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5 Dinge, die für Hamburger im neuen Jahr teurer werden

Neues Jahr, neue Preise: Viele Unternehmen nutzen den Jahreswechsel, um ihre Kunden mit einer saftigen Preiserhöhung zu überraschen. Wo Hamburger 2020 tiefer in die Tasche greifen müssen...

1. Auf ein Neues: HVV erhöht Fahrkartenpreise

Bereits im Sommer 2019 kündigte der Hamburger Verkehrsverbund eine Tariferhöhung an. Zunächst waren durchschnittlich 2,2 Prozent angekündigt. Dann schritt Bürgermeister Peter Tschentscher ein und schließlich ruderte der HVV zurück. Nun sind es 1,3 Prozent. Immerhin. Die Erhöhung gilt seit dem 15. Dezember 2019 und betrifft Einzelkarten, Tageskarten, Gruppenkarten sowie Zeitkarten. Im Schnitt werden die Tickets dadurch 10 Cent teurer. 2019 betrug die durchschnittliche Erhöhung übrigens 2,1 Prozent, 2018 waren es 1,2 Prozent.

2. Wohnungen in der Preisspirale: Unpopuläre Stadtteile holen auf

Irgendwann muss das doch mal aufhören! Allerdings nicht 2020. Das zumindest prognostiziert eine aktuelle Studie der Makler-Firma Grossmann & Berger. Von steigenden Immobilienpreisen sind nicht nur die trendigen Viertel betroffen, sondern immer mehr auch die weniger populären Stadtteile. Laut der Studie werden die Preise für zum Beispiel Eigentumswohnungen in Billstedt 2020 um 15,2 Prozent im Vergleich zu 2019 steigen. Marmstorf folgt mit einer Steigerung von 14,8 Prozent. Das teuerste Viertel ist aber – und bleibt wohl auch – Harvestehude. Hier zahlt ihr für eine Wohnung schlappe 8.300 Euro, für ein Haus 10.000 Euro pro Quadratmeter.

3. Spitze in Europa: Stromversorger ziehen 2020 die Preise an

Schon jetzt zahlen die Hamburger laut des Vergleichsportals Verivox die höchsten Strompreise in ganz Europa. Trotzdem müssen viele Kunden 2020 noch mal draufzahlen. Die ersten Stromversorger in Hamburg haben bereits Preiserhöhungen angekündigt. So zum Beispiel der Ökostromanbieter Lichtblick: Ab 1. Januar 2020 erhöht sich der Preis pro Kilowattstunde Strom um 9 Prozent. Auch Hamburg Energie kündigt zu Februar 2020 eine Preissteigerung an. Grund sind zum einen steigende Umlagen für die erneuerbaren Energien und Netzentgelte für die Weiterleitung des Stroms und zum anderen die steigenden Preise am Strommarkt.

4. Mit Vollgas ins neue Jahr: Auch die Gaspreise steigen

Bei der Gasversorgung sieht es ganz ähnlich aus. Auch hier machen sich erhöhte Umlagen und Marktpreise bemerkbar. Sechs Jahre lang hatte Hamburg Energie die Gaspreise stabil gehalten. Damit ist jetzt Schluss. Um durchschnittlich 13,9 Prozent erhöhen sich die Kosten. Das heißt: Bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden zahlen beispielsweise Kunden des Alsterufer-Gastarifes monatlich zwischen 10 und 14,25 Euro mehr. Das läppert sich.

5. Rekordverdächtig: Diese Konzerte sind so teuer wie ein Kurzurlaub

Im neuen Jahr kommen einige große Musiker nach Hamburg – und die lassen sich ihre Auftritte einiges kosten. Den Vogel schießt Elton John am 12., 13. und 15. September 2020 in der Barclaycard Arena ab: Für ein Ticket in der ersten Reihe zahlen Fans bis zu 482 Euro. Wer Céline Dion am 22. Juni 2020 in der Barclaycard Arena erleben will, bekommt für 297 Euro einen der besten Plätze. Starallüren? Kaum. Dagegen sind die Konzerte von Rammstein am 1. und 2. Juli 2020 im Volksparkstadion mit bis zu 132 Euro pro Ticket echte Schnapper.

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In Hamburg eine neue Bleibe zu finden, scheint sicher auch vielen unter euch ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Aber nicht verzweifeln! Mit diesen Tipps findet ihr hoffentlich ganz bald eure Wohnung in Hamburg.

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