Buntes Treiben auf dem Schulterblatt. (© Martin Tege 2019 )

Bunter geht's nicht: 5 Typen, die ihr in der Schanze trefft

Die Schanze ist vielleicht das bunteste Viertel der Stadt. Wir stellen euch 5 Typen vor, die ihr dort eigentlich immer antrefft.

1. Der Hipster

Hipster, Hipster, hurra! In der Schanze wimmelt es nur so von coolen Leuten, die trendiger sind als der Trend. Gut zu erkennen ist der Hipster an knöchellangen Jeans, Harry-Potter-Brille und einem "Messy Bun" auf dem Kopf – übrigens ein Unisex-Look. Dieser Typ liebt es, über Individualität zu sprechen, während er beim Cornern am Neuen Pferdemarkt in einer Herde Gleichgesinnter abtaucht.

Typischer Satz: Jetzt mal Kokosfett bei die Fische!

Ihr denkt: Die sehen ja alle gleich aus.

2. Der Aktivist

Die Chance, dass ihr einen linken Aktivisten in der Schanze trefft, ist ziemlich hoch. Vor allem auf dem Schulterblatt, dort findet ihr sowas wie die letzte Bastion des Viertels: die Rote Flora. Seit 1989 ist das Gebäude besetzt und dient heute als "Autonomes Kulturzentrum". Unter anderem gibt's hier eine Soli-Küche, eine Kneipe, eine Fahrradwerkstatt im Keller und diverse linke Gruppierungen, die hier ihre Aktionen planen.

Typischer Satz: Flora bleibt!

Ihr denkt: Krawall und Remmidemmi?

3. Der Werbeagenturler

Der Berufswunsch war schon früh ganz, ganz klar: irgendwas mit Medien. Deshalb fühlt sich der Agenturler im Werbe- und PR-Bereich Zuhause. Überstunden machen ihm nichts aus, denn Billardtisch und Kicker sorgen immer wieder für die nötige Work-Life-Work-Work-Balance während des Jobs. Eine Unterhaltung mit diesem Typen ist zwecklos, wenn man nicht selbst Agenturler ist – die Bounce-Rate ist bei dem fremdartigen Content ein echtes Low Light.

Typischer Satz: Wir müssen morgen mal über die CTR und CPM bei B2C sprechen.

Ihr denkt: ?!?

4. Der Öko

Die eine Hand hält den wiederverwendbaren Kaffeebecher mit Soja-Latte, die andere schiebt den Retro-Kinderwagen, aus dem stylischen Rucksack ragt eine Lauchstange: Klarer Fall, Öko-Mutti oder -Papa auf dem Weg zur Eltern-und-Kind-Yogastunde! Denn Gentrifizierung hin oder her, die Schanze ist immer noch DAS alternative Viertel in Hamburg, allerdings mit einem gewissen schickeren Touch. Klar, dass sich hier alternativ angehauchte Öko-Eltern wohlfühlen.

Typischer Satz: Natürlich erziehe ich mein Kind windelfrei!

Ihr denkt: Besser mal auf Abstand gehen.

5. Der Genießer

Die Schanze ist vielseitig – es gibt nicht nur hippe Läden, schraddelige Bars und nette Cafés, sondern auch viele, viele gute Restaurants wie die Bullerei, die Schlachterbörse oder auch das neue Kaikoh Izakaya. Kein Wunder also, dass ihr auch ihn hier trefft: den Genießer. Durchaus auch mal im Anzug, denn Hamburger Geschäftsleute zeigen gerne mal ihren Gästen, wie bunt – aber auch lecker – Hamburg sein kann.

Typischer Satz: Das Flap Meat vom Angus Rind mit Champignon-Chorizo-Zwiebelgemüse müsst ihr unbedingt probieren.

Ihr denkt: Und was ist mit Pizza?

10 Gründe, warum die Schanze ganz furchtbar ist

Ihr findet die Schanze genauso nervig wie wir? Dann schaut mal hier: 10 Gründe, warum die Schanze ganz furchtbar ist. Und überhaupt: ganz Hamburg ist doch einfach nur schrecklich!

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