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5 Dinge, die ihr im Altonaer Volkspark machen könnt

Wer beim Volkspark direkt an den HSV denkt, liegt schon mal zur Hälfte richtig. Die andere Hälfte ist der Altonaer Volkspark Hamburg. Doch Hamburgs größter Park lädt nicht nur zum Spazieren gehen ein. Zwischen Trabrennbahn und HSV Stadion gelegen, gibt es einiges zu entdecken.

Europas ältester noch bestehender Dahliengarten

Der Dahliengarten ist eine echte Berühmtheit und lockt jedes Jahr Tausende Besucher an. Im Jahr 2020 wird der 1920 angelegte Dahliengarten 100 Jahre alt. Mehr als 10.000 Dahlien gibt es zu bestaunen. Die Gärtner des Bezirksamt Altona graben jedes Jahr im Herbst die Stauden zum Überwintern aus und lagern sie für das nächste Jahr frostsicher ein. Einige der Arten sind selbst echte Berühmtheiten. So ist es nur folgerichtig, dass viele der mehr als 850 verschiedenen Sorten prominente Taufpaten haben. Natürlich gibt es unter vielen anderen auch eine Loki-Schmidt-Dahlie.

Uwe Seelers Fuß bestaunen

Ein Prominenter ganz anderen Formats findet sich gleich in der Nähe: Uwe Seeler, legendärer Profi des HSV. Und da im Volkspark Altona auch das Volksparkstadion liegt, sozusagen die Heimat Uwe Seelers, gibt es hier auch ein gigantisches Denkmal in Form eines Fußes. Seines Fußes, um genau zu sein. Mehr als fünf Meter lang ist der Bronzeguss und damit die größte Fuß-Skulptur der Welt, die ihr hier bestaunen könnt.

Gärtnern lernen im Schulgarten

Schon zu seiner Eröffnung legte Ferdinand Tutenberg, der Erbauer des Parks, Wert auf einen erholsamen Ort für das Volk. Nicht nur flanieren, sondern auch handfest in der Erde buddeln war sein Wunsch. So gibt es von Beginn an einen Schulgarten, in dem Interessierte das Gartenhandwerk erlernen können. Heute sorgt der Verein TIFU , das Tutenberg Institut für Umweltgestaltung, für die Bildung. Hier lernt ihr in Gemeinschaftsgärten, Kräuter und Gemüse selbst zu ziehen. Und wer nicht selbst mit anfassen möchte, wird im Naschwald sicher fündig oder probiert einfach den hauseigenen Honig.

Wald, Berg und Schlucht erkunden

Große Teile des Parks ähneln eher einem Wald. Kein Wunder, war doch das Gelände vor der Umgestaltung zum Park bekannt als „Bahrenfelder Tannen“. Ferdinand Tutenberg lies bewusst Teile des Geländes, wie man es vorfand, und erbaute darauf einen sogenannten Schönheitswald. Die höchste Erhebung ist die Birkenhöhe mit 56 Metern, es gibt auch eine Birkenschlucht und den Tutenberg, eine künstlicher Erhebung in Andenken an den Erbauer. Ein Ausflug, den ihr ideal zur Expedition in der eigenen Stadt machen könnt.

Kuriose Sportarten ausprobieren

Neben Wandern, Joggen und Mountainbiken könnt ihr im Park noch mehr Sportarten nachgehen. So gibt es eine Skateranlage, einen Kletterturm, eine Minigolfanlage, in der man auch Pit Pat Billard spielen kann, und Disc Golf. Hier werden Frisbees über einen festgelegten Parcour in Körbe geworfen. Wer dabei die wenigsten Würfe braucht, gewinnt. Genau wie beim Golfen. Also, ran an die Scheiben.

Und wer möchte, kann sich natürlich auch für einen kleinen Moment zum Ausspannen auf eine der vielen Wiesen legen und dem Zwitschern der Vögel zuhören. Der Altonaer Volkspark hat ganzjährig geöffnet, der Eintritt ist frei.

Infos: Altonaer Volkspark Hamburg, August-Kirch-Straße 19, 22525 Hamburg.

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