(© Arne Weychardt )

"#ichbinhier"-Gründer Hannes Ley stellt neues Buch vor

Sich gegen Hasskommentare und Hetze zur Wehr setzen – das ist die Idee hinter der Facebook-Gruppe #ichbinhier. Ihr Gründer Hannes Ley hat nun ein Buch darüber geschrieben. Am 7. März kommt er damit in Brachmanns Galeron.

Es ist keine Selbstverständlichkeit, Zivilcourage zu zeigen und Haltung zu bewahren. In Zeiten von Filterblasen und Shitstorms, in denen anfangs sachlich geführte Diskussionen schnell in persönliche Beleidigungen, Hetze und offene Anfeindungen ausarten, bedarf es eines Korrektivs, das sich für ein menschenwürdiges Diskussionsklima einsetzt.

Grimme Award für #ichbinhier

2017 gründete Hannes Ley nach schwedischem Vorbild die Facebook-Gruppe #ichbinhier. Mittlerweile zählt die Wertegemeinschaft über 36.000 Mitglieder, die sich auf freiwilliger Basis einer vernünftigen Dialogkultur verschrieben haben. Überall dort, wo Beiträge unter der Last destruktiver Kommentare zusammenzubrechen drohen, setzen sie ein Zeichen: #ichbinhier und entwaffnen hemmungslose Hetze durch Fakten und Freundlichkeit. Die spaltarischen Ressentiments kontern sie mit Zusammenhalt und Engagement.

Wir reden nicht über Counter Speech, über Gegenrede. Wir praktizieren sie.

Hannes Ley über #ichbinhier: "Wir reden nicht über Counter Speech, über Gegenrede. Wir praktizieren sie." Dafür bekam er 2017 den Grimme Online Award für Gründung, Moderation und Engagement verliehen. Nun hat er ein Buch darüber geschrieben, dass sich auf über 200 Seiten den Fake News und dem Hass im Netz widmet. Am 7. März stellt Hannes Ley Passagen daraus in der Whiskey Bar in Brachmanns Galeron vor. Gemeinsam mit euch und den Gastgebern Books de Hoode spricht Hannes über die Diskussionskultur in Zeiten von Facebook, Fake News und Filterblasen.

Der Eintritt ist frei, seid also rechtzeitig da. Los geht's um 19.30 Uhr.

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