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10 Gründe, warum es in Hamburg kein schlechtes Wetter gibt

In Hamburg gibt's ein Sprichwort: "Die eine Hälfte des Jahres regnet es hier, die andere ist das Wetter schlecht." Wir halten das für ein Gerücht! Aber lest selbst.

1. Wind? Ab auf's Wasser!

Während viele Besucher oft über den "Wind" (wir wissen: es sind Böen) meckern, freut sich der Hanseat über die steife Brise. Denn dann geht's ab auf seinen natürlichen Lebensraum: das Wasser. Eine seiner Lieblingsbeschäftigung dort: das Segeln. Und ab Windstärke 5 macht so ein kleiner Törn doch erst richtig Spaß. Mast- und Schotbruch!

2. Ob Sonne oder Regen – die Aussicht vom Michel ist immer ein Segen

Der Spruch reimt sich sogar. Und bekanntermaßen ist alles wahr, was sich reimt. So. Aber mal ernsthaft: Ob Regen oder nicht, blauer oder grauer Himmel – der Blick vom Michel über Hamburg ist einfach immer atemberaubend!

3. Die wahre Schönheit der Stadt

Hamburg ist Norden und der Norden ist rau. Deswegen entfaltet unsere Hansestadt ihre wahre Schönheit auch erst bei Wind und Wetter. Während es andernorts einfach nur grau und trist ist, treibt der Wind hier oben riesige, spektakuläre Wolkenformationen über den Horizont und der Regen bringt die Lichter am Hafen zum funkeln.

4. Kneipentour statt Cornern

Bei Sonnenschein sitzen wir Hamburger am liebsten auf Bordsteinkanten oder in einem der zahlreichen Parks. Doch Regen ist für uns kein Grund gleich Trübsal zu blasen – wir sind da flexibel. Denn neben besagten Bordsteinkanten und wirklich hübschen Grünflächen, hat unsere Stadt zig gemütliche Bars und Stammkneipen zu bieten. Und so ziehen wir einfach, wenns mal wieder vom Himmel tropft, von einem Lieblingstresen zum nächsten.

5. Es gibt kein schlechtes Wetter – nur falsche Kleidung

Sind wir mal ehrlich: Unterm Strich liegt es ja auch gar nicht am Wetter – sondern an der Kleidung. Wer nämlich bei Starkregen mit Jeansjäckchen und Sneakern das Haus verlässt, ist selber schuld. Genau dann wird's nämlich Zeit für den obligatorischen Friesennerz und ein paar Gummistiefel.

6. Schlechtes Wetter? Wir nennen das: optimale Bedingungen

Sei's nun die schnelle Runde um die Alster, eine Fahrrad-Tour ins Alte Land oder eine Kanufahrt auf einem der zahlreichen Kanäle – hier geht es sportlich zu. Im Hochsommer, wenn die Sonne richtig aggressiv vom Himmel brennt, macht das allerdings nicht ganz so viel Spaß. Umso besser also, wenn sich die Temperaturen etwas zurückhalten und die Wolken die Sonne etwas verstecken.

7. Ramen-Wetter

Was gibt es besseres als ein frisches Fischbrötchen? Oder Franzbrötchen? Was seit ein paar Jahren aber auch ein echtes Ding ist: Ramen in Hamburg! Esst ihr aber gerne eine warme (japanische) Nudelsuppe, wenn gefühlt 40 Grad im Schatten sind? Eben. Mehr Gaumenfreude hat man doch, wenn's etwas nieselig ist und Pullover-Temperaturen herrschen. Korrigiert also jeden, der von "schlechtem Wetter" spricht – wir nennen das ab sofort "Ramen-Wetter".

8. Endlich Zeit für die wichtigen Dinge im Leben: Kino!

Man kennt das: Sobald sich die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke quetschen, entsteht dieser Zwang, unbedingt etwas an der frischen Luft zu tun. Dabei möchte man häufig einfach drinnen sein. Sturmböen sei Dank, kann man verregnete Tage optimal nutzen, um beispielsweise mal wieder ins Kino zu gehen – so ganz ohne schlechtes Gewissen! Werft doch direkt mal einen Blick auf unsere Liste mit den besten Kinos in Hamburg, damit ihr für die nächste Regenfront vorbereitet seid.

9. Drinnen sitzen – und raus gucken

Ihr sitzt bei Wind und Wetter gern drinnen im Warmen, bestenfalls mit einer Tasse Tee oder Kaffee in der Hand, während draußen die Passanten vorbei huschen? Dann solltet ihr bei der nächsten Schlechtwetterfront einfach mal eines dieser Cafés zum Leute gucken aufsuchen! Wer braucht da noch Sonnenschein?

10. Wetter ist, was du draus machst

Letztendlich kann man sich natürlich auch schmollend in eine Ecke setzen und über das doofe Wetter meckern. Oder man macht es wie die meisten Hanseaten und freut sich einfach, in so einer tollen Stadt mit solch einem abwechslungsreichen Wetter zu wohnen. Denn, Hand auf's Herz, nur Sonne wär ja auch langweilig.

Sonne? Völlig überbewertet!

Schlechtes Wetter kann uns nichts anhaben. Mehr noch: Wir nennen euch 10 Gründe, warum schönes Wetter in Hamburg ganz furchtbar ist. Und: 10 Fragen, die sich wahre Hamburger bei Regen stellen.

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