Vielleicht kommt der nächste „Bachelor“ aus Barmbek: Jan Stühmer bringt jedenfalls alles dafür mit. (© Ana Maria Arevalo )

Hamburgs schönster Mann kommt aus Barmbek

Der schönste Hamburger ist ein Barmbeker. Jan Stühmer, 28, Sozialversicherungsfachangestellter, Barkeeper und Personal Trainer, zieht ab sofort mit der Schärpe durch den Stadtteil. Bei der Wahl zum "Mister Germany" hat es zwar nicht fürs Treppchen gereicht, aber bis Ende des Jahres darf sich Jan noch "Mister Hamburg" nennen. Eine Begegnung.

Jan, stell dir vor, wir sind bei einer Mister-Wahl und du müsstest dich kurz und knapp beschreiben. Los geht’s!
Ich bin sehr ehrgeizig. Und ich bin offen und neugierig, liebe neue Herausforderungen. Außerdem mag ich es, wenn mein Tag komplett voll ist. Ich bin am liebsten ständig unterwegs und habe Termine. Mit Stress kann ich sehr gut umgehen.

Eitelkeit kam in der Beschreibung nicht vor ...
... weil es jetzt auch nicht so ist, dass ich total lange im Bad brauche und nicht das Haus verlasse, sobald nicht jedes Haar sitzt. Ich würde sagen, dass ich weder supereitel, noch gar nicht eitel bin. Eher durchschnittlich.

Muss man nicht besonders eitel sein und sich selbst ziemlich super finden, um bei einer Mister-Wahl ernsthaft teilnehmen zu können?
Zumindest sollte man Ziele haben, das ist ganz wichtig. Und man sollte dafür arbeiten, sie zu erreichen.

Dem Klischee nach sind Mister-Wahlen ja ziemlich albern. Warum haben sie dich trotzdem gereizt?
Ich bin da eher zufällig reingeraten. Ein Freund hatte sich bei der Wahl zum "Mister Hamburg" beworben, konnte aber die Voraussetzungen nicht erfüllen. Er hat mich dann gefragt, ob ich kurzfristig einspringen könnte, was ich getan habe.

Mit welchem Ziel?
Auch wenn die Vorbereitungszeit sehr kurz war, wollte ich schon gewinnen. Ich bin da ehrgeizig reingegangen.

Wie hast du deine Konkurrenten erlebt?
Ich fand es sehr wertvoll, diese Leute kennenzulernen. Alle waren extrem nett, ich habe auch noch Kontakt zu vielen, sowohl von der "Mister Hamburg"-Wahl, als auch von der zum "Mister Germany". Wir besuchen uns auch regelmäßig.

Mit einigen warst du zur Vorbereitung auf die "Mister Germany"-Wahl in einem Kandidaten-Camp in Ägypten. Wie muss man sich das vorstellen?
Es war auf jeden Fall kein Urlaub. Klar, wir waren in einem superschönen Hotel untergebracht, hatten aber von morgens bis abends ein volles Programm. Acht Tage lang hatten wir Shootings, Schulungen und Shows für die Gäste, denen wollten wir ja auch ein bisschen was bieten. Und die wenige Freizeit haben wir mit Sport verbracht.

Kurz nach der "Mister Germany"-Wahl wurdest du von der Hamburger Modelagentur "MGM Models" unter Vertrag genommen. Welchen Stellenwert hat das für dich?
Ich wollte dort unbedingt hin und bin sehr froh, dass es geklappt hat.

Kam auch schon die Anfrage, ob du der nächste "Bachelor" sein möchtest?
Nein, das noch nicht.

Würdest du’s denn sein wollen?
Bisher habe ich mich gedanklich noch nicht mit so etwas beschäftigt. Da müsste schon alles zusammenpassen.

Interview: Erik Brandt-Höge

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