttel, Lappenbergsallee 36, 20257 Hamburg; Mo–Fr 10 bis 20 Uhr, Sa 8 bis 15 Uhr

5. Bio für die Kleinsten: Tinéba

Ihr sucht Nachhaltiges für eure Kleinsten? Tinéba ist eine kleine Manufaktur in Eimsbüttel und produziert schon seit 2005 Liebevolles für Babys – ökologisch, praktisch, kindgerecht und zuckersüß. Verwendet werden ausschließlich Naturmaterialien. Alle Produkte werden von Hand gefertigt und sind darum Unikate. Sie sind CE-zertifiziert, antiallergen und garantiert ohne Schadstoffe. Unser Favorit ist definitiv das Kuschelhuhn "Hilda" aus kuschelweichem Baumwollplüsch. Der stammt – natürlich – aus kontrolliert biologischem Anbau.

Infos: Tinéba, Hellkamp 27 (im Hinterhof), 20255 Hamburg; Mi 11 bis 18 Uhr, Do 11 bis 20 Uhr, Fr 11 bis 18 Uhr, Sa 11 bis 14 Uhr

Nachhaltig in Hamburg

Ihr wollt euren Beitrag leisten – wisst aber nicht wie? kiekmo verrät euch 12 smarte Tipps für Nachhaltigkeit in Hamburg.

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