Im Eingangsbereich der S-Bahnstation Sternschanze ist es bunt (© Christian Bedeschinski/DB Station&Service AGeschinski )

Gekommen um zu bleiben: Das sind Hamburgs schönste Haltestellen

Auf die Bahn warten nervt? Nö, nicht immer. Denn unter Hamburgs Bahnhöfen und Wartehäuschen sind einige, die sich sehen lassen können. Die einen erstrahlen in neuem Glanz, die anderen sind echte all time Favourites.

1. S-Bahn Sternschanze: Buntes Multi-Kulti

Die Sternschanze ist bunt: von den wild plakatierten Hauswänden über die Haare der Punks – bis hinein in die S-Bahn-Station. Die Rolltreppe fährt uns jetzt nicht mehr nur an rotem Backstein, sondern an bunten Wandbildern im Pop-Art-Stil vorbei. Und in den Fenstern im Rundbogen über dem Ausgang lässt die Sonne bunte Kunstwerke leuchten. Multi-Kulti at its best, so lieben wir unsere Schanze!

(© Christian Bedeschinski/DB Station&Service AG )

2. U-Bahn Klosterstern: Auf Zeitreise

Könnt ihr euch vorstellen, dass es hier vor fast 100 Jahren fast ganz genauso aussah wie heute? Der U-Bahnhof Klosterstern ist einer der wenigen Hamburger Vorkriegs-Bahnhöfe, der so gut erhalten ist. Und wir lieben seinen Art-Déco-Flair, die bunten Kacheln und die großen, dreieckigen Lampen, die sich die ganze Kurve entlang ziehen. Schenkt auch mal dem imposanten Eingang einen Blick – er ist es wert!

3. S-Bahn Holstenstraße: Lyrik und Kunst

Nicht lang schnacken, Kopp in' Nacken – sagt der Hamburger eigentlich am Tresen, stimmt aber auch an der S-Bahn Station in der Holstenstraße. Denn da stehen seit ein paar Wochen die Texte von Hamburger Volksliedern und Rap-Songs an der Decke. Die Zeilen sollen zum Nachdenken und Philosophieren anregen. Der neue Look wird perfekt durch schicke Street Art ergänzt. Urban und wechselseitig!

In Zukunft müsst ihr an der Station Holstenstraße mal nach oben schauen. (© Deutsche Bahn )

4. Anleger Neumühlen: Wo die großen Schiffe tuten

Nur in den coolsten Städten gehören Schiffe zu den Öffis. Und an keiner Haltestelle warten wir lieber als am Bootsanleger Neumühlen. Wenn die Möwen kreischen und die Wellen ans Ponton schlagen. Hier am Anleger findet ihr übrigens die ohne Zweifel süßeste Haltestelle Hamburgs: Das historische Wartehäuschen Döns. Leider könnt ihr hier nicht mehr offiziell warten – aber dafür feiern, mit bis zu 40 Personen.

Das historische Wartehäuschen "Döns" auf dem Anleger (© Mirjam Rüscher )

5. Busbahnhof Poppenbüttel: Ausgezeichnet!

Ein Preis für Poppenbüttel – hättet ihr das während der langen und immer wieder von Krisen geprägten Bauzeit zu träumen gewagt, liebe Poppenbüttler? Tatsächlich wurde der Busbahnhof auf Platz 3 der am besten konzipierten Busstationen der Welt gewählt. Und wir können es nicht anders sagen, als die Jury: Sein schlankes, flügelförmiges Dach sorgt wirklich für eine moderne Atmosphäre.

6. S-Bahn Bergedorf: Tradition trifft Moderne

Ein Bahnhof wie ein Schloss. Nun ja, fast. Aber falls ihr das Bergedorfer Schloss kennt, in dem viele alte Delfter Kacheln zu sehen sind, dann werdet ihr euch im Bahnhof Bergedorf daran erinnern. Hier trifft Tradition auf den modernen Bahnhof: Die Delfter Fliesen mit maritimen und landschaftlichen Motiven zieren Treppenaufgänge, Säulen und die Halle. Besonders beeindruckend ist das große Motiv am Haupteingang. Mit den Kacheln in Pixel-Optik gestaltet hängt hier ein Bild vom, wie sollte es anders sein, Bergedorfer Schloss.

Der Eingangsbereich der Bahnstation Bergedorf (© Christian Bedeschinski/DB Station&Service AGnski )

7. S-Bahn Klein Flottbek: Hier geht’s lang

Neonfarben schlängelt sich der Wegweiser vom Gleis, die Treppen hinunter und hinaus auf die Straße. Hier halten die Wagen des neuen Shuttle-Service IOKI. Das ist nicht nur super für alle, die Hamburgs Nordwesten jetzt besser erreichen – der bunte Farbstreifen macht auch allen anderen Fahrgästen, die an der S-Bahn Haltestelle Klein Flottbek ein- und aussteigen gute Laune.

An der Station Klein Flottbek weist eine neonfarbene Linie den Weg zur Shuttlestation. (© Deutsche Bahn )

8. U-Bahn Elbbrücken: Der Weltraum-Bahnhof

Wo die U4 endet, fängt die Zukunft an. Futuristisch glitzern Dach und die 65 Meter lange, gläserne Fußgängerbrücke. Hier haben sich renommierte Hamburger Architekten ausgetobt und dabei wenig hanseatische Zurückhaltung geübt. Und das ist gelungen! Unter der geschwungenen Dachkonstruktion werden sich bald jeden Tag bis zu 18.000 Fahrgäste tummeln, die sollen schließlich was zu gucken haben.

9. S-Bahn Berliner Tor: Wir sind viele

Wild und laut und voll ist es am Berliner Tor, hier schmeckt Hamburg nach Großstadt. Jetzt hat die S- und U-Bahn-Station ein neues, passendes Kleid bekommen. Wand, Fenster und Decken zeigen immer wieder ein „Tor“ und stehen damit für Offenheit und Internationalität. Wie ein Kartenspiel werden die verschiedene Tore gegenübergestellt und begrüßen uns Hamburger in all den Sprachen, die wir sprechen.

Die Bahnstation Berliner Tor (© Deutsche Bahn )

10. U- und S-Bahn Landungsbrücken: Das Tor zur Welt

„An den Landungsbrücken raus, dieses Bild verdient Applaus…“ Könnt ihr an der Haltestelle Landungsbrücken aus der U- oder S-Bahn steigen, ohne diesen Ohrwurm von Kettcar zu singen? Auf der Brücke zwischen Bahnhof und Landungsbrücken, wenn uns der Wind um die Ohren pfeift und die Elbe nach Nordsee duftet – dann fühlen wir, warum sich Hamburgs Hafen auch „Tor zur Welt“ nennt. Ein herrlicher Ort zum Krafttanken.

Erkundungstouren durch Hamburg

Ihr wollt Hamburg noch besser kennenlernen und mit Wissen glänzen? Dann haben wir hier 7 Stadtführungen, die jeder Hamburger mal gemacht haben sollte.

Weitere Artikel aus deinem Viertel

kiekmo verbindet Hamburger mit ihrer Stadt, ihrem Viertel, ihren Nachbarn.

Suche und biete, was du brauchst oder kannst, entdecke ständig Neues und nutze die kostenlosen Schließfächer der Haspa-Filialen in deiner Nähe.