(© Shutterstock/Elena Dijour )

Just don't ... 10 Dinge, für die ihr in Hamburg böse Blicke erntet

Die Hamburger bringt so schnell nichts aus der Ruhe (außer G20). Warum auch, in der Hansestadt hat man vieles schon gesehen, erlebt und gehört. Trotzdem gibt es da so einige Dinge, die allgemein nicht anerkannt sind und die ihr besser lassen solltet, wenn ihr keine bösen Blicke ernten wollt.

1. Mit dem E-Scooter an den Landungsbrücken fahren

An den Landungsbrücken raus ... aber bitte ohne E-Scooter! Denn mit dem Elektroroller geht ihr hier allen auf die Nerven: Autofahrern, Radlern und Fußgängern. Auf dem (Rad-)Weg vom Baumwall in Richtung Hamburgs prominentester Anlegestelle gilt ohnehin schon: leben und leben lassen. Seit nun auch noch E-Scooter die Strecke verstopfen, ist es noch voller und chaotischer geworden. Außerdem könnte man euch auf dem Roller für einen Touristen halten – und das wollt ihr doch sicher nicht, oder?

2. Im Werder-Bremen-Trikot ins Volksparkstadion gehen

Zumindest wenn ihr euch keine "Was ist grün und stinkt nach Fisch?"-Fangesänge geben wollt, solltet ihr darauf verzichten, in Werder-Montur das Volksparkstadion zu besuchen. Wer dagegen auf der Suche nach einer Mutprobe ist, dem empfehlen wir, sich mit Bremen-Trikot in die HSV-Fankurve zu stellen. Zumindest in der aktuellen Bundesliga-Saison ist es aber ohnehin eher unwahrscheinlich, dass beide Mannschaften aufeinandertreffen ...

3. In der Elbphilharmonie mit dem Handy telefonieren

In Hamburg leben viele Musikfetischisten. Und so müsst ihr euch auf so manchem Konzert in Knust, Grünspan und Co. ein ungehaltenes "Pssscht" gefallen lassen, wenn ihr euch während des Auftritts zu laut unterhaltet. Noch mehr Ärger gibt's allerdings, wenn euer Smartphone plötzlich in der Elbphilharmonie klingelt, während gerade die Frankfurter Philharmoniker oder das Kammerorchester auf der Bühne stehen. Ihr wagt es auch noch ranzugehen? Dann können wir für nichts mehr garantieren ...

4. Zur Rush-Hour den freien Platz in der U3 mit dem Rucksack belegen

Gefühlt ist die U3 fast immer hoch frequentiert, aber zur Rush-Hour am Morgen oder am Abend wird es besonders eng. Müde Menschen, die alle einen Platz ergattern wollen, um auf Smartphone, Zeitung oder Kaffee zu starren, sind unberechenbar. Wer sich da traut, Tasche oder Rucksack auf den freien Sitz neben sich zu legen, ist wirklich furchtlos.

5. Ein Franzbrötchen eine "missglückte Zimtschnecke" nennen

Ihr könnt ja zum Alster Radler sagen oder beim Bäcker eure Semmeln anstatt Brötchen bestellen. Es ist auch gleich, ob ihr in Hamburg Berliner, Krapfen oder Pfannkuchen an Silvester esst. Aber bei Franzbrötchen hört der Spaß auf! Denn auf ihre regionale Spezialität sind die Hamburger stolz und legen daher Wert auf korrekte Namensnennung. Und deshalb ist ein Franzbrötchen – auch wenn die Zutaten sehr ähnlich sind – KEINE Zimtschnecke. Und erst recht keine missglückte!

6. Schlecht parken und zwei Plätze statt einem einnehmen

Es ist keine Seltenheit, dass ihr in Ottensen, Eimsbüttel, St. Pauli oder in der Schanze nicht nur eine, sondern gleich mehrere Ehrenrunden drehen müsst, bevor ihr einen Parkplatz findet. Da kann dem Hamburger schon mal der Geduldsfaden reißen. Und erst recht, wenn er glaubt, einen Platz gefunden zu haben, um dann festzustellen, dass das Auto daneben sich so mies hingestellt hat, dass nur Zentimeter fehlen, damit er in die Parklücke passt. Auch wenn ihr nicht aus Pinneberg kommt, kann das militante Seitenspiegel-Abbrecher und Lackzerkratzer auf den Plan rufen.

7. Den Alsterschwänen eine Feder auszupfen

Die Schwäne auf der Binnenalster gehen schon mal auf Kuschelkurs. Vor allem, wenn ihr mit Eis, Pommes oder belegtem Brötchen am Wasser sitzt. Das ist aber noch lange kein Grund, ihr Vertrauen auszunutzen und ihnen eine Feder auszureißen – weder als Souvenir noch zur Selbstverteidigung. Bevor ihr euch also mit dem Wasservogel (und den Tierschützern!) anlegt, macht euch bewusst: Der Schwan gewinnt!

8. Am Wochenende in der "Kleinen Konditorei" centgenau bezahlen

Wer würde sich am Samstagmorgen schon freiwillig 20 Minuten für Brötchen anstellen? Schaut mal zu der Zeit bei der Kleinen Konditorei vorbei, dann wisst ihr's! Wir haben keine Ahnung, was das Geheimnis unserer Bäckerei des Vertrauens ist und warum ihre Backwaren so gut schmecken. Wir wissen aber, dass alle frühstückshungrigen Menschen was davon abhaben wollen. In aller Ruhe nach Kleingeld kramen und centgenau bezahlen, wenn ihr an der Reihe seid, ist also nicht so gern gesehen – vor allem vom Ende der Schlange aus betrachtet ...

9. Am Wochenende auf der Reeperbahn im Weg rumstehen

Selfies schießende Junggesellenabschiede, staunend starrende Touristen und Kiezführungen – überall stehen am Wochenende auf der Reeperbahn Menschen im Weg herum. Orientierungslose Betrunkene prallen an ihnen ab wie Vögel an der Fensterscheibe und Leute, die so schnell wie möglich wieder weg vom Kiez wollen und "nur auf Durchreise" sind, müssen den lebenden Hindernissen ausweichen. Gar nicht so leicht auf der vollgestopften sündigen Meile, wo sich Menschenmassen entlang schieben. Und aus genau diesem Grund ist Rumstehen auf der Reeperbahn verpönt, dicht gefolgt von abruptem Stehenbleiben.

10. Jemanden morgens in der U-Bahn mit "Grüß Gott, haben Sie Lust auf Smalltalk?" ansprechen und dabei in einen Döner beißen

Wir glauben, eine Erläuterung ist hier nicht mehr nötig ...

Übrigens nur knapp hinter Dingen, die uns auf die Palme bringen

Böse Blicke ernten ist die eine Sache – einen Hamburger auf die Palme bringen, eine ganz andere! Nehmt euch also in Acht vor diesen 10 Dingen, die jeden Hamburger auf die Palme bringen.

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