(© Alex Povel )

Filmraum zeigt die Doku "Der Gipfel – Performing G20"

Es ist schon über ein halbes Jahr her, doch der G20-Gipfel ist noch lange nicht in Vergessenheit geraten. Grund genug, sich einmal den Dokumentarfilm des Regisseurs Rasmus Gerlach anzuschauen und anschließend mit ihm in kleiner Runde darüber zu diskutieren.

Die Fahndung nach Beteiligten an den Krawallen läuft bis heute, Kosten müssen noch bekannt gegeben werden und Prozesse vor Gericht sind noch nicht entschieden. Der G20-Gipfel wird noch eine ganze Weile in den Köpfen der Menschen und der öffentlichen Debatte zugegen sein. Besonders die Ausschreitungen bei den Protesten rund um den Wirtschaftsgipfel sind noch gut in Erinnerung geblieben: Brennende Autos, zerstörte Fensterscheiben und geplünderte Geschäfte prägen das Bild, das von der Woche im Juli gezeichnet wurde.

Dabei sind die Krawalle bei weitem nur ein kleiner Teil der Geschehnisse rund um G20. Der Filmemacher Rasmus Gerlach widmet sich in seinem Film "Der Gipfel – Performing G20" den vielen kleinen, kreativen und friedlichen Protest-Performances, die in Hamburg stattgefunden haben. Beispiele dafür sind die Aktion "1.000 Gestalten", bei der Künstler mit Lehm geschminkten Gesichtern wie Zombies durch die Straßen liefen, oder der "Megafonchor", der mit Sprechkunst aus der Flüstertüte auf sich aufmerksam machte.

Einige dieser besonderen Protestformen werden euch nun im Filmraum in Form einer Dokumentation präsentiert. Dabei werden nicht nur die Proteste selbst gezeigt; durch Gespräche mit Initiatoren und Beteiligten bekommt ihr einen tiefergehenden Einblick in die komplizierte Zeit der G20-Tage. Anschließend könnt ihr das Gesehene mit dem Regisseur des Films, Rasmus Gerlach, diskutieren, der bei der Filmvorführung anwesend sein wird.

Der Eintritt kostet 7 Euro.

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