(© Shutterstock / Asya Nurullina )

Israelisch essen in Hamburg: Hier gibt's Shakshuka und Co.

Pochierte Eier in Tomaten-Chili-Soße und frische Kräuter – wem da nicht das Wasser im Mund zusammenläuft, der hat noch nie Shakshuka gegessen. Das lässt sich ändern, dank dieser tollen israelischen Restaurants in Hamburg.

1. Veganes israelisches Restaurant in Hamburg: Kapara by Simbiosa

Israelische Spezialitäten und dann auch noch vegan – eingefleischte Fans deutscher Hausmannskost mögen skeptisch sein. Wer aber kulinarisch ein wenig aufgeschlossener ist und sich in dieses israelische Restaurant in Hamburg-St. Pauli wagt, wird das Kapara aka Simbiosa ganz sicher schon nach dem ersten Besuch als neues "Lieblingslokal" feiern. Denn umgarnt von exotischen Aromen, schmecken Falafelbällchen, Sabich (frittierte Auberginenscheiben), Labneh (Frischkäse mit Soja und frittiertem Pitabrot) und Shakshuka hier auch ohne tierische Produkte, als wäre das Schlaraffenland schon immer vegan gewesen.

Infos: Kapara by Symbiose, Hein-Hoyer-Straße 60, 20359 Hamburg; Di–Do 17 bis 23 Uhr, Fr+Sa 17 bis 23.30 Uhr

2. Shakshuka und andere exotische Gerichte: Hej Papa

Ein israelisches Restaurant ist das Hej Papa in der Neustadt zwar nicht, trotzdem wird hier alles andere als nur Salat und Hausmannskost serviert. Dass das Team auch über den Hamburger Tellerrand hinausschaut, beweist die Lunch-Karte jeden Tag aufs Neue. Denn von den drei bis vier Gerichten ist immer auch eines "aus aller Welt" dabei. Wer mittags also Appetit auf Shakshuka, Bifteki oder Bhudda Bowl bekommt, ist hier genau richtig. Hej Papa, hej Kollege oder wer immer gerade Zeit und Appetit hat: Lust auf Lunch?

Infos: Hej Papa, Poolstraße 32, 20355 Hamburg; Mo+Di+Do+Fr 9 bis 16 Uhr, Sa+So 10 bis 16.30 Uhr

3. Zu Gast bei Freunden: NENI

Neni – vier Buchstaben mit einer besonderen Bedeutung. Denn jeder einzelne steht für ein Stück israelische Kultur und Kulinarik. Nuriel, Elior, Nadiv und Ilan heißen die vier Söhne von Restaurant-Gründerin Haya Molcho – aber die Lettern umschreiben auch das Credo des Restaurants: zu Gast bei Freunden. Und wer ist das nicht gerne? Zumal, wenn es statt 08/15-Speisen kosmopolitisches Soul Food gibt. Das heißt übrigens nicht, dass norddeutsche Spezialitäten hier gar nichts zu melden haben, doch sie werden neu interpretiert und mediterran gepimpt.

Und so stehen zum Frühstück Hummus und Bohnen oder Shakshuka auf der Karte, zum Lunch wechselnde israelische Spezialitäten wie rote Linsensuppe oder warmer Kichererbsensalat und abends die gesamte Bandbreite nahöstlicher Leckereien: von Falafel mit hausgemachtem Dip über Babaganoush (Auberginenpüree vom Grill) und Matbucha (Tomatenragout mit gebackener Polenta) bis hin zu sautierten Wildfang-Garnelen und gegrilltem Loup de Mer. Alles überraschend und immer lecker!

Infos: NENI (im 25hours Hotel Hamburg Altes Hafenamt), Osakaallee 12 (Eingang Überseeboulevard), 20457 Hamburg; Mo–Fr 6.30 bis 10.30 Uhr und 12 bis 23 Uhr, Sa+So 7 bis 11 Uhr und 12.30 bis 23 Uhr

4. Orientalisch frühstücken: moki's goodies

Hier gibt es zum Start in den Tag zwar auch Acai-Bowls, Rührei oder Joghurt und Granola, aber das würzige Shakshuka im moki's goodies stellt alles andere in den Schatten. Das Tomaten-Paprika-Chili-Ragout ist nämlich so gut, dass ihr euch fragen werdet, wer hier in der Küche steht. Ein Experte? Die Antwort bleiben wir euch schuldig, damit ihr mehr als einen Grund habt, euch auf den Weg nach Eppendorf zu machen. Denn vielleicht könnt ihr ja einen Blick in die Küche werfen …

Infos: moki’s goodies, Eppendorfer Weg 171, 20253 Hamburg; Mo+Do+Fr 9 bis 14 Uhr, Sa+So 10 bis 16 Uhr

5. Kichererbsen satt: Café Leonar

Kichererbsen sind nicht nur die wortwörtlich lustigsten Erbsen der gesamten kulinarischen Welt, sondern auch Grundlage für zahlreiche Speisen im Café Leonar. Hier gibt es nämlich Hummus in allen erdenklichen Variationen und Kombinationen, etwa mit Paprika oder Kräutern. Für mehr kulinarische Impressionen, die ihr euch dann nicht nur bildlich vorstellen müsst, sondern auch probieren könnt, macht ihr euch am besten direkt auf zum Grindelhof.

Infos: Café Leonar, Grindelhof 59, 20146 Hamburg; Mo–Sa 9 bis 22.30 Uhr, So 9 bis 18 Uhr

6. Superfood-Deli in Winterhude: PALEDO

Gesund, regional und nachhaltig – das ist das Motto im Paledo am Mühlenkamp. Kulinarisch bedeutet das für euch aber nicht nur, dass ihr hier alle Gerichte ruhigen Gewissens genießen könnt, sondern vor allem auch, dass allerlei exotische Leckereien wie Shakshuka und Buddha Bowl auf der Karte zu finden sind. Denn "gesund" heißt ja nicht automatisch "deutsch", sondern für das Paledo-Team vor allem "frisch" und "natürlich" sowie "ohne Zusatz- oder Aromastoffe". Superfood, super Paledo!

Infos: Paledo, Mühlenkamp 1, 22303 Hamburg; Mo–Do 9 bis 17 Uhr, Fr+Sa 9 bis 19 Uhr

7. Kleines, aber feines israelisches Restaurant in Hamburg: VU2

Dass Tapas nicht nur spanisch sein können, beweist euch das VU2 im Hamburger Karolinenviertel. Denn in dem schnuckeligen israelischen Restaurant gibt es die kleinen Appetithäppchen in orientalisch angehauchter Form. Shakshuka, Hummus, gerösteter Blumenkohl oder gebratener Oktopus – Mini-Gerichten sei Dank müsst ihr euch nicht für eine der vielen Leckereien entscheiden, sondern könnt einfach alle probieren. Tipp: Für zwei Personen ist zum Beispiel die Mischmasch-Platte perfekt!

Infos: VU2, Karolinenstraße 18, 20357 Hamburg; Mo–Fr 12 bis 15 Uhr, Di–Fr zusätzlich 18 bis 22.30 Uhr, Sa 18 bis 22.30 Uhr

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Noch nicht das richtige für euch dabei? Kein Problem: Wir kennen noch mehr tolle Restaurants in Hamburg. Da ist für jeden was dabei.

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