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Durchatmen in den Harburger Bergen: 7 Aktivitäten für den Herbst

Entspannt mit geschlossenen Augen und tief einatmend, mit allen Sinnen oder sportlich aktiv: Das Herbstrauschen könnt ihr in den Harburger Bergen auf verschiedene Arten wahrnehmen. Was aber alle Aktivitäten gemeinsam haben: Sie lohnen sich!

1. Wandern in den Harburger Bergen: Ganz schön steil

Die Funktionsunterwäsche und den Wanderstab könnt ihr getrost zu Hause lassen, wenn ihr den Höhenzug erkundet. Festes Schuhwerk schadet allerdings nicht, schließlich geht es beim Wandern in den Harburger Bergen über Stock und Stein. Und wer das erste Mal hier ist, staunt nicht schlecht, welche Anstiege und tiefen Täler das sonst so flache Norddeutschland doch zu bieten hat. Vom S-Bahnhof Neuwiedenthal sind Wanderrouten ausgeschildert. Von dort könnt ihr sowohl kleine Rundgänge als auch anspruchsvollere Halbtages- und Tagestouren starten – und in den Wäldern die würzige Herbstluft inhalieren.

2. Trailrunning in den Harburger Bergen: Abseits vom Asphalt

Wer beim Joggen nicht gerne über Asphalt läuft und nichts gegen unebenen Boden unter den Füßen hat, kann die Harburger Berge auch beim Trailrunning kennenlernen. Der grobe Untergrund trainiert eure Ausdauer und Koordination gleichermaßen und ihr seid hier näher an der Natur dran, als ihr es an Alster oder Elbe jemals sein könntet. Für Neueinsteiger gibt es eine Facebook-Gruppe, in der sie sich mit Gleichgesinnten zum Traillauf verabreden können. Aber: Übertreibt es nicht mit der Geschwindigkeit und schaut auch nach links und rechts, um den Herbst in seiner vollen Pracht wahrzunehmen.

3. Mountainbike fahren: Downhill über Stock und Stein

Die Harburger Berge sind auch ein Eldorado für Mountainbiker. Sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Fahrer bietet das Gelände diverse Rundkurse an. Für die Anfänger führt die Strecke über breite und gut ausgebaute Wege, die Wagemutigeren können sich an die Singletrails mit teilweise starken Steigungs- und Gefällestrecken herantrauen. Der Vorteil im Herbst: Ihr kommt nicht mehr so ins Schwitzen wie im Sommer, wenn ihr in voller Montur durch den Wald rast.

4. Gemütlich einkehren: Herbstliche Brotzeit

Egal, ob ihr vorher durch die Harburger Berge spaziert, gewandert, gerannt oder gerast seid – im Anschluss habt ihr euch jedenfalls eine Stärkung verdient. Prädestiniert für eine Brotzeit ist die Kärntner Hütte an der Cuxhavener Straße. Und selbst wenn ihr die Alm-Aufmachung des Restaurants ein wenig unpassend und albern finden solltet: Spätestens wenn ihr den köstlichen Kaiserschmarren mit Apfelkompott und Rosinen probiert habt, fühlt ihr euch direkt nach Österreich versetzt. Und der schmeckt nicht nur im Herbst, sondern zu jeder Jahreszeit.

Infos: Kärntner Hütte, Cuxhavener Straße 55, 21149 Hamburg; Mi–Sa 11 bis 21 Uhr, So 11 bis 19 Uhr

5. Waldbaden: Die heilende Kraft der Bäume

Keine Angst, eine Badewanne braucht ihr nicht in den Harburger Bergen aufstellen, um Waldbaden zu können. Denn ihr taucht dabei nicht in Wasser ein, sondern in die besondere und ruhige Atmosphäre des Forstes. Dabei nehmt ihr ganz bewusst die würzigen Gerüche, das gedämpfte Licht und Rauschen des Windes in den Bäumen war. Versucht es einmal, denn worauf die Japaner schon seit vielen Jahren schwören und sogar staatlich fördern, kann doch nicht ganz verkehrt sein: die Heilkraft und die beruhigende Wirkung des Waldes.

6. Pilze sammeln: Augen auf in den Harburger Bergen

Die Guten ins Körbchen, den Rest ... lasst ihr Mutter Natur. Und deshalb solltet ihr beim Pilzesammeln in den Harburger Bergen auch nur so viele Exemplare mitnehmen, wie ihr tragen und essen könnt. Allgemein gilt auch: Sammelt nur die Pilze, bei denen ihr euch ganz sicher seid, dass sie genießbar sind! Apps, Bücher und erfahrende Sammler helfen euch bei der Auslese. Ansonsten braucht ihr nur Messer, Körbchen, ein gutes Auge und etwas Glück, um Maronenröhrlinge, Krause Glucken und Co. zu spotten. Wo ihr Pilze in Hamburg finden könntet, haben wir euch aufgelistet.

7. Reiten in den Harburger Bergen: Traumhafte Herbst-Ausritte

Warum nicht die Hamburger Berge mal auf eine andere Art und Weise als auf den eigenen Füßen oder auf zwei Rädern erkunden? Und zwar hoch zu Ross! Rund um den Höhenzug und die Gemeinde Rosengarten gibt es tolle Strecken für traumhafte Ausritte in der milden Herbstsonne. Euch fehlt das Pferd dafür? Macht nichts, auf dem Perlenhof etwa könnt ihr einen Ausritt auf Islandpferden buchen und mit eurem Vierbeiner zum Beispiel den Hasselbraak, Hamburg höchsten Punkt, erklimmen.

Infos: Islandpferde vom Perlenhof, Langenrehmer Weg, 21224 Rosengarten

Noch mehr Tipps für den Herbst in Hamburg

Die Harburger Berge sind nicht so euer Ding? Vielleicht ist ja hier das passende für euch dabei: Hamburg im Herbst – 10 Tipps für goldene Tage und Schietwetter. Und diejenigen, die Hamburg nur im Frühjahr und Sommer toll finden, sollten mal einen Blick auf diese Liste werfen: Das ist schön am Herbst in Hamburg.

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