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5 Fakten: Das müsst ihr übers Leben in Winterhude wissen

Ihr wollt in Winterhude wohnen? Oder lebt sogar schon in dem schönen Stadtteil mit viel Rotklinker, Kanälen und dem Stadtpark? Wir haben mal ein paar Zahlen, Daten und Fakten aus dem neuen Wohnungsbaubericht der Stadt für euch zusammengetragen.

1. So viele Menschen leben in Winterhude

Im Stadtteil Winterhude, der 7,6 Quadratkilometer groß ist, lebten laut Statistikamt Nord zum Stichtag der letzten Erhebung genau 54.826 Menschen. Ein Blick auf Zahlen aus der jüngeren Vergangenheit offenbart einen Boom. Binnen vier Jahren nahm die Zahl der Einwohner demnach um knapp acht Prozent zu. Deutlich mehr als etwa im benachbarten Eppendorf, wo die Bevölkerung nur um rund vier Prozent zulegte. Es gibt 35.273 Haushalte in Winterhude. Und der Stadtteil ist bunt: 22 Prozent der Menschen haben einen Migrationshintergrund.

2. Allein zu Haus: Der Stadtteil ist Single-Hochburg

Winterhuder sind oft allein zu Hause. Im Vergleich zu anderen Stadtteilen trefft ihr hier überdurchschnittlich viele Singles. Das geht aus Zahlen zur Haushaltsstruktur des Statistikamts hervor. Demnach waren Ende 2016 satte zwei Drittel der Wohnungen von Alleinstehenden belegt. Nur 13,1 Prozent der Immobilien beherbergten Familien mit Kindern. Die restlichen gut 20 Prozent bewohnten zum Zeitpunkt der Erhebung Familien ohne Kinder. Aber es zeichnet sich ein Wandel ab. Denn die Zahl der Single-Haushalte ging seit 2012 um knapp zwei Prozent zurück.

3. In Winterhude gibt’s vor allem große Wohnungen

32.664 Wohnungen gibt es im Stadtteil Winterhude. Somit entfallen laut Statistikamt Nord auf jeden Einwohner im Schnitt 41,5 Quadratmeter Fläche. Die meisten Wohnungen auf dem Markt sind groß. Rund 80 Prozent verfügen über mindestens drei Zimmer, knapp die Hälfte sogar über vier oder mehr Räume. Die klassische Studentenbude mit nur einem Zimmer hat mit gerade mal 7,5 Prozent Marktanteil im Stadtteil Seltenheitswert. Die Anzahl der öffentlich geförderten Wohnungen, die besonders günstig zu mieten sind, ist übrigens rückläufig. Nur noch 2,2 Prozent des Wohnraums in Winterhude fallen in dieses Raster. Im Jahr 2012 waren noch knapp drei Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert.

4. Eine Wohnung kaufen? Das wird immer teurer in Winterhude

Schön zentral gelegen, dennoch viel Grün und beschauliche Kanäle: Winterhude ist als Wohnort ein Renner. Und das macht sch auch in den Preisen auf dem Immobilienmarkt bemerkbar. Wenn es um den Kauf einer eigenen Wohnung ging, wurden laut gerade aktualisiertem Wohnungsbaubericht der Stadt 2016 im Schnitt 5.020 Euro aufgerufen. Soll es ein Neubau sein, muss noch weit tiefer ins Portemonnaie gegriffen werden: 7.245 Euro pro Quadratmeter laut Statistikamt. Die Entwicklung ist rasant und setzt sich fort, das belegen neuere Statistiken von Immobilienbörsen. Innerhalb von fünf Jahren betrug die Preissteigerung für Eigentum in Winterhude 92,1 Prozent.

5. Und hier wird in Winterhude kräftig gebaut

Na klar, die Bagger rollen auch in Winterhude. Im neuen Pergolenviertel ist das am deutlichsten sichtbar. Auf einer Fläche von 32,5 Hektar entstehen unweit der City Nord derzeit 1.400 Wohnungen, laut Stadt Hamburg bis zu 60 Prozent davon öffentlich gefördert. Dieses Mega-Projekt hat kleinere Geschwister im Stadtteil. Etwa am Überseering, wo auf dem Areal der ehemaligen Oberpostdirektion auf 2,9 Hektar mehr als 500 Wohnungen gebaut werden. Das gerade aktualisierte Wohnungsbauprogramm der Stadt weist weitere Bauflächen aus, etwa das sogenannte Stadtparkquartier mit 125 Einheiten nahe der S-Bahn-Station Alte Wöhr. Ein Bauvorhaben am Mühlenkampkanal wurde kürzlich mit einem Bürgerentscheid ausgebremst und liegt erstmal auf Eis.

Winterhude? Boah ne!

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