(© Fabian Hennig )

"Eisbüttel": Neue Eisdiele für die Eimsbütteler Nachbarschaft

Vor wenigen Tagen hat ein neuer Eisladen in Eimsbüttel eröffnet: das "Eisbüttel". Mitten im Wohngebiet an der Kreuzung Schwenckestraße und Lutterothstraße wird hier ab sofort handgemachtes Eis angeboten.

"Endlich bietet mal jemand Sorbet an, hat sich gleich am ersten Tag ein Kunde gefreut", erzählt Ira Junge stolz. Neben fruchtigen Sorbet-Sorten gibt es in ihrer neuen Eisdiele "Eisbüttel" auch Schokoladen-Sorbet. Durch den hohen Schokoladenanteil schmecke es noch intensiver als Schokoladen-Eiscreme, erklärt sie. Und es sei eben ohne Milch gemacht.

Vor wenigen Tagen hat Ira, die in Rissen wohnt und jeden Tag mit dem Fahrrad nach Eimsbüttel fährt, ihre Eisdiele eröffnet. Und das mitten im Wohngebiet an der Ecke Lutterothstraße / Schwenckestraße. Eine gute Lage, schließlich sind die nächsten Eisdielen damit etwas weiter entfernt.

Quereinsteigerin im Eis-Business

"Ich wollte immer ein Café aufmachen", verrät Ira Junge, die lange als Redakteurin gearbeitet hat und mit ihrem "Eisbüttel" nun einen Neuanfang wagt. Als die Idee mit einem eigenen Café konkreter wurde, hat sich herauskristallisiert, dass sich Ira gerne auf Eiscreme spezialisieren möchte.

Ira Junge in ihrer Eisdiele "Eisbüttel". (© Fabian Hennig )

Um ihrem Traum näher zu kommen, folgten eine Fortbildung an einer Eisfachschule in Werl sowie ein Praktikum in einer italienischen Eisdiele in Ottensen. In dieser Zeit hat sie sich auf die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten in Hamburg gemacht und fand sie in Eimsbüttel.

Alles handgemacht – sogar die Einrichtung

Nachdem sie die Zusage für die Ladenfläche hatte, musste erst einmal eine neue Stromleitung gelegt werden. "Dazu war sogar der Kampfmittelräumdienst zugegen", lacht Ira. Mit etwas Stress hätte am Ende alles gut geklappt und nun kann sie die vielen Geräte zur Herstellung und Kühlung der verschiedenen Eis-Sorten verwenden. Durch ein extra eingelassenes Fenster im Gastraum können Gäste ihr sogar zuschauen, wie sie das Eis zubereitet.

Doch nicht nur das Eis ist hier im "Eisbüttel" handgemacht: Die Lampen hat ein Freund produziert, die Tische wurden aus Holzresten zusammengesetzt und ein paar Fotos auf Leinwänden hat eine Freundin ihr geschenkt. Darauf zu sehen sind verschiedene Familienmitglieder, immer im Kindesalter, die natürlich Eis essen. Ein passendes Ambiente für einen leckeren, neuen Eis-Spot für die Eimsbütteler Nachbarschaft.

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