Herbst, Spaziergang, Natur (© Sandra Brajkovic )

Hamburg im Herbst: 10 herrliche Spaziergänge ins Grüne, Gelbe, Rote...

Was für ein Luxus, in dieser Stadt zu leben! Hamburg schmeißt sich in sein prächtigstes Herbstgewand, und wir sind eingeladen durch buntes Laub zu flanieren. Wo ihr die schönsten Spaziergänge macht, lest ihr hier. Das Beste: Alle Ziele könnt ihr prima mit dem HVV erreichen.

1. Jenischpark: Wunderbare Ausblicke und verwinkelte Wege

So flach wie Hamburg ist, hat die Hansestadt nicht besonders viele schöne Aussichtspunkte zu bieten, aber einer davon ist der Jenischpark im Westen. Nicht nur ist die verträumte Parkanlage mit ihren sanften Hügeln ein Highlight zu jeder Jahreszeit, wer umringt von buntem Laub vor dem Jenischhaus steht, wird mit einem wunderbaren Ausblick über die Elbe belohnt.

2. Einmal um die Alster: Der Klassiker unter den Hamburg-Spaziergängen

Von einem Geheimtipp ganz weit entfernt ist diese Hamburger Offensichtlichkeit, aber das hat auch seinen Grund: Ein Spaziergang um die Alster ist absolut herrlich. Binnen- und Außenalster ergeben zusammen eine Strecke von rund 11 Kilometern und sind gesäumt von Gelegenheiten für Kaffee und Kuchen.

3. Planten un Blomen: Kleines Paradies inmitten des Trubels

Die Wasserlichtspiele sind vorbei und auch viele der Blumen verblüht. Und dennoch hat Planten un Blomen einen besonderen Charme, der sich über alle Jahreszeiten hält. Durchlatscht am besten mal das ganze Areal, angefangen bei der U-Bahn Stephansplatz bis zur U-Bahn St. Pauli. Euch ist kalt? Dann wärmt euch im Botanischen Garten auf. Die dort ansässigen Tropenpflanzen haben es gern warm.

4. Der Öjendorfer Park: Unterschätztes Kleinod im Osten

Ein kleines Juwel weit östlich der Alster ist der Öjendorfer Park – für alle, die sich auch mal nach Billstedt wagen. Die riesige Parkanlage mit einem von Hamburgs besten Badeseen bietet eine weitläufige Farbenpracht und viel zu tun. Die riesigen, hügeligen Wiesen bieten Wind für Drachen, die waldigen Wege schlängeln sich urig am See entlang, umliegend gibt es Pferdeweiden und: Die beiden Kioske versorgen euch mit Naschitüten und fantastischen Pommes. Alles in allem ein herrlicher Ausflug!

5. Ohlsdorfer Friedhof: Die pure Idylle

Mit imposanten 389 Hektar ist der Friedhof Ohlsdorf der größte Parkfriedhof der Welt. Besonders zur Rhododendron-Blüte von April bis Juni lockt er Touristen durch seine Tore, doch auch im Herbst (und eigentlich immer) bietet er Spaziergängern Idylle und Erholung. Schlendert hier, immer mit dem nötigen Respekt, durch eine wunderbare Landschaft aus Nadelhölzern, Bächen, Teichen, Denkmälern, Mausoleen und Kapellen.

6. Stadtpark: Kein Geheimtipp, aber ein Muss

Wer nicht in Barmbek wohnt, stattet ihm irgendwie doch zu selten einen Besuch ab, oder? Dabei ist der Stadtpark mit seinem großen See, seinen vielen Wiesen, Bänken, dem großen Spielplatz und vor allem dem Planetarium Hamburg immer eine tolle Adresse. Hier könnt ihr nicht nur spazieren, sondern auch Leuten bei ziemlich verrückten Sportarten zugucken.

7. Övelgönne bis Falkensteiner Ufer: Die lange Tour am Wasser

Für diese Tour solltet ihr euch warm anziehen – wortwörtlich, denn bekanntlich ist es am Wasser immer frischer als man denkt. Dafür bietet euch dieser gigantische Spaziergang (je nachdem was ihr draus macht, ist es eigentlich eher eine Wanderung) herrliche Ausblicke, nordisches Flair und viele Variationsmöglichkeiten. Wer von Övelgönne sportlich durchmarschiert, ist unter drei Stunden am Ziel. Da aber bekanntlich der Weg das Ziel ist, schlagen wir vor: ein warmes Getränk (to go?) am Ahoi oder der Strandperle, Kaffee und Kuchen im Treppenviertel von Blankenese, Gummistiefel am Falkensteiner Ufer und ein Selfie am Leuchtturm Rissen.

Auch schön: Das Ganze einmal anders herum. Startet also beispielsweise bei herbstlicher Nachmittagssonne am Falkensteiner Ufer und arbeitet euch langsam stadteinwärts gen Övelgönne vor – dann kommt ihr pünktlich zur Abenddämmerung am Traditionsschiff-Hafen Oevelgönne an und genießt dort ein Abendessen bei funkelnden Lichtern. Herrlich romantisch!

8. Niendorfer Gehege

Kaum wer hat es grüner als die Niendorfer – und im Herbst roter, gelber und oranger. Also zieht eure wetterfesten Schuhe an und stattet diesem Paradies einen Besuch ab. 142 Hektar und 15 Kilometer Wanderwege bieten euch die Möglichkeit, euch die Füße zu vertreten. Um euch herum plätschert die Kollau vor sich hin, das Waldcafé lockt zu Kaffee und Kuchen, und der Ponyhof sorgt für fröhliches Quieken. Wer Glück hat, erspäht auch Rehe.

9. Altonaer Volkspark

Hättet ihr's gewusst? Mit 205 Hektar ist der Altonaer Volkspark in Bahrenfeld Hamburgs größter öffentlicher Park. Sein Kernbereich steht seit 2002 unter Denkmalschutz. Und auch wenn ihr im Herbst wohl nichts von dem wunderbaren Dahliengarten habt, so könnt ihr auf seinen waldigen Wegen dennoch buntes Laub vor euch her kicken.

10. Eppendorfer Moor

Es heißt Eppendorfer Moor, aber eigentlich liegt es in Groß Borstel. Macht nichts, ist trotzdem schön! Wenn die Bäume anfangen, etwas kahler zu werden, entsteht eine mystische Stimmung. Wem nach dem Erkunden des Eppendorfer Moors noch nicht fröstelt, kann den Spaziergang auch verlängern: Ein riesiger Kleingartenverein zieht sich komplett bis zur Lufthansa Basis. Darin könnt ihr gut umher stromern, Flugzeugen hinterher schauen und vom nächsten Urlaub träumen.

Mehr herbstliche Freizeitideen

Der Herbst ist die perfekte Jahreszeit für bunte Spaziergänge und lauschige Plätze zum Einmummeln. Was ihr im Hamburger Herbst noch alles anstellen könnt? Wir haben da ein paar tolle Tipps!

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