(© Shutterstock / Galun Iurii )

7 Situationen, die Radfahrer in Hamburg auf die Palme bringen

Hamburg soll zur Fahrradstadt werden, doch der Bau von glatt asphaltierten Velorouten und bequem breiten Fahrradstreifen braucht offenbar seine Zeit. Bis dahin gibt es noch einiges, was die Nerven der Hamburger Radfahrer strapaziert.

1. Ampel am Bahnhof Dammtor: Besser schnell schalten

An der Alsterglacis vor dem Bahnhof Dammtor treffen viele Autos auf sehr viele Biker. Hier passieren mehr Unfälle als anderswo in Hamburg. Neben der reinen Menge an Verkehrsteilnehmern ist daran womöglich eine ungünstige Ampelschaltung schuld: Richtung Uni haben rechtsabbiegende Autos zur gleichen Zeit Grün wie die Fahrradfahrer. Verträumt zur Vorlesung radeln ist hier definitiv nicht empfehlenswert. Besser also schnell schalten und auch bei der grünen Ampelphase mal nach rechts und links schauen.

2. Verteilt über die Stadt: Kopfsteinpflasterrrrr

Historisches Kopfsteinpflaster ist in Hamburg schon fast eine Rarität, es macht Straßen interessant und rahmt Gebäude aus alten Zeiten erst richtig ein. Für Radfahrer ist es allerdings denkbar ungünstig, wenn der glatt geteerte Fahrradweg plötzlich in einer Holperpiste endet. Naja, zumindest macht so eine Schüttelkur am Morgen wach.

3. Dulsberg: Laterne, Laterne

Ganz in der Nähe der U-Bahn Straßburger Straße befindet sich neuerdings ein Radweg. Eigentlich cool. Zumal Fahrradfahrer ja genau darauf hoffen – mehr ausgeschriebenen Platz für sie. Allerdings hat hier jemand bei der Planung wohl irgendwie nicht mitgedacht. Denn mitten auf dem Weg, also wortwörtlich IM Weg, steht eine Laterne. Achtung, Gegenfahr-Gefahr!

4. An der Alster: Geisterfahrer

Tausende Fahrradfahrer nutzen täglich die Radwege auf der östlichen Seite der Alster. Unglücklicherweise befindet sich hier allerdings nur ein sehr schmaler Radweg, der in beide Richtungen genutzt wird. Weicht ihr auf den danebenliegenden Fußweg aus, ist der Konflikt mit schlendernden Spaziergängern quasi vorprogrammiert. Hier gilt also: Slow down!

5. Überall: Parkende Autos

Ein ausreichend großer Parkplatz ist in manchen Stadtteilen Hamburgs so selten zu finden wie ein vierblättriges Kleeblatt. Entsprechend kreativ werden die gebeutelten Autofahrer. Ob dabei ein Radweg dran glauben muss, ist manch einem offenbar ziemlich egal. Sehr zum Leidwesen der Radfahrer, die ständig von ihrem Bike springen oder gefährlich mitten auf die Straße ausweichen müssen.

6. Auf dem Kiez: Ausbremsende Partyspuren

Zugegeben: Am Abend oder nach dem Wochenende mit dem Drahtesel über die Reeperbahn zu fahren, ist einfach keine gute Idee. Solltet ihr doch einmal in die Verlegenheit kommen, wird euch sofort wieder einfallen, warum nicht. Während ihr im Slalom um grölende Betrunkene und staunende Touristen cruist, müsst ihr zu allem Überfluss höllisch aufpassen, nicht in Scherben zu fahren, die trotz Glasflaschenverbot ihren Weg auf den Kiez gefunden haben.

7. Vielerorts: Rasende Konkurrenz

Seit einigen Wochen wird es noch ein bisschen enger auf den eh schon schmalen Radwegen Hamburgs. Denn neben den Fahrrädern haben nun auch andere Zweiräder hier Fahrerlaubnis: E-Scooter. Vor allem ungeübte Cruiser, die sich nicht zwischen Gasgeben und Bremsen entscheiden können, sind eine echte Herausforderung für jeden Radler. Ach ja, und dann gibt es ja auch noch die plötzlich sehr erschöpften Scooter-Fahrer. Das sind die, die noch nicht einmal die Kraft haben, ihren E-Roller an die Seite zu stellen. Sie halten lieber an, steigen ab und lassen den Scooter genau dort stehen, wo er ist – mitten auf dem Radweg…

Fahrrad fahren in Hamburg

Vielleicht wisst ihr es nicht, aber Radfahren macht mit einer passenden Hymne noch viel mehr Spaß. Neuer Fahrrad-Song für Hamburg: Die 10 coolsten Zeilen zum Mitsingen ist deshalb Pflicht. Und falls ihr euren geliebten Drahtesel parken möchtet, verraten wir euch 5 Orte, an denen ihr euer Fahrrad sicher abstellen könnt.

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