(© Shutterstock / Christian-Fischer )

Grünkohl essen in Hamburg: Die besten Grünkohl-Restaurants der Stadt

Manche nennen ihn einfach nur Kohl, anderswo ist es die "Lippische" oder "friesische Palme", Federkohl, Winterkohl, Braunkohl – oder eben Grünkohl. Egal wie ihr ihn nennen möchtet, das Gemüse ist in der norddeutschen Küche fest verankert und wandert in den kalten Monaten des Jahres auf die Speisekarte von so einigen Traditionsrestaurants.

Das "Thämers": Grünkohl essen in Hamburgs Neustadt

Direkt am Großneumarkt liegt das zweite Wohnzimmer vieler Neustädter: Das Thämers ist seit 30 Jahren familiengeführt, und zaubert mit dunklen Wänden und Holzvertäfelung urige Gemütlichkeit. Passend dazu stehen auf der Speisekarte so einige norddeutsche Klassiker: Pannfisch, Labskaus, Schnitzel - und eben auch Grünkohl. Thämers-Fans behaupten, dass es hier die besten Bratkartoffeln der Stadt gibt. In den kalten Monaten wandern hier Teller voller Grünkohl über den Tresen, zum Beispiel klassisch mit Kohlwurst. Guten Appetit!

Info: Großneumarkt 10, 20459 Hamburg, Mo-So 12 bis 23 Uhr, Telefon 34 50 77; www.thaemers.de

Viele Grünkohl-Kombinationen im "Laufauf"

Bei Laufauf gibt’s nur Auflauf? Weit gefehlt – zwar könnt ihr beim Bestellen auch euren personalisierten Auflauf zusammenstellen, auf der Speisekarten warten allerdings auch eine Menge traditioneller norddeutscher Gerichte auf euch. Dabei kommt natürlich der Fisch nicht zu kurz, Labskaus und Bratkartoffeln gibt es ebenfalls. Zur Grünkohlzeit bietet das Laufauf das Gemüse in verschiedenen Kombinationen mit Kasseler, Kochwurst oder Backe, und – wie sollte es auch anders sein – im Auflauf mit Räucherkäse überbacken.

Info: Kattrepel 2, 20095 Hamburg, Mo-Fr 11.30 bis 22 Uhr, Sa 12 bis 22 Uhr, Telefon 32 66 26; www.laufauf.de

Für Hamburgs Traditionalisten: Der "Old Commercial Room"

Mehr Tradition geht nicht: Das Kult-Restaurant Old Commercial Room wurde 1795 von einem Briten gegründet. Bis heute fühlt sich ein Besuch viel eher an wie ein Ausflug in die Schiffskajüte. Zwischen Hamburgensien und allerlei hanseatischer Deko könnt ihr hier die vielen norddeutschen Gerichte der Karte probieren. Berüchtigt ist der Old Commercial Room vor allem für seinen Labskaus, der Ende der 80er Jahre sogar von der New York Times gekürt wurde. Grünkohl gibt es hier selbstverständlich auch, ab Oktober mit Röstkartoffeln, Kasseler, Kochwürsten und Räucherspeck. Lasst es euch schmecken.

Info: Englische Planke 10, 20459 Hamburg, Mo-So 12 bis 23 Uhr, Telefon 36 63 19; www.oldcommercialroom.de

Grünkohl essen am Holstenplatz im "Anno 1905"

Im Anno 1905 bleibt das Alter des Lokals kein langes Geheimnis. Das Besondere: Ein Großteil der Einrichtung ist im Original aus der Gründungszeit erhalten. Der Tresen, die Regale, die gusseisernen Säulen und die großen Spiegel stammen noch vom Anfang des vergangenen Jahrhunderts. In diesem nostalgischen Flair lässt sich die gutbürgerliche Küche des Lokals besonders gut genießen. Klassiker wie Knipp und Büddelwurst mit Apfelkompott zaubern die Köche hier. Im Winter auch Grünkohl – ganz klassisch mit Bratkartoffeln.

Info: Holstenplatz 17, 22765 Hamburg, Di-Mi 16.30 bis 0 Uhr, Do-So 17 bis 0 Uhr, Telefon 439 25 35; www.anno1905.de

Das "Opitz": Hamburger Küche ohne Gedöns

Im Restaurant Opitz gibt es nach eigener Beschreibung "Hamburger Küche ohne Gedöns". Der Souterrain-Raum des Lokals ist liebevoll mit Biedermeier-Möbeln und Hamburgensien eingerichtet, dabei aber nicht überladen. Passend dazu bietet auch die Speisekarte klassische norddeutsche Gerichte, die simpel aber umso besser daher kommen. Labskaus, Roulade, Gulasch oder Krabbenpfanne bekommt ihr hier immer, ab November steht auch Grünkohl auf der Karte der Saison.

Info: Mundsburger Damm 17, 22087 Hamburg, Mo-So 12 bis 23.30 Uhr, Telefon 229 02 22; www.speisewirtschaft-opitz.de

Mehr Norddeutsches aus Hamburg

Grünkohl oder Labskaus sind fester Bestandteil der Hamburger Küche – aber was könnte mehr Hamburg sein als Fisch? Richtig leckeren Pannfisch oder Hering gibt es ganz zentral zum Beispiel am Fischmarkt, mehr Tipps findet ihr hier. Und auch Altona hat als Stadtteil direkt am Wasser einiges in Sachen Fisch anzubieten.

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