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10 Hunde, die ihr in Hamburgs Stadtteilen trefft

Wer in Hamburg unterwegs ist, kommt an Hunden nicht vorbei. Die Hansestädter lieben ihre Vierbeiner! Dabei hat jeder Stadtteil seinen ganz eigenen Prototyp. Lest selbst!

1. Sternschanze: Der Individuelle

Hunde, die in der Sternschanze Zuhause sind, haben ihren eigenen Kopf. Sitz? Platz? Pfötchen? Nein, danke! Viel lieber erkundet der Individuelle sein Viertel, zieht mit Herrchen oder Frauchen über das Schulterblatt oder tobt sich im Sternschanzenpark aus. Mit sensiblen Schoßhündchen kann der Schanzen-Schlawiner nicht viel anfangen, deshalb sucht er sich lieber Gleichgesinnte.

2. Barmbek: Der Geduldige

Mit seinem Herrchen geht der geduldige Barmbeker Hund durch dick und dünn. Vor dem Lesercafé im Stadtpark oder dem Edeka auf der Fuhlsbüttlerstraße wartet er treuherzig, bis er wieder eingesammelt wird. Eine Leine trägt er nur aus Pflichtgefühl, denn Weglaufen würde ihm nicht in den Sinn kommen. Von Bahnfahren bis Bummeln – der Barmbek-Bello ist immer mit dabei.

3. Othmarschen: Der Wetterfeste

Wind und Wasser prallen an dem wetterfesten Othmarschener ab. Ganz unabhängig von Jahreszeit und Temperatur geht es ab an den Elbstrand, dort lässt es sich auch im Regen prima buddeln. Nach dem Toben entspannt sich der Wetterfeste auch mal gerne an der Strandperle. Aber nicht zu lange, das Wasser ist viel zu verlockend!

4. St. Pauli: Der Junggeselle

Prost! Auf St. Pauli fühlt sich der Junggeselle pudelwohl. Auch, wenn er auf vier Pfoten daher kommt. Im Sommer genießt der feierwütige Fellfreund die Gesellschaft seines Rudels, das sich mit Vorliebe draußen trifft. Cornern auf der Straße liegt ihm genauso im Blut wie das Couchen in der Wohnung. Wichtig ist nur: immer in Gesellschaft, denn alleine ist der Junggeselle nicht gerne.

5. Winterhude: Der Entdecker

Auf zu neuen Abenteuern! Der Winterhude-Wauzi ist für sein neugieriges Naturell bekannt. Egal ob beim Spaziergang durch den Stadtpark, über den Mühlenkamp oder am Goldbekufer entlang – die Nase von Kommissar Spürnase ist immer am Boden. Nur mit dem Rückruf will es nicht so recht klappen, denn wenn der Entdecker einmal Witterung aufgenommen hat, ist er nicht mehr zu halten.

6. Altona: Der Hilfsbereite

Frauchen hat schon wieder ihr Stöckchen weggeworfen? Kein Problem, der hilfsbereite Altona-Artgenosse bringt es mit Begeisterung wieder zurück! Herrchen wirkt nach einem langen Arbeitstag schlecht gelaunt? Nicht verzagen, sofort wird eine ausgiebige Streichel-Therapie angeboten! Dieser tierische Samariter hat einfach ein gutes Gespür für Stimmungen. Und dafür, wie er am besten ein Leckerli abstauben kann.

7. Eppendorf: Der Trendsetter

Was der Hund von heute so trägt, weiß der Eppendorfer Trendsetter. Oder sein Besitzer. Ein gepflegtes Äußeres liegt beiden am Herzen. Bereitwillig lässt sich der stilbewusste Vierbeiner sein neues Geschirr anlegen, denn er ist offen für Neues. Auch in Sachen Freundschaft: Auf der Hundewiese findet der Trendsetter schnell Anschluss. Klar, denn alle wollen so aussehen wie er!

8. HafenCity: Der Arbeitskollege

Pünktlich steht der flauschige Arbeitskollege auf der Matte, um seinen Besitzer bei der Arbeit in der HafenCity zu unterstützen. Vor allem in Agenturen wird so viel Einsatz geschätzt: Kein Meeting wird ausgelassen, kein Call bleibt unkommentiert. Das Afterwork-Bier-Kuscheln auf der Dachterrasse hat sich der Arbeitskollege dann aber auch wirklich verdient!

9. Eimsbüttel: Der Genießer

Der Eimsbüttel-Hund weißt, wie und wo man da Leben am besten genießt. Während Frauchen ihren Latte macchiato im Café Délice schlürft, chillt Wuffi unter dem Tisch. Und kümmert sich vorbildlich um alle Krümel, die herunterfallen. Alle Menschen sind grundsätzlich beste Freunde und werden auch so begrüßt, weil: gestreichelt werden ist doch das Schönste!

10. Neustadt: Der Einzelgänger

Ich komm' auch alleine klar, denkt sich der Einzelgänger aus der Neustadt. An Artgenossen ist er weniger interessiert, aber die Schwäne auf der Alster wirken doch ganz nett. Was will man auch anderes erwarten, wenn man eine Katze als Mitbewohnerin hat? Der Neustädter ist sehr auf sein Herrchen fixiert, was ihn zu einem lautstarken Beschützer an der Haustür und zu einem treuherzigen Begleiter macht.

Neu in Hamburg? Merkt man sofort.

Nicht nur mit einem "Hallo" statt "Moin" outet man sich schnell als Quiddje: Hier sind 10 Fettnäpfchen, in die Hamburger Touristen häufig treten. Und wenn wir einmal dabei sind: Kennt ihr schon die 10 Gedanken, die jeder beim ersten Besuch in Hamburg hat oder die 10 Wörter aus Hamburg, die der Rest von Deutschland falsch versteht?

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