(© Hamburger Sparkasse )

Günstig wohnen in Altona: Haspa baut Azubi-Wohnheim!

Gute Nachricht für Hamburger Azubis: Bald gibt es in der Stadt mehr bezahlbaren Wohnraum! Und das sogar in Altona. Denn am Alsenplatz baut die Haspa ein neues Wohnheim. Die Kaltmiete: unter 300 Euro!

Wohnraum in Hamburg ist knapp. Bezahlbarer ist erst recht rar gesät. Besonders Azubis und Studierende stellt die Wohnungssuche oft vor große Hausforderungen. Praktisch wäre es da doch, wenn die Ausbildungsbetriebe Wohnraum vergeben können. Und das passiert jetzt: Auf 1.143 Quadratmetern baut die Hamburger Sparkasse, einer der größten Ausbildungsbetriebe der Stadt, ein Wohnheim. Und jetzt der Knaller: Die Kaltmiete soll lediglich 229 Euro betragen! Für ein WG-Zimmer in Hamburg werden im Durchschnitt 450 Euro fällig; in anderen Wohnanlagen geht's bei 250 Euro los.

Platz für 140 Azubis und Studierernde

Der öffentlich geförderte Bau soll als Leuchtturmprojekt vorangehen. Insgesamt finden 140 Azubis und Studierende Platz. Dabei gibt es vornehmlich Apartments für zwei Personen, 63 an der Zahl. Zusätzlich entstehen fünf Apartments, in denen drei Personen leben können. Gleichzeitig erfolgt die Entwicklung des Alsenplatzes als städtischer Platz. Haspa-Vorstandssprecher Harald Vogelsang kennt die Bedürfnisse: "Junge Menschen wünschen sich heute günstige, zentral gelegene und gut angebundene Wohnungen in attraktiver Nachbarschaft. Mehr als die Hälfte der Haspa-Azubis kommen nicht aus Hamburg. Der Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum ist daher groß."

Win-win-Situation

Dr. Andreas Dressel, Senator und Verwaltungsratsvorsitzender des LIG, zeigt sich erfreut über die Zusammenarbeit: "Die Schaffung von Wohnraum für Auszubildende und Studierende ist eine gemeinsame Herausforderung für Stadt und Wirtschaft. (...) Mit der Haspa haben wir einen zuverlässigen Käufer gefunden, der dieses zentrale Grundstück mit Weitblick und im Sinne des Gemeinwohls entwickeln wird. Das Wohnheim wird mit seinen jungen Bewohnerinnen und Bewohnern dazu beitragen, dass Altona-Nord ein lebendiger und dynamischer Stadtteil bleibt."

Etwa die Hälfte der Plätze geht an Azubis der Haspa. Und auch allzu lange warten müssen wir nicht mehr auf das neue Wohnheim: Die Bauphase wird 2021 beginnen, die Fertigstellung ist bereits im darauffolgenden Jahr geplant. Die Hapsa wird übrigens nicht als Betreiber auftreten – diesen Job überrnimmt die Stiftung Azubiwerk, die schon Wohnheime in Harburg, Wandsbek und Hammerbrook hat.

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