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Grünes Licht für Oberbillwerder: Senat beschließt Masterplan

Beschlossene Sache: Der Hamburger Senat hat am 26. Februar 2019 den Masterplan für Oberbillwerder verabschiedet. Damit ist der Weg frei für das neue Viertel. Es wird der 105. Stadtteil der Hansestadt, in dem rund 16.000 Menschen leben sollen.

Im November 2018 hat die IBA Hamburg den ausgearbeiteten Masterplan für Oberbillwerder vorgelegt. Dieser basiert auf dem Siegerentwurf "The Connceted City" des dänisch-niederländischen Planungsteams Adept mit Karres en Brands. Nun lag es am Hamburger Senat, den Masterplan zu beschließen. Am 26. Februar 2019 gab es von der Landesregierung schließlich grünes Licht für Oberbillwerder. Der zukünftige 105. Stadtteil der Hansestadt, in dem circa 7.000 Wohnungen und rund 5.000 Arbeitsplätze entstehen sollen, begeistert – zumindest in der Theorie – mit innovativen Ideen. So soll es im Quartier zum Beispiel keine Parkplätze, sondern nur sogenannte "Mobility Hubs" mit elf Parkhäusern geben. Auch steht über Oberbillwerder die Vision von der "Active City", bei der bereits die Planung die Bewegung und Aktivität der Bewohner berücksichtigt.

Oberbillwerder: Wie geht es weiter?

Im nächsten Schritt ist das Bezirksamt Bergedorf an der Reihe, in den kommenden zwei Jahren einen Bebauungsplan für den neuen Stadtteil zu erstellen. Außerdem werden die einzelnen Fachthemen des Masterplans weiter konkretisiert. Im Idealfall beginnen die ersten Erschließungsarbeiten schon im Jahr 2022. Ab Mitte 2020 könnte der Bau der ersten Häuser starten. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher lobte den Masterplan mit folgenden Worten: "Mit der 'Connected City' entsteht in Bergedorf ein moderner neuer Stadtteil, der alle Anforderungen an das moderne Leben in der Großstadt erfüllt: moderne Wohnungen, nachhaltige Energie- und Wasserkonzepte, Anbindung an die Schnellbahn sowie kurze Wege zu Freizeit- und Erholungsräumen." Kritische Stimmen befürchten jedoch, dass die Kosten für Oberbillwerder womöglich höher ausfallen als gedacht. Grund dafür könnten problematische Bodenverhältnisse sein, die sich nur schwer erschließen lassen. Kritiker bezweifeln deshalb, ob sich bezahlbares Wohnen realisieren lässt.

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