(© kiekmo )

Karl Lagerfelds Anwesen: Niemand will seine "Jako"

Karl Lagerfelds "Villa Jako" steht zum Verkauf. Das Problem: Niemand will sie haben. Schon seit Jahren versuchen Makler das Anwesen an den Mann zu bringen – ohne Erfolg. Dabei ist die Villa in Sachen Luxus wohl kaum zu übertreffen.

Ein 12.000 Quadratmeter großes Grundstück mit Blick auf die Elbe klingt jetzt im ersten Moment gar nicht so verkehrt. Das imposante Eingangstor im römischen Stil sieht auch nicht schlecht aus. Und die Tatsache, dass hier früher Modezar Karl Lagerfeld gelebt hat, sollte doch eigentlich zahlreiche potenzielle Käufer anlocken – oder?

Villa Jako – ein echter Ladenhüter

Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall! Denn für "Villa Jako" will sich partout kein Abnehmer finden. Schon seit mehreren Jahren findet sich das Anwesen sowohl auf der Homepage von Engel & Völkers, als auch der eines exklusiven Maklers. Und während der Kaufpreis zu Beginn noch bei etwa zehn Millionen Euro lag, ist Jako mittlerweile für einen "läppischen" Betrag im siebenstelligen Bereich zu haben. Also eigentlich ein echter Schnapper – also für die, die es sich leisten können.

Außen ui, drinnen noch viel prunkvoller!

Für alle anderen, uns eingeschlossen, bleibt nur ein Phantasiespaziergang durch Lagerfelds heilige Hallen: Jako, die Lagerfeld übrigens 1991 gekauft und 1998 schon wieder verlassen hat, bietet stolze 340 Quadratmeter Wohnfläche. Klingt viel, ist es auch. Allein das Wohn- und Esszimmer sind rund 76 Quadratmeter groß. Also quasi eine durchschnittliche Dreizimmer-Wohnung in Hamburg. Dazu kommt ein 240 Quadratmeter großes Souterrain inklusive Weinkeller. Das versteht sich ja von selbst. Und haben wir schon die sechs Meter hohen Decken erwähnt? Wenn da mal eine Spinne an der vergoldete Stuckleiste sitzt, hat man verloren. Aber wir schweifen ab.

Natürlich finden sich in der ganzen Villa Marmorfußböden und -wände. Letztere sollen handbemalt sein. Das kennen wir sogar von zu Hause – wenn die Lütten mal wieder mit dem Filzstift Fantasietiere an die Wand gemalt haben. Von Jakos Terrasse habt ihr einen wundervollen Blick auf die Elbe und Teile des Blankeneser Treppenviertels. Geht ihr ein paar Stufen hinunter, steht ihr in euren eigenem Park im Barockstil – samt Wasserbecken.

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