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Ins Alte Land zur Apfelernte: 5 Obsthöfe, die ihr mit dem Fahrrad erreicht

Der Herbst zeigt sich in voller Pracht. Also schnappt eure Räder, steigt auf die Fähre und fahrt ins Alte Land! Hier könnt ihr selber Äpfel pflücken oder sogar eine Baumpatenschaft übernehmen.

Erstmal mit der Fähre ins Alte Land

Mit der Fähre seid ihr ratzefatze im Alten Land. Steigt entweder in Blankenese ein und fahrt hinüber nach Neuenfelde oder Cranz (Infos zum Fahrplan Blankenese-Cranz) oder nehmt die HVV-Linie 64 von Teufelsbrück nach Finkenwerder (Infos zum Fahrplan Linie 64). So kommt ihr nicht nur bequem mit dem Fahrrad über die Elbe, sondern könnt auch noch eine tolle Schifffahrt genießen, bevor ihr durch die Apfelplantagen im Alten Land radelt. Hier kommen fünf tolle Höfe, bei denen der Besuch lohnt.

1. "Im Apfelgarten": Der Hofladen von Dirk Meyer

Der Hofladen von Dirk Meyer "Im Apfelgarten" liegt mitten in einer Apfelplantage zwischen den wunderbaren, alten Obstbäumen. Hier können ihr das ganze Jahr saisonales Obst und Gemüse probieren und kaufen. Im Herbst könnt ihr sogar Äpfel selber pflücken; die notwendigen Gerätschaften dazu könnt ihr ausleihen. Der "Finkenwerder Herbstprinz" kann bis November geerntet werden. Zu erreichen ist der Hof leicht: Er liegt nur nur wenige Gehminuten von der Blankenese-Fähre am Estesperrwerk, mit dem Fahrrad seid ihr noch schneller da.

Wo: Neuenfelder Fährdeich 18, 21129 Hamburg
Wann: täglich 9.30–18 Uhr, 365 Tage im Jahr
Mehr Infos auf der Homepage.

2. "Obsthof Axel Schuback": Werdet Pate eines Apfelbaums

Auf dem Obsthof Axel Schuback pflückt ihr eure eigenen Äpfel – von eurem Patenbaum! Ihr könnt euch aussuchen, welche Sorte ihr am liebsten mögt (Cox Orange, Elstar, Holsteiner Cox, Jonagold, Roter Boskoop, Red Jonaprince). Ihr bekommt eine Urkunde und der Baum ein Schild mit eurem Namen. Den könnt ihr dann das ganze Jahr besuchen und im Herbst die Früchte ernten. 20 Kilo Äpfel werden garantiert; wenn euer Baum nicht genug hergibt, wird von anderen derselben Sorte aufgefüllt. Das Ganze kostet 55 Euro für eine Saison, 50 Euro für jede weitere. Vielleicht auch eine schöne Geschenkidee, so eine Apfelpatenschaft?

Wo: Hinterdeich 172, 21635 Jork
Wann: 1. April bis 31. Oktober: Fr 14-17 Uhr, Sa+So 10-17 Uhr
Mehr Infos auf der Homepage.

3. "Apfelhof Wegener": Ein nachhaltiger Familienbetrieb

Der Apfelhof Wegener ist in der vierten Generation im Besitz der Familie. Wie schon sein Vater hat auch Sven Wegener den Betrieb von seinen Eltern übernommen. Seit 1999 baut Sven als Gartenbaumeister auf 14 Hektar Land im Urstromtal der Elbe in Westerladekop neben 15 unterschiedlichen Apfelsorten auch Birnen, Kirschen und Pflaumen an. Besonders wichtig ist den Wegeners, dass das nachhaltig und umweltschonend passiert. Die leckeren Äpfel könnt ihr direkt auf dem Hof kaufen. Und wenn ihr ein bisschen mehr in den Betrieb hineinschnuppern wollt, könnt ihr euch auch in eine der neu gestalteten Ferienwohnungen einmieten. Warum in die Ferne schweifen?

Wo: Westerladekop 43, 21635 Jork
Wann: jederzeit
Mehr Infos auf der Homepage.

4. Obsthof Schröder: Mit dem Traktor zum Pflücken in die Apfelplantage

Juhuu, Trekkerfahren! Das könnt ihr auf dem Obsthof Schröder, wo ihr eine Tour durch die Apfelplantage buchen könnt. So kommt ihr schnell und sauberen Fußes zu den Bäumen, wo ihr eure Äpfel selbst pflücken könnt. Keine Lust darauf? Dann stöbert einfach im Hofladen, hier gibt es eine große Auswahl an Äpfeln, Birnen, Quitten und (je nach Saison) anderen Früchten. Auch als Marmelade! Und wenn ihr Obst lieber flüssig mögt, gibt es bei Schröders auch eine große Auswahl an Säften und Bränden. Prost.

Wo: Hinterbrack 6, 21635 Jork
Wann: täglich 10-18 Uhr
Mehr Infos auf der Homepage.

5. "Obsthof Lefers": Das ganze Jahr über einen Besuch wert

Seit mehr als 230 Jahren wird in diesem Familienbetrieb am Obstmarschenweg Obst, vor allem Äpfel, angebaut. Jährlich werden hier 300.000 Tonnen Äpfel geernet! Wenn ihr wollt, holt ihr euch im Herbst auch selber welche vom Baum. Doch der Obsthof Lefers ist das ganze Jahr einen Besuch wert: Ihr könnt hier auch feiern, etwas über den Obstanbau erfahren, Feuerholz kaufen, im Dezember einen Weihnachtsbaum schlagen oder in den Sommermonaten in einem ziemlich futuristisch aussehenden "Cube" übernachten. Im Hofladen gibt es übrigens nicht nur das hofeigene Obst und Produkte daraus, sondern auch viele andere Schlemmereien aus dem Alten Land und sogar Kunsthandwerk.

Wo: Osterjork 140, 21635 Jork
Wann: Jan/Feb Mo–So 10-17 Uhr, März bis Dezember Mo–So 9-18 Uhr
Mehr Infos auf der Homepage.

Mehr Ideen für den Hamburger Herbst

Ihr habt Lust bekommen, Landluft zu schnuppern? Hier findet ihr fünf tolle Bauernhöfe im Hamburger Umland. Außerdem haben wir noch weitere 10 Tipps für den Herbst in Hamburg. Die kiekmo-Redaktion wünscht euch viel Spaß!

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