Auch kleine Gesten können Großes bewirken. Unsplash / Elaine Casap )

Gutes tun in Hamburg: 5 Tipps, um schnell anderen zu helfen

Ihr müsst keinem Verein beitreten und kein Ehrenamt bekleiden, um Gutes zu tun. Fünf Ideen, wie ihr die Welt schnell und ohne viel Aufwand ein bisschen besser machen könnt.

FairTeiler-Foodsharing: Essen teilen

Ihr habt bestimmt auch schon einmal Essen weggeworfen, auch wenn es euch in der Seele weh tat. Wenn ihr mal was übrig haben solltet, dann schmeißt es künftig nicht weg, sondern bringt es einfach zu einer der FairTeiler-Foodsharing-Stationen in Hamburg. Einfach abstellen, und wer etwas braucht, kann es mitnehmen. So wird nichts verschwendet – und anderen geholfen. Bitte teilt nur Lebensmittel, die ihr auch selbst essen würdet. Ein abgelaufenes Mindeshaltbarkeitsdatum ist okay, das Verbrauchsdatum darf aber nicht verstrichen sein. Sehr schnell Verderbliches und potenziell Gesundheitsgefährdendes wie Schweinemett, Rinderhack, Speisen mit rohem Ei oder nicht erhitzter Rohmilch dürfen nicht in den FairTeiler. Alkohol generell auch nicht. Insgesamt gibt es mehr als 20 Stationen in unserer Hansestadt. Ob es auch in eurer Nähe eine Foodsharing-Station in eurer Nähe gibt, könnt ihr hier nachsehen.

Um den älteren Nachbarn kümmern

Viele ältere Menschen, das ist bekannt, sind einsam und deshalb unglücklich. Hier könnt ihr helfen. Es gibt professionelle Besuchsdienste, bei denen ihr ehrenamtlich arbeiten könnt. Braucht ihr aber gar nicht. Haltet einfach Augen und Ohren offen – vielleicht (bestimmt!) gibt es ja bei euch in der Nachbarschaft jemanden, der sich über ein Gespräch, ein gemeinsames Gesellschaftsspiel oder auch ein bisschen Einkaufshilfe freut. Möglicherweise gibt es sogar jemanden in eurer Verwandtschaft, den ihr einfach regelmäßig anrufen könntet.

Unsplash / Nina Strehl )

Obdachlosen helfen – mit Sachspenden

Ihr würdet Obdachlosen gerne helfen, befürchtet aber, dass manche von ihnen das Geld gleich in Alkohol oder Drogen investieren? Dann gebt Sachspenden, statt ein paar Cent in den Hut zu werfen. Etwas zu essen, eine Flasche Wasser, eine warme Decke. Oder ihr spendet ein paar Groschen an die Diakonie Hamburg, die mit ihrem Mitternachtsbus Obdachlose in der kalten Jahreszeit mit Essen, Kleidung und Decken versorgt und sogar medizinische Betreuung anbietet. Bis zum 15. Januar könnt ihr auch Sachspenden in 18 kiekmo-Schließfächern in der Stadt abgeben. Wie genau das geht, lest ihr hier.

Nicht weggucken, sondern zupacken

Hier meinen wir nicht die Zivilcourage bei tätlichen Übergriffen, die ihr eventuell mal beobachtet – auch wenn ihr da auch nicht wegschauen, sondern helfen solltet. Selbstverständlich ohne euch selbst in Gefahr zu bringen. Es geht aber auch eine Nummer kleiner. Packt an, wenn neben euch eine Mutti den Kinderwagen nicht die Stufen hinaufbekommt. Tragt einer Omi die schweren Taschen. Oder fragt, ob ihr helfen könnt, wenn jemand offensichtlich den richtigen Weg nicht kennt.

Pixabay / Anemone123 )

So könnt ihr Leben retten: Geht Blut spenden

Eine Nadel in den Arm gesteckt zu bekommen, ist nicht unbedingt die liebste Freizeitbeschäftigung. Doch mit einer Blutspende könnt ihr Leben retten, Nachschub wird hier immer gebraucht. Stellt euch einfach vor, ihr oder einer eurer Liebsten ist mal dringend auf so eine Konserve angewiesen, dann ist die Prozedur noch weniger schlimm, als sie es in Wirklichkeit ohnehin schon ist. Und obendrein bekommt ihr vor der ersten Spende auch noch einen kostenlosen Gesundheitscheck. Danach werdet ihr benachrichtigt, wenn mit eurem Blut etwas nicht in Ordnung sein sollte. Spenden könnt ihr unter anderem beim Blutspendedienst Hamburg.

Mehr engagieren in gemeinnützigen Vereinen

Helfen und genießen könnt ihr, wenn ihr euren Apfelsaft bei "Das Geld hängt an den Bäumen" kauft: Das Altonaer Unternehmen produziert ihn aus ungenutztem Obst und schafft Arbeitsplätze für Menschen, die sonst keinen finden. Wenn ihr mehr Zeit und Energie darauf verwenden könnt und wollt, anderen zu helfen, dann empfehlen wir euch diese gemeinnützigen Hamburger Vereine, die die Welt etwas besser machen.

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