(© Shutterstock / hijodeponggol )

Hamburg sagt "Ja und Ramen": Wo gibt's die besten japanischen Nudelsuppen?

Ramen ist ein Food-Trend, der auch an Hamburg nicht vorbeigezogen ist. Wir sagen euch, wo ihr die begehrten Nudelsuppen essen könnt und haben uns diesen Artikel zum Anlass genommen, viele schlechte Wortwitze unterzubringen. Keine Sorge: Ist alles noch im Ramen!

Ramen in der Hamburger Schüssel, Japan im Bäuchlein und im Herzen

Ramen-Läden in Hamburg schießen aus dem Boden wie Maiglöckchen. Wer sich jetzt fragt "Warum und Miso?", dem geben wir gleich drei gute Gründe: Die japanische Nudel-Spezialität ist lecker, dank gründlicher Vorbereitung extrem schnell zubereitet und – sofern ihr das wollt– gesund! Allein in Tokyo gibt es über 9.000 Ramen-Stationen. Ganz so weit sind wir mit Ramen in Hamburg nicht, aber auch in der Hansestadt haben sich ein paar Läden auf das ultimative Umami-Geschmackserlebnis spezialisiert. Einige davon machen ihre Nudeln selbst oder bieten euch anderen Service an, von dem ihr nicht wusstet, dass ihr ihn wollt: zum Beispiel zwei Tage lang eingekochte Brühe.

Tipp für Vegetarier und Veganer: Erkundigt euch im Vorfeld über besagte Brühe, die für euer Süppchen genutzt wird. Nicht, dass es am Ende heißt: Schwein gehabt!

"Kokomo Noodle Club" auf St. Pauli

Mitten auf St. Pauli, auf halbem Wege zwischen der "3 Freunde"-Bar und der "Möwe Sturzflug", aber auf der anderen Straßenseite, findet ihr den Kokomo Noodle Club als eine mögliche Anlaufstation für Ramen in Hamburg. Freunde von Shoyu, Wakame, Tonkotsu und Schweinebäuchen finden in diesem kleinen Laden eine ebenso kleine, aber feine Karte.

Infos: Kokomo Noodle Club, Clemens-Schulz-Straße 41, 20359 Hamburg; Mo–Fr 12 bis 15 Uhr und 17.30 bis 22 Uhr, Sa+So 12 bis 22 Uhr

"Takumi" in Ottensen

Noch gar nicht lange her, da kam mit dem Takumi ein neues kulinarisches Highlight nach Ottensen. Mit der Ramen-Station will Geschäftsführer Kiyo Kanemaki authentische japanische Esskultur mit Ramen in Hamburg verbreiten. Takumi steht für den Begriff "Meister" im handwerklichen Sinne. Ob der Titel zu Recht vergeben wurde? Findet es heraus!

Infos: Takumi, Große Rainstraße 20, 22765 Hamburg; Mi–Fr 18 bis 22 Uhr,
Sa+So 16–22 Uhr (Mo+Di Ruhetag)

"Ramen Bar Zipang" in Eimsbüttel

Auch in der Ramen Bar Zipang gibt es, ihr habt es erraten, hauptsächlich Ramen. Auf der Speisekarte finden sich einige Kreationen, die bei Europäern wohl für Fragezeichen und Neugier sorgen. Die Brühe sammelt zwei Tage lang Kräfte und Geschmack, bevor sie in die Schüsseln kommt. Die Nudeln sind hier selbstgemacht. Die Speisekarte liest sich ziemlich abgefahren. Und falls ihr wissen wollt, wie man Ramen traditionell isst, schaut mal hier: Die Ramen Bar Zipang erklärt: So futtert ihr die Trend-Nudeln richtig.

Infos: Ramen Bar Zipang, Eppendorfer Weg 62, 20259 Hamburg; Di–So 18 bis 22 Uhr (Mo Ruhetag)

"Ume no Hana" beim Grünen Jäger

Im Ume no Hana, einen Steinwurf vom Grünen Jäger entfernt, trifft authentisch vietnamesische Küche auf japanische Gerichte. Besonders stolz sind die Besitzer aber auf ihre Ramen in Hamburg-Sankt Pauli. "Die kochen wir etwa 15 Stunden mit geschlossenem Deckel bei hoher Temperatur. So ist die Brühe am Ende dick und schwer", erklärt Thuy. Eine große Karte findet ihr hier nicht, doch die Auswahl ist authentisch und klassisch.

Infos: Ume no Hana, Thadenstraße 15, 22767 Hamburg; Mo–So 12 bis 22 Uhr

"MOMO Ramen" in der Schanze

Je nachdem wo im MOMO ihr sitzt, bekommt ihr Bilder-Ramen oder Fenster-Ramen, etwas zu sehen gibt es aber immer! Für die Gestaltung der Innenräume wurden eigens Künstler aus Paris eingeflogen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Was die Ramen-Bedingungen angeht: Nicht alles, was für authentische Ramen notwenig wäre, bekommt man ohne Weiteres nach Deutschland importiert – vielleicht ist das auch gut so. Im MOMO geht es aber so authentisch zu, wie nur irgend möglich. Sogar das Geschirr und die Deko haben die Inhaber höchstpersönlich aus Japan mitgebracht. In der hauseigenen Bar bekommt ihr neben klassischen Longdrinks und Cocktails auch japanischen Whiskey. Pluspunkt: Auf der Website könnt ihr auch direkt einen Tisch reservieren.

Infos: MOMO Ramen, Margaretenstr. 58, 20357 Hamburg; Mo–Fr 12 bis 15 Uhr und 18 bis 22 Uhr, Sa+So 13 bis 22 Uhr

"Tanaka Ramen": Der Lieferservice für Ramen

Keine Lust rauszugehen? Tanaka Ramen ist die Wahl der Faulen, denn das Team liefert euch eure Ramen in Hamburg nahezu bis zur Couch. Hier findet ihr eine etwas abgespeckte Variante der japanischen Suppe – wortwörtlich, denn viele der Suppen bei Tanaka sind bewusst etwas leichter als das Original. So finden sich beispielsweise eher Huhn und Gemüse als Schweinchen Babe in eurer Schüssel ein. Ein weiteres Plus: Ihr könnt hier auch eure Nudelsuppe selbst zusammenstellen.

Noch mehr Ramen in Hamburg

Von den japanischen Nudelsuppen könnt ihr nicht genug bekommen? Weitere Hotspots für Ramen in Hamburg sind "The Lesser Panda" im Grindelhof oder auch "Aomame" in Wilhelmsburg. Und was sich im Hinblick auf Restaurants in Hamburg sonst noch so tut – wir halten euch auf dem Laufenden.

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