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Stadtplanung in Wandsbek: Das wird 2019 wichtig

Stadtplanung und Wohnungsbau sind die zwei großen Themen, die 2019 in Wandsbek in den Fokus rücken. Auch Grünflächen und Jugendtreffs spielen eine wichtige Rolle. Bürgerbeteiligung ist hierbei durchaus erwünscht: In die Planung ihres Bezirks sollen die Bewohner miteinbezogen werden.

Wandsbek ist der größte Bezirk Hamburgs mit über 400.000 Einwohnern – und die sollen 2019 mehr Mitspracherecht bekommen. Die rot-grüne Bezirksregierung plant im Frühjahr erste Workshops mit Bürgern zur Stadtplanung. Ähnliches hat bereits das Projekt Wandsbek Impuls in den Jahren 2009 bis 2012 geleistet. Dabei legte man den Grundstein für folgendes Konzept, welches auch dem Ziel der derzeitigen Planung entspricht: Zwischen den urbaneren Stadtteilen Eilbek und Wandsbek und den Außenbereichen des Bezirks soll eine dichter besiedelte Mitte entstehen, um Arbeit, Kaufkraft und Einzelhandel im Verwaltungsgebiet halten zu können.

Mehr soziale Infrastruktur & Einsatz für Grünflächen

Die soziale Infrastruktur soll wachsen. Unter anderem benötigt Wandsbek mehr Kitas, Sportplätze und soziale sowie kulturelle Einrichtungen für Jugendliche. Denn viele Treffpunkte für Teenager sind in die Jahre gekommen, etwa das Haus der Jugend in Jenfeld, das eine Renovierung gut gebrauchen könnte. Der Jenfelder Moorpark soll nach der Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete durch Spiel- und Sportflächen sowie einen Garten verschönert werden. Darüber hinaus will der Bezirk Wandsbek im Jahr 2019 die ersten Grünpatenschaften vergeben, um Privatpersonen und Vereine für die Pflege von öffentlichen Grünflächen zu gewinnen.

Wo in Wandsbek entstehen neue Wohnungen?

Hinsichtlich des Themas Wohnungsbau geht es 2019 unter anderem bei der ehemaligen Mülldeponie am Neusurenland voran. Die im vergangenen Jahr entnommenen Bodenproben werten Experten derzeit aus, um die Ergebnisse im Sommer vorzustellen. Im Idealfall können im Anschluss die Sanierungsarbeiten beginnen und das Gebiet auf diese Weise für den Wohnungsbau vorbereitet werden. Im Stadtteil Farmsen-Berne sollen außerdem 430 neue Wohnungen an der August-Krogmann-Straße 100 entstehen. Ebenfalls wachsen soll das Brauhausviertel, wo 90 Wohnungen geplant sind und weitere 120 Wohneinheiten noch auf ihre Fertigstellung warten. Das Bauprojekt Jenfelder Au ist dagegen im Verzug: 252 Wohnungen sind aktuell im Bau, zusätzliche 308 sind genehmigt. Potenzial sieht man dort aber noch für 400 weitere Wohnungen.

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