(© Shutterstock / ruzanna )

7 Dinge, die Hamburger von Hagenbecks Tieren lernen können

Warum eigentlich nur zum Gucken in den Tierpark Hagenbeck gehen, wenn man bei einem Besuch auch lernen kann?! Denn die tierischen Bewohner haben uns Hamburgern zuweilen einige gute Eigenschaften voraus. Welche? Lest selbst.

1. Eselspinguin: Alternativer Nestbau

Die Mieten schießen immer weiter in die Höhe, die eigene Immobilie bleibt für viele Hamburger ein Traum. Doch das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken! Holt euch Inspiration beim Eselspinguin. Denn weil die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum weder Treibholz noch andere Materialien für den Nestbau finden, greifen sie kurzerhand auf Steine zurück. Heißt für euch: Schaut euch nach Alternativen um (Hausboot, Bauwagen, Wohnen für Hilfe), macht euch für die Mietpreisbremse stark oder bildet Wohngemeinschaften. Letzteres ist übrigens nicht nur günstiger für den Einzelnen, sondern auch geselliger.

2. Asiatisches Kamel: Dem Wetter trotzen

In Hamburg regnet es viel – korrekt. Aber habt ihr euch mal gefragt, mit welchen extremen Witterungsbedingungen sich andere eigentlich herumschlagen müssen? Das Asiatische Kamel beispielsweise trotzt selbst glühender Hitze am Tag, schlimmstem Frost in der Nacht, Sandstürmen und Wassermangel. Und das alles, ohne eine Miene zu verziehen. Tipp für alle Regen-Muffel: An schönen Tagen einfach etwas Sonne in eurem Herzen speichern und beim nächsten Schauer alle anderen mit eurer strahlenden Laune anstecken!

3. Mandschurenkranich: In der Ruhe liegt die Kraft

Schwarz und weiß, dunkel und hell, bewegt und ruhig. Breitet der Mandschurenkranich seine Flügel aus, heißt das offenbar nicht nur: Ich bin bereit zum Abflug. Chinesische Philosophen erkannten in seinem Federkleid nämlich nichts Geringeres als das Yin-und-Yang-Prinzip. Was ihr von dem ostasiatischen Vogel lernen könnt: eins sein mit euch und der Welt. Und vor allem die Ruhe zu bewahren, wenn ihr etwa wegen der drölften Großveranstaltung am Hafen mal wieder im Stau steht, weil Johannisbollwerk und Vorsetzen gesperrt sind und ihr eine Umleitung fahren müsst.

4. Nandu: Brutpflege in Männerhand

Liebe Männer, von den Nandus könnt speziell ihr euch noch eine Scheibe abschneiden. Denn ja, viele von euch nehmen mittlerweile Elternzeit und gehen mit ihren Kids auf den Spielplatz. Die Nandu-Männchen legen aber noch eine Schippe drauf. Sie übernehmen nämlich nicht nur die gesamte Brutpflege, sondern auch die ersten vier Wochen Jungvogelaufzucht komplett allein. Liebe Muttis, neun Monate Schwangerschaft – das können euch eure Hubbys zwar nicht abnehmen, aber für ein gelegentliches Kochen des Lieblingsessens, abendliche Fußreflexzonenmassagen und fürs Mitkommen zum Geburtsvorbereitungskurs können die Nandus als Vorbild allemal herhalten.

5. Roter Ibis: Geselliger Kamerad

Roter Löffler, Kahnschabel, Schwarznackenstelzenläufer, Versicolorente – so gut wie jede Gesellschaft ist dem Roten Ibis recht. Der eine oder andere Hamburger kann hier also noch was lernen. Wie man das Beisein anderer nicht nur duldet, sondern auch genießt beispielsweise. Etwa wenn das nächste Stadtderby ansteht und HSV- und Pauli-Fans aufeinandertreffen. Oder wenn ihr morgens in der U2 gequetscht mit euren Mitfahrern kuschelt.

6. Sonnensittich: Mit bunter Kleidung dem trüben Grau trotzen

Die innere Einstellung zum Wetter ist eine Sache, die Optik eine andere. Denn warum Grau oder Schwarz tragen, wenn das Wetter oft genug schon trüb ist? Nehmt euch ein Beispiel am farbenfroh gefiederten Sonnensittich und lasst die dunklen Klamotten im Schrank, wenn draußen mal wieder Schietwetter ist. Mit knallgelbem Frisennerz, roten Gummistiefeln und bunter Mütze von Hamburger Firmen könnt ihr nicht nur graue Wintertage zum Strahlen bringen, sondern auch noch den lokalen Handel unterstützen.

7. Wasserschwein: Grünfutter schmeckt auch

Auch wenn ein waschechter Hamburger auf Fischbrötchen, Labskaus und Currywurst schwört – es lohnt sich, hin und wieder einen Ausflug in andere kulinarische Sphären zu machen. Das Wasserschwein beispielsweise ernährt sich am liebsten von Wasserpflanzen, Kräutern und Gras. Dass Grünfutter gesund ist, wissen auch die meisten Hanseaten. Und dass "veggie" noch dazu schmecken kann, beweisen mehr Adressen, als ihr denkt: Hier findet ihr die besten vegetarischen Restaurants in Hamburg.

10 Sätze, die nur echte Hamburger verstehen

Wenn wir schon bei hanseatischer Lebensart sind: 10 Sätze, die nur echte Hamburger verstehen. Und wenn ihr gut durch den hiesigen Nahverkehr kommen wollt, empfehlen wir euch diese 10 Regeln fürs Bahnfahren in Hamburg.

Melde dich für unsere kostenlose Zusammenfassung aller News aus deinem Viertel an. Jede Woche neu.

Jetzt kostenlos anmelden

Weitere Artikel aus deinem Viertel

kiekmo verbindet Hamburger mit ihrer Stadt, ihrem Viertel, ihren Nachbarn.

Suche und biete, was du brauchst oder kannst, entdecke ständig Neues und nutze die kostenlosen Schließfächer der Haspa-Filialen in deiner Nähe.