Unsplash / Michael Discenza )

Gegen den Kater: 5 Hamburger Aktivitäten für den "Morgen danach"

Die Nacht war lang, feuchtfröhlich und hart. Der Schlaf vermutlich kurz. Kopfschmerztablette und literweise Wasser sollen als erste Amtshandlung des Tages Schlimmeres verhindern. Doch was kommt danach? Wir zeigen euch die besten Spots der Stadt für neue Anti-Katerrituale.

1. Fischbrötchen auf dem Fischmarkt essen

Auf der Party schon dem Kater vorsorgen – das könnt ihr auf dem weltberühmten "Hamburger Fischmarkt". Bevor ihr euch auf den Heimweg macht, solltet ihr einen Abstecher zum lieben Aale-Dieter und seinen Fisch-Friends machen. Zum Glück ist das fußläufig von der Reeperbahn erreichbar. Das erste Objekt eurer Begierde wird hier schnell über die Theke gereicht. Achtung, heiß und fettig! Und genau das Richtige für eure alkoholisierten Körper: ein deftiges Backfischbrötchen. Weiter geht’s, mal kurz in die Altonaer Fischauktionshalle schauen. Hier könnt ihr zu schmissiger Livemusik die ersten minimalen Promillewerte raustanzen. Leicht torkelnd, aber mit stolzer Brust könnt ihr ein Überbleibsel der Nacht nach Hause tragen: einen prall gefüllten Obstkorb, der euch nach dem Rausch ausschlafen mit Vitaminen versorgt. Und einen Rollmops zum Mitnehmen für schlechtere Zeiten findet ihr hier sicherlich auch. Wohl bekomms!

Info: Große Elbstraße 9, 22767 Hamburg, Öffnungszeiten: Sommerzeit (13.03. bis 14.11.) So 5 bis 9:30 Uhr, Winterzeit (15.11. bis 14.03.) So 7 bis 9:30 Uhr

2. Ikea Hamburg-Altona besuchen

Schlaf ist die beste Medizin – auch gegen einen gewaltigen Kater. Wenn ihr trotz Schlafmangel das Haus verlassen möchtet, dann testet doch einfach fremde Betten – oder die, die ihr im Anschluss auch zu euren eigenen machen könnt. Beim ersten "Stadt-Ikea" in Altona könnt ihr den ganzen Tag Betten Probe liegen und die einrichtungswütigen Menschen um euch herum beobachten. Euch in euer erstes Eigenheim träumen und ausmalen, wie ihr es mit ganz viel Geld einrichten würdet. Die passende Stärkung gibt es in Form von Köttbullar mit Pommes. Am Limo-Nachfüllautomaten sprudelt ihr am besten bis zum Gehtnichtmehr – viel trinken ist ja schließlich wichtig. Zum Abschied noch zwei bis drei Hot Dogs auf die Hand, und ihr verlasst glücklich, satt und hoffentlich etwas vitaler unseren Lieblings-Schweden.

Info: Große Bergstraße 164, 22767 Hamburg, Öffnungszeiten: Mo-Sa 10 bis 20 Uhr; www.ikea.com

3. Abhängen im Café Winklers Platz

Ein Kater muss ausgesessen werden. Am besten am Tisch vom "Café Winklers Platz". Denn hier gibt es alles, was das Katerherz, der geschundene Party-Körper und die Seele begehren. Meistens ist das eine Mischung aus Fett, Zucker und möglichst vielen Kohlenhydraten – das alles wird in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre und in Top-Qualität serviert. Die großen Frühstücksplatten sind ein wahrgewordener Traum für jegliche Gelüste: Toll gefächerter Käse, Schinken und Co., süße und herzhafte Aufstriche, Eierkompositionen, Gemüsesnacks und vieles mehr lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Saftig süße Pancakes mit Obst und Soßen sorgen für den nötigen Zuckerboost, der euch wieder unter die Lebenden bringt. Und wenn ihr schon kurz vorm Gehen seid, werdet ihr vom leckeren Geruch aus dem Flammkuchen- und Pizzaofen gehindert, das Café zu verlassen. Also, bleibt noch und versteckt euch und euren Kater in der ruhigen Nachbarschaft zwischen Altona und St. Pauli vor den wilden Touristenströmen.

Info: Winklers Platz 2, 22767 Hamburg, Öffnungszeiten Mi-So 10-22 Uhr, Frühstück bis 16 Uhr; www.cafe-winklers-platz.de

4. Die Stille auf dem Deich genießen

Der Deich auf der Veddel ist ein völlig unterschätzter Spot. Besonders zu späterer Stunde könnt ihr hier wunderbar euren erschöpften Körper ins Gras fletzen und den Kopf ausschalten. Denn dann ist hier nicht mehr viel los. Vereinzelt trefft ihr auf Raver, die den Weg zum nächsten Tanz suchen, grillende Anwohner oder vielleicht auch mal das ein oder andere Schaf. Ansonsten könnt ihr den Blick über die im Wasser treibenden Hausboote, Hafenkräne und einen fantastischen Sonnenuntergang schweifen lassen – ganz egal, wie glasig die Augen noch vom Alkohol sind. Denn hier schert es niemanden, wie groß die Augenringe sind. Losgelöst vom Trubel der Innenstadt könnt ihr hier an der frischen Luft perfekt runterkommen.

Info: Klütjenfelder Hauptdeich / Harburger Chaussee, 20539 Hamburg

5. Ein Konterbier in der Oorlam Bar trinken

Wenn gar nichts mehr hilft, hilft ein Konterbier. Was das angeht, scheiden sich zwar die Geister, doch für diejenigen, die darauf schwören, empfehlen wir die "Oorlam Bar". Die ist unaufgeregt, aber auf keinen Fall langweilig. Hier bekommt ihr das moderne Hipster-Herrengedeck: ein gutes Hamburger Craft Bier und feinsten Jenever. Eine echt gute Kombi. Aus 15 stylischen Zapfhähnen kommt das flüssige Gold, das euch wieder auf Vordermann bringt. Besonders zu empfehlen: "Kaapse Jenever" und "Moonshine Beer", das übrigens ausschließlich in Vollmondnächten gebraut wird. Da habt ihr schon etwas gemeinsam – beide die Nacht um die Ohren geschlagen.

Info: Kohlhöfen 29, 20355 Hamburg, Öffnungszeiten: Mi-Fr 16 bis 22 Uhr, Sa-So 12 bis 22 Uhr; www.oorlam.de

(© Jupiter Union / Jennifer Meyer )

So ein Kater will verdient sein

Wo habt ihr euren Kater her? Für alle, die den nächsten Kater gebührend einläuten wollen, haben wir hier noch interessante Gin-Manufakturen aus Hamburg oder auch diverse Craft Biere aus Hamburg, die das Herz eines jeden Bierfreunds höher schlagen lassen.

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