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5 Orte, an denen ihr euer Fahrrad sicher abstellen könnt

In Hamburg werden jährlich rund 14.500 Fahrräder geklaut. Wir haben für euch 5 Orte zusammengestellt, an denen ihr euer Rad sicher abstellen könnt.

Auf den Sattel, fertig, los! Mit den steigenden Temperaturen bekommt auch der größte Stubenhocker unter uns wieder Lust, sich auf den Drahtesel zu schwingen. Wenn da nur nicht das Problem mit den vielen Fahrrad-Diebstählen in Hamburg wäre! Im Durchschnitt brauchen Diebe noch nicht mal drei Minuten, um ein Schloss zu knacken. Damit das bloß nicht passiert, haben wir fünf Plätze an Elbe und Alster rausgesucht, an denen ihr euren treuen Begleiter sicher abstellen könnt.

1. Euer Freund und Helfer: Die Polizeiwache Mundsburg

Wo könnte euer Fahrrad sicherer stehen als vor einer Polizeiwache? Die ist schließlich 24 Stunden lang besetzt. Da überlegen sich Fahrraddiebe schon zweimal, ob sie zuschlagen. Unser Favorit: die Polizeistation in Mundsburg. Der Empfang des Reviers liegt nämlich im Erdgeschoss und hat viele große Fenster. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Polizist da mal auf die Straße schaut und sieht, wie sich jemand an eurem Fahrrad zu schaffen macht, ist ziemlich hoch und schreckt die Diebe ab.

Infos: Polizeikommissariat 31, Oberaltenallee 42, 22081 Hamburg

2. Mittendrin statt nur dabei: Der Spielbudenplatz

Fahrraddiebe schlagen häufig zu, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Deshalb wählt für euren Drahtesel lieber einen prominenten Platz zum Anschließen. Nicht diebstahlsicher, aber gut sichtbar ist euer Rad beispielsweise auf dem Rathausmarkt oder am Jungfernstieg. Ihr seid zum Feiern verabredet? Am gut besuchten Spielbudenplatz auf St. Pauli steht euer Rad sicherlich auch nach eurer Kieztour noch da, die Talstraße samt ihrer dunklen Ecken dagegen ist weniger als Parkplätzchen geeignet.

3. Vertraut auf Oma: Das Pflegeheim in Altona

Mitten in der Altonaer Altstadt liegt die Pflegeeinrichtung Pflegen und Wohnen. Statistisch gesehen steht euer Fahrrad dort am sichersten. Denn nur 1,7 Prozent der Fahrraddiebe sind Senioren. Die Chance, dass jemand vom Pflegeheim aus euer Fahrrad sieht und es einfach mitnimmt, ist also ziemlich gering. Zumal die Einrichtung in der viel befahrenen Thadenstraße liegt. Dort ist also immer jemand unterwegs. Außerdem könnt ihr euer Rad dort an vielen Stangen, Bügeln und Verkehrsschildern anschließen.

Infos: Pflegen und Wohnen Altona, Thadenstraße 118A, 22767 Hamburg

4. Kaffee und Security to go: Das Fahrrad-Café

Okay, wenn ihr euer Bike vor dem Fahrrad-Café auf St. Pauli abstellt, ist das noch kein Sicherheitsgarant. Aber jetzt kommt's: Neben leckerem Kaffee könnt ihr hier das erste diebstahlsichere Fahrrad der Welt kaufen! Und damit ist das Parken in Hamburg für Radler so ziemlich überall möglich. Bei dem Yerka-Bike kann nämlich die Sattelstange am Rahmen befestigt werden. Wer die Stange aufbohrt oder zersägt, beschädig gleichzeitig das Rad. Da die meisten Fahrraddiebe die Räder möglichst schnell wieder verkaufen möchten, schreckt das die Langfinger natürlich ab. Kostenpunkt: zwischen 549 und 645 Euro.

Infos: Fahrrad-Café St.Pauli, Detlev-Bremer-Straße 37, 20359 Hamburg; Mo–Fr 10 bis 19.30 Uhr, Sa 10 bis 16.30 Uhr

5. Gut getarnt ist halb gewonnen: Die Schlankreye

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. So muss es auch Langfingern gehen, die es auf ein Fahrrad in der Eimsbüttler Schlankreye abgesehen haben. Für euch bedeutet das: Dort könnt ihr euer Rad besonders gut zwischen anderen Modellen verstecken. Die Fahrradstangen sind meistens so gut belegt, dass es sogar etwas schwerfällt da noch einen Platz zu ergattern. Steht euer Rad aber dann erstmal zwischen den anderen, ist es gut getarnt. An der Kreuzung zum Grindelberg ist zusätzlich noch viel los, sodass Fahrraddiebe niemals wirklich ungestört ans Werk gehen können.

Die schönsten Fahrradtouren Hamburgs

Wenn ihr und euer geliebtes Fortbewegungsmittel mal genug vom Parken, Abstellen und Sichern habt, dann schwingt euch wieder in den Sattel und genießt die schönsten Fahrradtouren Hamburgs.

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