Jö Makrönchen )

"Jö Makrönchen": Ottensens süßeste Sünden

Luftig, zart und mit einer Füllung, die auf der Zunge schmilzt: Im "Jö Makrönchen" in Ottensen werden die süßen Leckereien ausschließlich ganz nach den Regeln alter Schweizer Patisserie-Kunst von Hand gefertigt.

Warme Luft schlägt einem entgegen. Ein süßlicher Geruch steigt in die Nase, ein Geruch nach frisch Gebackenem. In der Auslage leuchten die kleinen Makrönchen in den unterschiedlichsten Farben um die Wette. "Wir backen jeden Tag. Etwa 4.000 bis 5.000 Makrönchen in der Woche", erzählt Sibylle Seibert. Die 35-Jährige ist Geschäftsführerin von Jö Makrönchen in der Friedensallee in Ottensen, gemeinsam mit Oliver Kohtz und seinem Vater Frank Kohtz. Vor fünf Jahren haben die drei den Laden gegründet. Vor drei Jahren sind sie mit ihren Geschäftsräumen von der Großen Brunnenstraße in die Friedensallee gezogen.

(© Mirjam Rüscher )

"Es war eigentlich eine Schnapsidee", sagt Sibylle. "Olli und ich wollten uns selbstständig machen. Es sollte irgendwas mit Essen sein." Bei einem gemeinsamen Besuch in der Schweiz, in Ollis alter Heimat, entdeckten sie die Luxemburgerli – das original Macaron der Confiserie Sprüngli. "Die sind kleiner als die französischen Macarons und haben im Verhältnis mehr Füllung", erklärt Sibylle.

Die Idee für Jö Makrönchen war geboren. Jö ist Schweizerdeutsch und heißt "süß". Passt doch, dachten sie sich. Frank Kohtz ist Konditor, Sibylle und Olli hingegen mussten von Grund auf lernen, wie man Macarons backt. Vieles haben sie sich selbst beigebracht. Nach den Regeln alter Schweizer Patisserie-Kunst werden die Makrönchen ausschließlich von Hand gefertigt. So werden sie luftig und zart. Beim Hineinbeißen knackt es leise, dann schmilzt die fruchtige Creme auf der Zunge.

(© Mirjam Rüscher )

"Wir haben klein angefangen. Von Beginn an mit Online-Versand", sagt Sibylle. Zweimal in der Woche werden die Makrönchen verschickt, immer dienstags und donnerstags. "Wir haben am Anfang gedacht, dass wir im Sommer weniger produzieren würden. Aber die Makrönchen haben sich als Ganz-Jahres-Produkt herausgestellt", erzählt Sibylle. Insbesondere zu den Feiertagen läuft der Ofen in der offenen Backstube auf Hochtouren.
Für ihre kleinen süßen Sünden haben sie feste Sorten, die es immer gibt. Schoko und Pistazie zum Beispiel. Doch das Jö Makrönchen-Team hat auch wechselnde Geschmacksrichtungen im Sortiment. Gerade gibt es zum Beispiel Calamansi-Grapefruit und Eierlikör, passend zu Ostern.

Liebt Süßes: Mitinhaberin Sibylle Seibert vom Jö Makrönchen. (© Mirjam Rüscher )

Sibylle, ihre Partner und die drei festangestellten Konditoren denken sich die neuen Sorten selbst aus und experimentieren auch mal in der Küche. "Manchmal gibt es auch Kundenwünsche, denen wir nachgehen. Im Grunde gehen uns die Ideen nie aus", sagt Sibylle und lacht. Und nicht nur bei der Geschmacksrichtung wird ausprobiert, auch in der Form. Neben den klassischen runden Makrönchen gibt es auch Schnäuzer und Herzen, zu Silvester gab es Schweine und zu Ostern gibt es auch mal Küken. Nicht zu vergessen, die Eis-Makrönchen, die ebenfalls zum Sortiment gehören.

Wer mehr über die Geheimnisse der Makrönchen erfahren möchte, kann sich von Sibylle und ihren Kollegen darin einweihen lassen. Es werden regelmäßig Kurse angeboten, die nächsten Termine gibt es im April.

Öffnungszeiten: Di-Fr 11–18.30, Sa 11–17 Uhr; www.joe-makroenchen.de

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