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Harburg, deine Perlen: Diese Bauwerke sind echt sehenswert

Harburg ist sehenswert! Warum? Weil sich im Stadtteil so einige schöne Kulturdenkmäler verstecken, die auch noch architektonisch beeindrucken. kiekmo verrät, wo ihr die Augen offen halten solltet.

1. Schöne Aussichten: Alte Harburger Elbbrücke

Schon seit 1899 verbindet die Alte Harburger Elbbrücke beide Ufer der Süderelbe miteinander. Ursprünglich als Autobrücke konzipiert, ist sie heute für motorisierte Fahrzeuge gesperrt. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad könnt ihr die Stahlbogenbrücke also ganz entspannt passieren, wenn ihr von Harburg nach Wilhelmsburg oder zurück wollt – und das, ohne euch nach Autos umsehen zu müssen.

Euren Blick solltet ihr sowieso anderen Dingen widmen. Zum Beispiel den zwei aus Sandstein errichteten Portalen an beiden Enden der Brücke: eines ziert das Wappen von Harburg, das andere von Wilhelmsburg. Auch vom Bauwerk aus habt ihr schöne – und kontrastreiche – Aussichten: Neubauten auf der einen und Raffinerien auf der anderen Seite. Und wenn ihr den Blick am Harburger Südportal auf den Boden richtet, könnt ihr sogar noch den Verlauf der alten Straßenbahnschienen auf dem Boden erkennen.

2. Elegante Weihnachtsmarkt-Kulisse: Rathaus Harburg

Nicht nur zum Weihnachtsmarkt macht das Harburger Rathaus eine gute Figur. Dann erzeugt das illuminierte Gebäude zusammen mit den umliegenden alten Bäumen eine festliche Stimmung und versetzt den gesamten Rathausplatz in Weihnachtslaune. Das restliche Jahr über geht es im Rathaus etwas bürokratischer zu. Denn in dem von Christoph Helm im Stil der Neorenaissance errichteten Bauwerk tagt die Bezirksversammlung Harburg. Auch das Bezirksamt hat dort seinen Sitz. Allerdings ist es nicht Harburgs erstes Rathaus, sondern bereits der dritte Standort, nachdem frühere Gebäude im Krieg zerstört oder einfach im Laufe der Zeit zu klein wurden.

3. Der schönere HBF: Bahnhof Harburg

Vielleicht schielt der große Hamburger Hauptbahnhof sogar neidisch zum kleineren Bruder im Süden rüber. Denn der Bahnhof Harburg sieht mit seiner Backsteinarchitektur nicht nur schöner aus als der Klotz im Zentrum der Stadt, sondern es geht auch beschaulicher zu als in der hektischen Wandelhalle. Gerade einmal drei Bahnsteige mit jeweils zwei Gleisen gehören zum Bahnhof. Von dort gelangt ihr entspannt unter die Erde, wo die S-Bahn abfährt. Daneben hat der Bahnhof Harburg aber auch noch Kultur zu bieten: Im Kunstverein Harburger Bahnhof gibt es wechselnde Ausstellungen – und danach geht's zum Tanzen und Feiern in den Club Stellwerk gegenüber.

4. Harburger Binnenhafen: Alt trifft auf Neu

Der Harburger Binnenhafen muss sich keineswegs vor seinem großen Bruder weiter im Westen verstecken. Hanseatisches Flair kommt mit dem Mix aus roten Backsteinhäusern, dem Blau der Süderelbe und dem Glänzen der modernen Stahlbauten genau so easy auf wie in der Speicherstadt. Touristenmassen und hektische Business People tummeln sich hier dafür ganz sicher nicht – ruhige Binnenhafen-Romantik vom Feinsten garantiert.

Besonders schön wird es übrigens in den frühen Abendstunden, wenn die untergehende Sonne die Szenerie in ein magisch oranges Licht taucht. Aber auch am helllichten Tag ist der Harburger Binnenhafen einen Besuch mehr als wert.

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