(© Dirk Uhlenbrock )

7 Gedanken, die ihr nur in der U3 habt

Kommt der Hauptbahnhof vor oder nach Barmbek? Und wer ist der kleine Schlump? 7 Gedanken, die euch während einer Fahrt in der Hamburger U-Bahn-Linie 3 garantiert schon mal durch den Kopf gegangen sind.

1. "Hafen!"

Eigentlich ist es gar kein richtiger Gedanke, der einen streift, während man die U-Bahn-Station Rödingsmarkt hinter sich lässt. Es ist mehr ein Gefühl, eine freudige Erwartung, wenn die U3 sich langsam in die Kurve Richtung Baumwall legt. Dann nämlich gibt sie den Blick frei auf unseren hübschen Hafen: Erst vorbei an Elphi, Cap San Diego und Rickmer Rickmers, später folgen das "König der Löwen"-Theater und der Pegelturm an den Landungsbrücken. Kein Wunder, dass die U3 dank dieses Abschnitts als schönste U-Bahnstrecke Hamburgs gilt.

2. "Kommt der Hauptbahnhof vor oder nach Barmbek?"

Selbst Pendler und Profis kommen beim Einsteigen ins Schwitzen: Fahre ich jetzt in die richtige Richtung oder nicht? Als Ringlinie fährt die U3 von Wandsbek-Gartenstadt über Barmbek und den Ring wieder zurück nach Barmbek als auch in die Gegenrichtung. Selbst nach langjähriger U3-Erfahrung ist es unmöglich, den kürzeste Weg zum Hauptbahnhof zu erraten. Im Zweifelsfall einfach einsteigen, fährt ja eh im Kreis.

3. "Ich hasse Schlagermove."

Im Juli ist höchste Vorsicht geboten: Am Wochenende NIEMALS unüberlegt in die U3 steigen. Spätestens, wenn ihr zwischen Helene-Fischer-Hymnen, Hippie-Hosen und Kunterbunt-Perücken gequetscht in Richtung St. Pauli steht, dämmert es euch: Es ist wieder Schlagermove. Und ihr seid mittendrin.

4. "Wie süß, ein kleiner Schlump!"

Es ist der wohl niedlichste Haltestellenname der ganzen U3-Strecke: Schlump. Wer zum ersten Mal hier vorbeifährt, tut dies garantiert nicht ohne Schmunzeln. Dabei klingt die U-Bahnstation nicht nur süß, sie ist auch ein wichtiger Knotenpunkt, da hier auch die U2 verkehrt.

5. "Ganz schön teuer, das Bier."

Wenn ihr dachtet, am Kiosk um die Ecke hättet ihr mit eurem Wegbier ein Schnäppchen gemacht, dann lasst euch gesagt sein: In der U3 müsst ihr mit einem saftigen Zuschlag rechnen. Vor allem, wenn ihr mit der Pulle in der Hand auf St. Pauli aussteigt und den Fahrkartenkontrolleuren in die Arme lauft. So wird aus eurem Fußpils ganz plötzlich ein 40-Euro-Getränk – Alkoholverbot in Hamburgs Bahnen sei Dank.

6. "Es werde Licht!"

Eigentlich müsste es nicht Untergrund-, sondern Übergrundbahn heißen – fast die gesamte Strecke der U3 verläuft oberirdisch. Besonders schön: Wenn die Waggons sich zwischen Rathaus und Rödingsmarkt am Wasser entlang über die Brücke nach oben arbeiten. Dann quietscht es so herrlich – und ihr freut euch schon jetzt auf den Anblick des Hafens (siehe Punkt 1).

7. "Heute spiele ich Lotto."

Zurücklehnen und genießen – das lässt sich am besten zwischen Sierichstraße und Hoheluftbrücke. Auf dieser Strecke passiert ihr die hübschesten Häuserfassaden überhaupt und kommt ein bisschen ins Träumen: "Wenn ich jetzt im Lotto gewinnen würde..."

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